Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst | Teil 1

Selbstfürsorge und Selbstliebe – zwei Themen die gerade in aller Munde sind und ich bin nicht unbedingt der Typ, der jedem Trend hinterherrennt. Aber Selbstfürsorge ist nicht in Aller Munde, weil es gerade ein Trend ist, Selbstfürsorge war schon immer wichtig und dass momentan alle dieses Thema behandeln, dass zeigt nur, wie nötig es gerade ist. Nicht nur als Mutter, als Frau. Und an diesem Punkt stehe ich schon lange.

Jetzt ist die beste Zeit! Zeit für Selbstliebe, Selbstreflexion und 1000 Fragen an mich selbst.

Vor Monaten hielt ich dieses kleine Büchlein in den Händen. Blätterte immer wieder darin herum. 1000 Fragen an mich selbst – wer bin ich eigentlich? Kenne ich mich überhaupt noch?

1000 Fragen an mich selbst wird die neue Reihe zur Selbstreflexion, Selbstliebe und Selbstfürsorge. Die Fragen 1 bis 20 inkl. Printable #feierSun 1000Fragenzumirselbst

Schon im letzten Jahr war mir immer wieder wichtig zu sagen, dass ich nicht nur Mutter bin. Es fühlte sich nach so viel mehr an. Ich befinde mich mein Leben auf dem Weg zwischen Suchen und Finden und sage den Menschen, dass sie wichtig sind. Aber es war mir wichtig zu zeigen das ich Mutter bin, aber auch Frau. Das ich meine Kinder aus vollstem Herzen liebe, aber auch das Arbeiten, das Reisen, das Schreiben – das Leben. Ich sah mit dem großwerden des Schulkindes auch die wiederkehrende Freiheit kommen und werde in diesem Jahr sogar einen Allein-Urlaub machen können. Mir ist es wichtig nicht nur Mutter zu sein – sondern auch Frau und daher sagte ich immer wieder ”Ich habe meine Weiblichkeit nicht im Kreißsaal abgegeben“ und doch frage ich mich oft, wer bin ich eigentlich.

1000 Fragen an mich selbst – es wird Zeit. Zeit für mich – Zeit für Dich!

All diese Gedanken begleiten mich schon eine Weile. Nicht erst seitdem ich das kleine Büchlein das erste Mal in den Händen hielt und es sogar schon verschenkte (ich habe die Flow im Abo und bekomme daher die Goodies immer doppelt). Als Johanna von Pink-e-Panke in den letzten Tagen gefühlt einmal zu Besuch in meinem Kopf war und so viele meiner Gedanken aufschrieb und dazu aufrief, sich selber auch 1000 Fragen an sich selbst zu stellen, durchfuhr es mich wie ein Blitz – das will ich schon die ganze Zeit machen.

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Alle 1000 Fragen an mich selbst – Fragen an dich selbst stammen aus dem Büchlein aus der Flow

Aber ich bin realistisch, ich schaffe keine 1000 auf einmal. Immer schwungweise 20 klingen da viel machbarer. Vielleicht werde ich gar nicht alle öffentlich beantworten – vielleicht packe ich mal zwei Schwünge zusammen, manche Fragen sind kürzer, andere länger zu beantworten, aber nun kommen regelmäßig 20 Fragen an mich selbst und so wie Johanna rufe auch ich Dich dazu auf „mach doch mit“. Verlinke Dich gerne bei Johanna und sehe, was andere Mütter und Frauen über die aktuellen 20 Fragen an sich selbst denken. So wie meine liebe Ivy, die sich diese Frage derzeit auch stellt.

Wer bin ich eigentlich? 1000 Fragen an mich selbst | Fragen 1 bis 20

(Und vergiss nicht, es ist vollkommen ok, nicht alle Fragen (öffentlich) zu beantworten.)

01. Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal gemacht?
Ich mache immer mal wieder etwas zum ersten Mal, aber das einschneidenste war, als ich 2017 meinen kleinen Koffer nahm und ganz allein durch die Bundesrepublik reiste. Das klingt im ersten Moment vielleicht gar nicht so spannend, aber wenn man bedenkt, dass ich vor einigen Jahren manchmal nicht wirklich (oder ohne wahnsinnige Anstrengung) das Haus verlassen und auf den Spielplatz gehen konnte. Dann war das ein Meilenstein den ich einfach tat. Nicht, weil ich ihn plante oder wollte, sondern einfach tat und sonntags dann plötzlich realisierte – ich allein!

02. Mit wem verstehst du dich am besten?
Witzigerweise – hatte ich früher wahnsinnige Angst vor dem Allein sein – bin ich das unter anderem auch selbst.

03. Worauf verwendest du viel Zeit?
Damit zu schauen, was andere Menschen tun und denken und dem Gedanken, ob sie wohl schlecht über mich denken. Ob ich was falsch gemacht habe und warum das wohl so sein könnte. Das ist ein Ausläufer meiner psychischen Erkrankung und ich hoffe das auch dieser irgendwann mehr in den Hintergrund gerät.

04. Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?
Gar nicht so viele. Ich selber kann nicht gut Witze erzählen und lache auch echt nicht über alles. Obwohl ich ein Mensch bin, der sehr gerne und viel lacht. Aber wenn jemand so einen richtig trockenen – gerne auch leicht sarkastisch angehauchten – Humor hat und aus den Nichts einen Raushaut, dann kann ich schon mal echt vor Lachen alles um mich herum vergessen.

05. Macht es dir etwas aus, wenn du im Beisein von anderen weinen musst?
JaNein. Ich bin hyper-sensibel. Ich fühle die Emotionen anderer stark. Wie die eines Schauspielers im Film und wenn ich in einer eh sehr dünnhäutigen Phase bin, dann können schon alle Dämme brechen. Selbst, wenn nach dem Happy End schon wieder alles gut zu sein scheint. Und ja, ich schaffe das sogar bei richtig emotional gemachten Werbespots. Das ist je nach Grad dann ok für mich und die meisten Menschen in meinem Umfeld wissen das. Mein Mann wundert sich schon gar nicht mehr darüber und mein Kind sagt dann „Hach Mama, aber Du musst doch nicht weinen“. Aber wenn ich weine, weil ich traurig oder gar wütend bin, dann ist mir das sehr unangenehm.

06. Woraus besteht dein Frühstück?
Frühstück?!?! Das mach ich fast nur im Sommer. Dann gibt es Smoothies, Joghurt mit Obst oder Obst mit Joghurt wie mein Mann so gerne sagt. Ja, ich sollte mal wieder mit dem Frühstücken beginnen.

07. Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?
Meinem Schulmädchen.

08. In welchem Punkt gleichst du deiner Mutter?
Das ist eine nicht so angenehme Frage, da ich ein ganz schwieriges Verhältnis zu meiner Mutter und auch der Ähnlichkeit zu ihr habe – daher passt das nicht in diesen Artikel und vielleicht auch gar nicht ins Internet. Zumindest nicht zu diesem Zeitpunkt.

09. Was machst du morgens als Erstes?
Wenn ein kleiner Mensch noch neben mir liegt, dann spüre ich diese kleinen – oft noch etwas kalten – Arme um meinen Hals. Sie schwingt sich dann unter meine Decke um sich nochmal auf zu wärmen „nochmal Mama tanken“ sagte sie dann und ich genieße diese Zweisamkeit. Wenn Lillyán schon auf ist, dann kommt sie nochmal zu mir gehüpft. Dann schaue ich wie weit mein Schulkind schon ist. Denn seit der Zeitumstellung stand sie immer mit dem Papa gemeinsam auf und hatte schon früh mit ihm gefrühstückt. Hat sie das nicht, dann mache ich ihr Frühstück und ihre Schulbrotdose.

10. Kannst du gut vorlesen?
Ich kann das eigentlich ziemlich gut. Aber durch die wenige Zeit in der Woche mit ihrem Papa fordert die kleine Maus das immer von eben diesem. Der liest zwar nicht so dynamisch vor wie Mama, aber es geht ihr dann um die Zeit und die Zweisamkeit mit ihm.

11. Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?
Am dem Weihnachtsmann nicht lange, denn nach einem Vorfall hatte ich große Angst vor jedem großen Mann im rotem Mantel. Aber in den Jahr in dem ich nicht mehr an das Christkind zu glauben schien, in dem flog am Heiligen Abend eine Taube aus unserem Wohnzimmer Fenster hinaus. Also bis irgendwann Richtung Ende der Grundschulzeit.

12. Was möchtest du dir unbedingt irgendwann einmal kaufen?
Eigentlich nichts grossartiges, aber ich würde Geld für Reisen investieren. Dazu bräuchte es aber auch Zeit.

13. Welche Charaktereigenschaft hättest du gerne?
Mehr Disziplin und damit verbunden die Fahrigkeit mich besser konzentrieren und fokussieren zu können. Außerdem – auch wenn es oft nicht so wirkt – hätte ich gerne mehr Selbstsicherheit und ja auch Selbstliebe für mich.

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14. Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Da wir kaum wirklich Fernsehen schauen, schaue ich eher Netflix Serien und dazu reicht der Platz hier nicht, aber sagen wir so mein Geschmack ist da ganz weit gefächert von Greys Anatomie über American Horror Story bis hin zu Sons of Anarchy ist alles dabei.

15. Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?
Das war im Juli 2016 –  2017 haben wir das irgendwie nicht geschafft.

16. Wie alt möchtest du gern werden?
Ich würde gerne noch meine Enkel, so sollte ich denn welche bekommen, in meinen Armen halten. Aber nur, wenn ich auch weitestgehend Gesund und selbstständig bin.

17. An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?
Ich war noch nicht viel im Urlaub. Das Ausland erkunde ich erst jetzt als Mutter. Aber an unseren letzten – denn in diesem habe ich verstanden, warum Menschen viele Jahre hintereinander in das gleiche Hotel fahren – weil die Kinder sich dann auskennen, man selber auch und weil das ankommen dann einfach schneller geht. Trotzdem freue ich mich sehr, dass wir in diesem Jahr woanders hinfliegen werden.

18. Wie fühlt sich Liebeskummer für dich an?
Ganz ganz schrecklich. Wie der Untergang der Welt. Ich hoffe das niemals wieder erleben zu müssen. Zumal hier nun mehr als nur ein gebrochenes Herz daran hängen würde. Eine Familie, ein Zuhause, eine Existenz.

19. Hättest du lieber einen anderen Namen?
Früher wollte ich immer einen anderen Namen haben und heute hätte ich auch nichts dagegen, aber ich habe mich mit meinen auch gut arrangiert.

20. Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?
Als ich vor dem Jahresabschluss stand und sogar noch mittendrin, sogar noch am Ende. Dabei habe ich ihn bereits fertig. Nur der Druck den ich mir dabei gemacht habe, der hat mich echt fertig gemacht. Aber ansich zweifele ich oft an mir. Viel zu oft, denn damit stehe ich mir ständig selber im Weg.

Das waren die ersten 20 von meine 1000 Fragen an mich selbst

Da das mit dem Heft schon eine Weile her ist, man sich aber ganz oft auch offline gute Gedanken machen kann, packe ich Dir die aktuellen Fragen immer hier zum Downloaden hin. Und wenn Du etwas vorarbeiten möchtest, kannst Du die nächsten 20 Fragen jeweils dann in meinem Download-Bereich finden. Dazu melde Dich einfach fix beim Newsletter an und schon bekommst Du den Zugang und kannst schon mal vorschauen, oder Dir auch die anderen Downloads wie Freebies, Printables, Anleitungen und sogar meine coolen Wallpaper anschauen.

1000 Fragen an mich selbst – 1000 Fragen an dich selbst

Wenn auch du dir die 1000 fragen an dich selbst stellen möchtest, dann lade sie dir gerne im im Freebie-Bereich herunter.

Ich kann mein Gefühl gerade kaum einordnen. Die meisten der ersten 20 Fragen an mich selbst habe ich in einem Rutsch beantworten können, andere hab ich erst mal ausgelassen und musste sogar über die Antworten nochmal eine Nacht schlafen, denn diese Fragen an mich selbst haben mich ins Grübeln gebracht.

Nun frage ich Dich – wie sehen Deine Antworten aus? Magst Du ein paar davon verraten?

In diesem Sinne – nimm Dir ruhig einen Moment für Dich. Für Dich als Frau, als Mensch, denn Du bist es wert!

.. .
 1000 Fragen an mich selbst wird eine Neue Serie werden, diese mache ich vor allem für mich selbst. Ich freue mich aber, wenn auch Du Dir selber diese Fragen stellst und wenn Du sie (oder ein paar) teilen möchtest, aber keinen Blog hast, dann schreib sie mir doch in die Kommentare. Kurz oder lang – das liegt ganz bei Dir. 

 

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18 Kommentare

  1. Sehr, sehr spannend.
    Ich denke das sollten alle Menschen mal machen, einen Schritt zurück treten und sich selbst einmal betrachten und sich selbst reflektieren.
    Ich mache das eigentlich ständig.
    Allerdings glaube ich, dass manche Menschen die das dann mal nötig haben, nicht mal merken welche Idioten sie sind und sich selbst noch toller finden als sowieso schon, hahaha.

    • Ja da hast Du recht, die die es mal nötig hätten sehen es eher nicht. Die die es eh immer mal wieder machen, die reflektieren sich immer mal wieder – denn die gehören eher zu den reflektierten Menschen…

    • Liebe Tanja, ich hab Deine Antworten heute morgen schon direkt aufgesaugt und ich glaube das es super wichtig war, diesen Stein ins Rollen zu bringen. Denn jetzt scheint die perfekte Zeit zu sein.

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