1000 Fragen an mich selbst | Teil 8 – Fragen 141 – 160

Wen würde ich gerne näher kennen lernen und wofür ich berühmt sein möchte. Wann ich am liebsten im Erdboden versunken wäre. Welche übernatürliche Kraft ich gerne haben würde und welches Lied mir immer gute Laune macht…. dass und weiter Antworten findest Du heute auf dem Blog in Teil 8 der 1000 Fragen an mich selbst.


Sei gespannt, denn ich war es bei der ein oder anderen Antwort definitiv.

Alle 1.000 Fragen an mich selbst – Fragen an dich selbst stammen aus dem Büchlein aus der Flow

Wer bin ich eigentlich?
1000 Fragen an mich selbst | Teil 8 – Fragen 141 – 160
(Und vergiss nicht, es ist vollkommen ok, nicht alle Fragen (öffentlich) zu beantworten.)

 

141. In welche Länder möchtest du noch reisen?
In ganz viele. Ich bin so wenig in meinem Leben gereist und hab gefühlt noch nichts von der Welt gesehen. Marokko werden wir dieses Jahr kennen lernen und irgendwann möchte ich nach Bali und  Thailand. Aber auch Schottland, Irland und einige Orte in Amerika stehen noch auf meiner Wunschliste.

142. Welche übernatürliche Kraft hättest du gerne?

Übernatürliche Kräfte – das ist ein sensibles Thema: klar würde ich mich gerne unsichtbar machen und hier und da mal Mäuschen spielen. Oder unendlich schnell sein. Ich könnte mir auch wünschen das der Tag mehr als 24 Stunden haben soll. Aber wohin würde das führen? Erstens dazu, dass ich vielleicht Dinge höre und sehe, die ich gar nicht sehen sollte oder die mir nicht gut tun. Bei der zweiten Variante würde ich all die kleinen Dinge vermissen, die ich plötzlich nicht mehr sehen würde und ganz ehrlich; wenn der Tag mehr als 24 Stunden hätte, würden sie am Ende gefühlt wohl auch nicht reichen. Also arbeite ich lieber daran, dass die vorhandenen Stunden reichen, das ich auch mal langsamer gehe und das ich nicht alles hören und sehen muss.

Aber Fliegen wäre was schönes. Ich könnte – schnell oder langsam – mal eben auf ein Stück Kuchen bei Bella vorbei fliegen, zum Kuscheln zu meinem Patenkind und wenn mir alles mal zu viel wird, mich einfach in ein Pariser Kaffee setzen und nur schauen.

143. Wann wärst du am liebsten im Erdboden versunken?
Ich glaube öfter als ich wirklich müsste. Ich mache mir viele Gedanken ob mein Verhalten richtig war oder ob die Menschen es mir nachtragen. Aber bei der Frage kommt mir ein Kinobesuch in den Sinn bei dem ich unser Popcorn einmal quer durch die ganze Reihe verteilte und dabei einen lustigen Move hingelegt habe.

144. Welches Lied macht dir immer gute Laune?
Es gibt in der Tat viele Lieder die mir gute Laune machen. Denn ich verbinde Lieder sehr stark mit Emotionen. Während Musik läuft kann ich hüpfend durch das Haus laufen, aber genau so kann sie mich zum weinen bringen. Musik ist meine Emotionsschatztruhe und daher ist es wohl für mich um so wichtiger zu wissen, welche Musik mich glücklich macht und bei 2Raumwohnung kann ich die ganze Palette abdecken. Aber nur bei wenigen Menschen bin ich schön…. #Youknowwhatimean

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Aber ich komme nicht umher auch an Mia zu denken. Dazu muss man wohl wissen das ich das Lied damals bei der im Sommer der WM in Deutschland hörte. Ich hab mit Fußball so gar nichts am Hut, aber ich lief von einem hohen Berg nach meine Akupunktur herunter, das Spiel war gerade aus und im Radio lief „Tanz der Moleküle“ und ich sah die Fahnen wehen. Alle möglichen Menschen lagen sich in den Armen (ich glaube es war das Spiel zum Finale) und auch wenn Fußball mich null berührt, in dem Moment konnte ich schon von weitem die Freude der Menschen in ihren Augen sehen und plötzlich spürte ich den Tanz der Moleküle in mir…

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145. Wie flexibel bist du?
Eigentlich bin ich sehr flexibel. Ich glaube aber, ich hab es etwas verloren. Durch meine Zwangs- und Angsterkrankung hab ich lange Zeit die Welt zusammenbrechen sehen, wenn etwas nicht wie geplant lief. Ich bin Situationen 1000 mal im Kopf durchgegangen und wenn dann was verändert wurde, was ich nicht kontrollieren konnte, dass hat mich sehr aus der Bahn geworfen. Ganz frei kann ich mich davon noch immer nicht sprechen, aber ich versuche das zu erkennen und meinem eigenen Dämon nicht all zu viel Raum zu lassen.

146. Gibt es eine ungewöhnliche Kombination beim Essen, die du richtig gerne magst?
Früher war es mal Vanille-Eis mit saueren Gurken. Unschwanger. Ich hab es lange nicht mehr gegessen, aber beim Gedanken daran denke ich noch immer lecker. Ich esse ja auch keine Butter oder Margarine auf dem Brot und mache daher manchmal etwas Marmelade unter Scheibenkäse, aber das finde ich echt gar nicht ungewöhnlich.

147. Was tust du, wenn du in einer Schlange warten musst?
Das kommt darauf an. Wenn ich allein bin, dann schau ich in mein Handy rein.

148. Wo siehst du besser aus: im Spiegel oder auf Fotos?
Das kommt ganz auf die Perspektive an.

149. Entscheidest du dich eher für weniger Kalorien oder mehr Sport?
Die Wahl zwischen Pest und Cholera ist nicht einfach…. ;) Aber im Ernst, ich würde gerne mehr Sport machen, wenn ich das besser steuern könnte. Ich wünsche mir tatsächlich ein Laufband.

150. Führst du oft Selbstgespräche?
Oft ist eine Definitionssache, aber ich gehe in Gedanken oft Situationen (vergangene und kommende) durch und wenn ich allein bin werden meine Gedanken auch ausgesprochen.




151. Wofür wärst du gern berühmt?
Berühmt? Ich würde gerne gesehen werden. Für das was ich bin und was ich mir wünsche zu sein. Ich würde gerne das man mit mir in Verbindung bringt, dass ich mit all meinem Herzblut hinter und für Dinge ein-stehe.

152. Wie fühlt es sich an, abgewiesen zu werden?
Das ist ein ganz schreckliches Gefühl. Natürlich kommt es auf die Situation an. Es macht einen Unterschied ob eine Bewerbung keinen Erfolg hat oder mich Menschen die ich mag oder liebe abweisen. Aber für mich ist Abweisung immer schwer, weil ich dann nicht gut aus dem Gedankenkarussell heraus komme und mich unentwegt frag, was ich falsch gemacht habe und warum ich nicht gut genug bin….

153. Wen würdest du gern besser kennenlernen?
Viele Menschen. Ich würde gerne mal mit spannenden Menschen lange Gespräche führen. Mit ihnen lachen und denken. Aber manchmal glaube ich auch das ich mich noch besser kennen lernen möchte. Weiter zu gehen, tiefer. Noch habe ich etwas Angst davor und gehe immer einen Schritt vor und einen zurück. Aber das ist ok, denn ich glaube daran, dass passieren wird, was passieren soll. Wenn die Zeit ist, die kommen wird.

154. Duftest du immer gut?

Nicht öfter wie andere Menschen. Ich hab z.B. zwischen Herbst und Winter immer eine Phase in der meine Hormone sehr aktiv sind und ich wechsele dann schneller mal den Pullover. Oder sollte die Frage auf meinen Lieblingsduft hinaus laufen? Ich liebe nicht-riechende Deos und vertrage nur zwei.

155. Wie viele Bücher liest du pro Jahr?
Viel zu wenige. Aber ich hab Hörbücher für mich entdeckt. Ich muss nur noch schauen, wie ich sie perfekt in meinen Alltag integriere. Momentan höre ich sie gerade bei der Kosmetik.

156. Googelst du dich selbst?
Das hab ich tatsächlich mal gemacht. Warum auch nicht.

157. Welches historische Ereignis hättest du gerne mit eigenen Augen gesehen?
Als im Februar Nelson Mandela nach fast 27 Jahren Haft freigelassen. Das war 1990 und ich schon auf der Welt, aber ich hätte es gerne wirklich mitbekommen. 

158. Könntest du mit deinen Freundinnen zusammenwohnen?
Zusammen in einem Ort ja. Zusammen in einem Haus vielleicht. Zusammen in einem Haushalt? Nein.

159. Sprichst du mit Gegenständen?
Ja – aber nur wenn sie nicht das tun, was ich möchte….

160. Was ist dein größtes Defizit?
Welches soll ich nennen? Ich denke meine Angst. Die sich je nach Phase anders ausdrückt. Manchmal kann ich kaum denken, weil ich Situationen zerdenke, manchmal kann ich bestimmte Dinge nicht tun. Mittlerweile hab ich das oft im Griff – aber ich glaube die Angst wird meine Begleiterin sein und wir müssen lernen miteinander um zu gehen. Zumindest fühlt sich dieser Gedanken weniger Kämpfen an und entspannt mich, wenn ich merke das eine schlechte Phase aufkommt.

Hier findest du alle meine bisherigen Antworten:

Ui, ich bin selber erstaunt über mache meiner Antworten auf die ein oder andere Frage. Sie fließe neinfach so aus mir heraus…

Welche Antwort aus Teil 8 der 1000 Fragen an mich selbst hat dich am Meisten überrascht?

In diesem Sinne – auf Fragen bekommen wir Antworten. Manche Antworten werfen mehr Fragen auf.

1000 Fragen an mich selbst – 1000 Fragen an dich selbst

Wenn auch du dir die 1000 fragen an dich selbst stellen möchtest, dann lade sie dir gerne im im Freebie-Bereich herunter.




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1000 Fragen an mich selbst ist die neue Serie, die ich vor allem für mich selbst mache. Ich freue mich aber, wenn auch du dir selber diese Fragen stellst und wenn du sie (oder ein paar) teilen möchtest, aber keinen Blog hast, dann schreib sie mir doch in die Kommentare. Kurz oder lang – das liegt ganz bei Dir. Mehr Antworten von wunderbaren Frauen findest Du bei Johanna von Pink-e-Panke die die Fragen aus dem Flow-Magazin entnommen hat.

Kategorie Gedanken

Hier schreibt JesS (34), (Pflege-) Mutter, Autorin, Fotografin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Unternehmen, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie dich mit auf das Abenteuer Leben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

4 Kommentare

  1. „Tanz der Moleküle“ habe ich rauf und runter gehört vor meiner ersten mündlichen Prüfung im Staatsexamen. Es hat mich sehr motiviert. Dann bin ich durchgefallen. Und seitdem hasse ich es. Wie viel man mit Musik verbindet…

    • Oh das kann ich aber auch sehr verstehen. Nachdem mein Chef sich das Leben nahm konnte ich einige Lieder auch gar nicht mehr hören. Manche davon bewirken mir noch immer einen Kloß im Hals.

  2. „Tanz der Moleküle“ habe ich rauf und runter gehört vor meiner ersten mündlichen Prüfung im Staatsexamen. Es hat mich sehr motiviert. Dann bin ich durchgefallen. Und seitdem hasse ich es. Wie viel man mit Musik verbindet…

    • Liebe Miriam das tut mir sehr leid, aber ich kenne das. Als ich vom Tot meines guten Freundes erfahren habe und dann nach Hause fahren musste, hab ich meine 2Raumwohnung CD durchs auto in den Kofferraum geschmissen aus Angst diese mit seinem Tot zu verbinden. hat bis auf ein Lied geklappt…

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