Minikurs Equipment: Was du wirklich brauchst – und was du weglassen kannst

Minikurs Equipment: Tischmikrofon und Laptop auf aufgeräumtem Schreibtisch für Kursaufnahmen

Minikurs Equipment: Was du wirklich brauchst – und was du weglassen kannst

„Ich fange an, wenn ich das richtige Equipment habe.” Ich höre diesen Satz regelmäßig. Und er klingt vernünftig. Ist er aber nicht.

Er ist meistens Aufschub in Produktionsqualität.

Die Wahrheit: Dein erster Minikurs braucht kein Studio. Er braucht eine Botschaft, die sitzt – und ein Minimum an Technik, das deine Kundin nicht aus dem Inhalt herausreißt.

Hier bekommst du die ehrliche Prioritätenliste. Was du wirklich brauchst. Was du dir sparen kannst. Und in welcher Reihenfolge du investierst, wenn du dein Budget sinnvoll einsetzen willst.

Als Minikurs Equipment bezeichne ich die Mindestausstattung, die du brauchst, um Videolektionen in vernünftiger Qualität aufzunehmen: ein externes Mikrofon, eine Lichtquelle und eine Kamera oder dein Smartphone. Mehr braucht es nicht, um anzufangen.

Zuerst lesen
Was ist ein Minikurs – und warum gehört er in deinen Funnel?

Hier kannst du die Audio-Version im Podcast hören. Es lohnt sich immer beides.

Artikelinhalt

Die ehrliche Wahrheit über Equipment

Bevor wir in die Liste gehen, ein Satz, den du dir merken solltest: Schlechter Ton killt einen Kurs. Schlechtes Bild nicht.

Das ist keine Meinung. Das ist eine Beobachtung aus tausenden Stunden Onlinekurs-Konsum. Menschen hören auf zu schauen, wenn sie sich anstrengen müssen zuzuhören. Sie schauen weiter, wenn das Bild etwas körnig ist – solange die Stimme klar ist und der Inhalt stimmt.

Die einfachste Prioritätenliste der Welt

Ton zuerst. Licht danach. Kamera zuletzt. In dieser Reihenfolge investierst du. In dieser Reihenfolge macht es einen Unterschied.

Was das für dich bedeutet: Du kannst heute mit deinem Smartphone aufnehmen, wenn du ein ordentliches Mikrofon hast und das Licht stimmt. Du kannst eine teure Kamera haben und trotzdem einen schlechten Kurs produzieren, wenn du mit eingebautem Mikrofon in einem hallenden Raum aufnimmst.

Equipment ist kein Selbstzweck. Es ist das, was zwischen deiner Botschaft und deiner Kundin steht – oder eben nicht stört.

Welche Tools und welches Equipment du brauchst um deinen Minikurs zu erstellen, erfährst du im Artikel Minikurs Equipment: Was du wirklich brauchst (erscheint in Kürze).

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Tischmikrofon für Online-Kurs Aufnahmen – guter Ton ist wichtiger als eine teure Kamera

Ton: Das Non-Negotiable

Das eingebaute Mikrofon deines Laptops ist keine Option. Das eingebaute Mikrofon deines Smartphones auch nicht. Beide nehmen alles auf: den Ventilator, den Straßenlärm, das Echo des Raums. Das klingt nach Aufnahme, nicht nach Kurs.

Du brauchst ein externes Mikrofon. Punkt.

Meine persönliche Empfehlung für den Start
 
Ich selbst nutze ein Tischmikrofon am Schreibtisch. Einstecken, fertig, guter Ton.
Wenn du weißt, dass du viel vor der Kamera stehen willst oder dich frei bewegen möchtest oder remote unterwegs die volle Freiheit haben magst, nutze ich das DJI Mic 3 für die meisten reicht aber auch das DJI Mic Mini.

Welches Mikrofon für welche Situation?

Es gibt zwei Setups, die für einen Minikurs funktionieren – je nachdem, wie du aufnimmst:

(Und psssst, aber wenn du das für einen Minkurs angeschafft hast, lässt sich das wunderbar auch für einen Maxi oder Signatur Kurs und deine Live-Angebote.)

TypEmpfehlungFuer wenLink
Tischmikrofon Shure MV7X Sitzt am Schreibtisch, nimmt Screencasts auf oder spricht direkt ins Mikro. Mein persoenliches Setup. Shure MV7X →
Kabelloses Lavalier DJI Mic Mini Moechte sich frei bewegen, vor der Kamera stehen, Uebungen zeigen oder flexibel aufnehmen. DJI Mic Mini →ROEDE Alternative →
Tischmikrofon
EmpfehlungShure MV7X
Fuer wenSitzt am Schreibtisch, nimmt Screencasts auf oder spricht direkt ins Mikro. Mein persoenliches Setup.
Kabelloses Lavalier
EmpfehlungDJI Mic Mini
Fuer wenMoechte sich frei bewegen, vor der Kamera stehen, Uebungen zeigen oder flexibel aufnehmen.
Meine persönliche Empfehlung für den Start

Ich selbst nutze ein Tischmikrofon am Schreibtisch. Einstecken, fertig, guter Ton.

Wenn du weißt, dass du viel vor der Kamera stehen willst oder dich frei bewegen möchtest oder remote unterwegs die volle Freiheit haben magst, nutze ich das DJI Mic 3. Für die meisten reicht aber auch das DJI Mic Mini

Welches Mikrofon zu dir passt: Stimmfarbe zählt

Ich sag dir was, das du selten hörst: Mikrofon ist nicht gleich Mikrofon. Und das hat nichts mit dem Preis zu tun. Ich hab mit einem Rode angefangen, hab das Samsung Night getestet (das hat mir zu viel Raum aufgenommen), und bin irgendwann beim gelandet, das zu meiner Stimmfarbe passt.

Das ist kein Fehler, das ist der Prozess. Deine Stimme ist anders als meine. Mikrofone reagieren auf Stimmfarben unterschiedlich — das gleiche Gerät kann bei dir warm und voll klingen und bei mir flach. Du darfst dich durchtesten. Kaufen, aufnehmen, hören. Wenn es nicht sitzt: weitersuchen. Das ist keine Geldverschwendung. Das ist Investition in etwas, das deine Kundinnen bei jeder einzelnen Lektion hören.

Das kabellose Lavalier: wenn du dich bewegst

Wenn du Übungen zeigst, nicht immer am Schreibtisch aufnimmst oder unterwegs flexibel sein willst: Das DJI Mic Mini. Klein, kabellos, einfach in dein Handy, deinen PC oder Laptop oder deine Kamera stecken, fertig. Mit Puschel klingt es einen Tick besser. Ich nehme damit unterwegs mittlerweile sogar meinen Podcast auf.

Kosten: unter 100 Euro. Ich würde immer die Variante mit zwei Sendern nehmen, dann hast du bei Bedarf einen vollen Akku in Reserve. Das ist kein Profi-Overkill, das ist praktisch gedacht.

Bild: Gut genug schlägt perfekt

Als Fotografin kann ich dir sagen, wie wichtig mir ein gutes Bild ist. Und trotzdem nutze ich nicht meine Vollformat Kameras, sondern eine wirklich gute Webcam. Und ich kann dir sagen, die ein oder andere Handykamera ist bei weitem besser als die, die in deinem Laptop eingebaut ist.

Die Kamera in einem aktuellen iPhone oder Android-Gerät ist besser als viele günstige Einsteiger-DSLRs. Was den Unterschied macht, ist nicht das Gerät, sondern wie du es aufstellst und was mit Licht und Hintergrund passiert.

Was zählt wirklich

Stabil & scharfDeine Kamera muss stabil stehen und scharf stellen. Dafür brauchst du ein Stativ oder eine Halterung. Ohne das wackelt das Bild – und Wackeln ist das, was Zuschauerinnen tatsächlich aus dem Inhalt herausreißt.

Kamera-Link (falls du upgraden willst): → direkt bestellen

Handy schlägt Schreibtisch: der Flexibilitätsvorteil

Noch ein Argument fürs Handy, das gern vergessen wird: Du bist nicht an den Schreibtisch gebunden. Ich nehme zu 99% meiner Unterwegs-Aufnahmen mit dem Handy auf — Kundenvideos, spontane Kurseinheiten, Podcast. Das geht, weil das Handy immer dabei ist und die Qualität gut genug ist.

Wenn du aufnehmen willst und nicht sitzen möchtest, eine Übung zeigen willst, mal rausgehen willst: Handy plus Stativ plus kabelloses Mikrofon. Das ist ein vollständiges Setup. Kein Workaround.

Jess Schonk an ihrem Aufnahme-Setup mit beschrifteten Komponenten: Shure MV7 Mikrofon, Logitech Brio 4K Webcam, Neewer LED Panels und MacBook auf Ständer
Einfaches Home-Setup für Online-Kurs Aufnahmen: gutes Licht, ruhiger Hintergrund, keine teure Kamera nötig

Licht: Der größte Hebel für wenig Geld

Schlechtes Licht macht aus einer teuren Kamera ein schlechtes Bild. Gutes Licht macht aus einem Smartphone ein professionelles Bild. Die wichtigsten Regeln zuerst: sie kosten nichts:

Wenn du in Licht investieren willst: Ich selbst nutze zwei kleine LED-Videoleuchten, links und rechts von mir aufgestellt – klein, einfacher als große Softboxen, und das Ergebnis ist gleichmäßig unabhängig von Tageszeit und Wetter.

Key Light LED Videoleuchte (2× empfohlen)

LED-Panel vs. Softbox: der Unterschied in der Praxis

Früher hab ich mit großen Softboxen gearbeitet. Die sind in der Anschaffung oft günstiger, aber sie spiegeln härter in der Brille. Wenn du eine Brille trägst, siehst du das sofort. Die LED-Panels sind nicht mal A4-groß, lassen sich per Greifarm am Schreibtisch befestigen, und ob du stehst oder sitzt spielt keine Rolle. Ich stell sie rechts und links hin und die sind einfach da — an oder aus.

Auch mit LED-Panels musst du noch ein bisschen an der Position spielen, damit es nicht direkt in der Brille spiegelt. Aber du hast mehr Kontrolle als mit einer großen Softbox, weil du sie einzeln bewegen kannst.

Unterschätz auch nicht den Jahreszeiten-Effekt: Im Sommer ist der Unterschied noch nicht so dramatisch. Wenn es draußen um 15 Uhr dunkel wird, wirst du froh sein, dass du sie hast.

Budget-Alternative: So ist mein erster Kurs entstanden
 

Bevor ich die LED-Panels hatte: habe ich eine ganz normale Schreibtischlampe vom Möbel-Schweden und das Fenster genutzt. Dazu Tageslichtbirnen vom großen A – die mit einer kälteren Kelvinzahl, kein warmes Gelblich. Zwei davon aufgestellt, rechts und links, auf Augenhöhe und ready war es.

Kein glamouröses Setup. Aber so ist mein allererster Kurs entstanden. Schreibtisch vors Fenster, Tageslichtbirnen, aufnehmen. Du bist dabei an die Tageszeit gebunden. Aber für den ersten Kurs reicht das vollkommen.

 
Aufgeräumter heller Schreibtisch mit Notizbuch, Stift und Matcha – minimalistisches Home-Office-Setup für Minikurs-Aufnahmen

Hintergrund: Was hinter dir passiert

Niemand braucht ein professionelles Studio. Aber dein Hintergrund darf nicht ablenken. Chaos im Hintergrund sendet ein Signal – auch wenn es keines senden soll.

Das vergessen die meisten: Womit nimmst du eigentlich auf?

Kamera check, Mikrofon check, Licht check. Und dann? Irgendwo muss das alles landen. Die Software zum Aufnehmen ist das Stiefkind jeder Equipment-Liste — dabei ist sie genauso relevant, vor allem wenn du auch deinen Bildschirm zeigen willst.

Die gute Nachricht: Du brauchst nichts kaufen, um anzufangen.

Zoom: der unterschätzte Allrounder

Zoom kennt jede. Aber kaum jemand nutzt es so, wie ich es meine: als Aufnahme-Tool für Kurse. Du kannst dich darin in voller Größe zeigen, deinen Bildschirm teilen, mit einem Flipchart arbeiten oder einfach nur in die Kamera sprechen — und das Ganze direkt aufzeichnen. Zu zweit ist Zoom ohne Zeitlimit kostenlos.

Was das konkret bedeutet: Wenn du Talking Head und Bildschirmaufnahme im Wechsel willst, ist Zoom die einfachste Lösung. Öffnen, Aufnahme starten, fertig. Die Datei landet direkt auf deinem Rechner.

QuickTime Player (Mac): schon drauf, kein Cent extra

Ich selbst arbeite mit QuickTime — dem Player, der auf jedem Mac schon vorinstalliert ist. Der kann zweierlei: Videoaufnahme mit Kamera und Ton, und Bildschirmaufnahme. Datei > Neue Filmaufnahme für die Kamera, Datei > Neue Bildschirmaufnahme für den Screen.

Der einzige Haken: Du kannst nicht gleichzeitig Kamera und Bildschirm aufnehmen. Wenn du beides kombinieren willst, nimmst du zwei separate Takes und schneidest sie zusammen — oder du nimmst gleich Zoom.

Windows: das Snipping Tool — schon vorinstalliert, kein Gaming-Zeug

Auf Windows gibt es kein QuickTime. Aber Windows 11 hat das Snipping Tool bereits vorinstalliert — und das kann seit ein paar Updates auch Bildschirmaufnahmen mit Ton machen. Einfach öffnen, auf „Neu” klicken, Aufnahme starten. Keine Anmeldung, kein Download, kein Abo.

Für reine Kamera-Aufnahmen ohne Bildschirm reicht auch die Windows-eigene Kamera-App. Die ist ebenfalls vorinstalliert und macht genau das: Videoaufnahme, fertig.

ToolKostenMacWindowsIdeal fuer
QuickTime Playerkostenlos vorinstalliertKamera-Aufnahme, Screencasts
Zoomkostenlos (zu zweit)Kamera + Screen kombiniert, Flipchart
Snipping Toolkostenlos vorinstalliert (Win 11)Bildschirmaufnahme mit Ton
Kamera-Appkostenlos vorinstalliertReine Kamera-Aufnahme
QuickTime Player
Kostenkostenlos
Mac vorinstalliert
Windowsnicht verfuegbar
Ideal fuerKamera-Aufnahme und Screencasts
Zoom
Kostenkostenlos (zu zweit)
Mac
Windows
Ideal fuerKamera und Screen kombiniert, Flipchart
Snipping Tool
Kostenkostenlos
Macnicht verfuegbar
Windows vorinstalliert (Win 11)
Ideal fuerBildschirmaufnahme mit Ton
Kamera-App
Kostenkostenlos
Macnicht verfuegbar
Windows vorinstalliert
Ideal fuerReine Kamera-Aufnahme

Meine Empfehlung für den Start: Fang mit dem an, was du schon hast. Mac: QuickTime. Windows: Snipping Tool oder Kamera-App.

Wenn du Kamera und Bildschirm im Wechsel willst oder Slides zeigst: Zoom für beide Systeme, im Start kostenfrei – aber gehört sonst auch zu deiner All-Day-Ausstattung.

Die komplette Übersicht auf einen Blick

Sortiert nach Priorität, nicht nach Preis:

Minikurs-Equipment ist Kurs-Equipment. Punkt.

Ich höre manchmal die Frage: „Brauche ich für einen vollständigen Kurs anderes Equipment als für einen Minikurs?” Die Antwort ist nein — und das ist einer der größten Vorteile, über den kaum jemand spricht.

Was du jetzt für deinen Minikurs aufbaust, trägt deinen nächsten Kurs, dein Online-Programm, deine Mitgliedschaft. Du baust kein Einweg-Setup. Du baust dein Produktionssystem. Das Mikrofon ist dasselbe. Das Licht ist dasselbe. Die Kamera ist dasselbe.

Der einzige Unterschied zwischen Minikurs und Vollkurs liegt nicht im Equipment — er liegt im Inhalt und in der Struktur. Das Equipment skaliert einfach mit.

Was das für dich bedeutet: Wenn du jetzt 150 Euro in ein ordentliches Setup investierst, investierst du nicht in einen Minikurs. Du investierst in alles, was danach kommt.

In welcher Reihenfolge du investierst

Angenommen, du hast ein Budget von 150 Euro für dein erstes Setup. Wie setzt du es ein?

200 Euro: so würde ich es aufteilen

100 + 2 x 50

unter 100 Euro für ein gutes Mikrofon. Je 50 Euro für zwei einfache LED-Leuchten (zur Not kannst du sie auch nach und nach kauen). Kamera: das Smartphone, das du schon hast. Hintergrund: die Wand hinter dir, aufgeräumt.

Das reicht. Nicht für immer, aber für den ersten Kurs. Und der erste Kurs zeigt dir, ob das Thema läuft – bevor du in ein vollständiges Studio investierst.

WasMinimum, startest du sofortMeine EmpfehlungWann upgraden?
TON
Mikrofon
Tischmikrofon am Schreibtisch Shure MV7XUSB, mein persoenliches SetupDirekt bestellen →

DJI Mic MiniFuer Bewegung und unterwegsDirekt bestellen →
Sofort, Prioritaet 1
LICHT
Beleuchtung
Schreibtischlampen links + rechts Key Light LED (2x)Klein, konstant, ich nutze zwei davonDirekt bestellen →

LED-Birnen AlternativeFassung vorher pruefen!Direkt bestellen →
Vor dem ersten Sprint
KAMERA
Aufnahme
Smartphone + Stativ Logitech Brio 4KWenn der Kurs laeuftDirekt bestellen → Wenn der Kurs laeuft und du skalierst
DEKO
Hintergrund
Aufgeräumte Wand Bewusst gestaltete Ecke Kein Kauf noetig 😉

Prioritaet: Pink = zuerst, Gruen = danach, Grau = spaeter oder kein Kauf noetig.

TON · Prioritaet 1
Mikrofon
MinimumTischmikrofon am Schreibtisch
EmpfehlungShure MV7X Direkt bestellen →
DJI Mic Mini Direkt bestellen →
UpgradeSofort
LICHT · Prioritaet 2
Beleuchtung
MinimumSchreibtischlampen links + rechts
EmpfehlungKey Light LED (2x) Direkt bestellen →
LED-Birnen Alternative Direkt bestellen →
UpgradeVor dem ersten Sprint
KAMERA · Prioritaet 3
Aufnahme
MinimumSmartphone + Stativ
EmpfehlungLogitech Brio 4K Direkt bestellen →
UpgradeWenn der Kurs laeuft und du skalierst
DEKO
Hintergrund
MinimumAufgeräumte Wand
EmpfehlungBewusst gestaltete Ecke
UpgradeKein Kauf noetig 😉

Dein persönlicher Equipment-Check

Statt einer langen Liste habe ich dir den persönlichen Equipment Check mitgebracht. Hier schauen wir in vier Fragen danach was du wirklich brauchst statt einer super langen Equipment Liste was alles möglich wäre. Genau das, was zu deinem Format, deinem Budget und deiner Ausgangslage passt.

Minikurs Equipment-Check | feierSun
feierSun · Minikurs Equipment

Was brauchst du wirklich?

4 kurze Fragen und du bekommst deine persönliche Equipment-Empfehlung mit anklickbaren Links. Kein Overkill, kein Shopping für die Tonne.

Frage 1 von 4 25 %
Frage 01 · Format

Wie nimmst du deinen Minikurs auf?

💻
Screencast ich zeige meinen Bildschirm
Präsentation, Slides, Software meine Stimme läuft über den Screen
🎥
Vor der Kamera ich bin zu sehen
Ich spreche direkt in die Kamera, erkläre, bin auf dem Bild
🔀
Beides Kamera und Screen im Wechsel
Talking Head plus Screencasts gemischt
Weiter →
Frage 02 · Aufnahme-Stil

Wie arbeitest du beim Aufnehmen?

Mehrfachauswahl möglich. Das bestimmt welches Mikrofon zu dir passt.

🖥️
Ich sitze am Schreibtisch ruhig, statisch
Ich erkläre vom Platz aus, kein Bewegen, Kamera steht vor mir
🚶
Ich bin auch mal in Bewegung oder unterwegs
Übungen zeigen, stehen, Reels aufnehmen, flexibel aufnehmen wollen
Zurück
Weiter →
Frage 03 · Budget

Was willst du jetzt investieren?

Mehrfachauswahl möglich. Ich zeige dir dann die passende Kombination.

🌱
Erstmal starten so wenig wie möglich
Ich teste erst ob der Kurs läuft, bevor ich investiere
💛
Low Budget gezielt das Wichtigste
Ein klares Upgrade, ohne gleich alles auf einmal zu kaufen
🎯
Mid Budget einmal solide aufstellen
Ein Setup, das für alle meine Kurse trägt
🚀
High Budget vollstaendiges Pro-Setup
Das Beste was Sinn macht, ohne Studio-Overkill
Zurück
Weiter →
Frage 04 · Ausgangslage

Was hast du schon?

Mehrfachauswahl möglich. Ich zeige dir dann nur was noch fehlt.

📦
Ich starte bei null
Kein externes Mikrofon, kein Licht, keine dedizierte Kamera
🎙️
Ich habe schon ein externes Mikrofon
Licht und Kamera fehlen noch oder sind ausbaufähig
💡
Ich habe schon Licht
Mikrofon und/oder Kamera fehlen noch
📷
Ich habe schon eine Kamera
Mikrofon und/oder Licht fehlen noch
Zurück
Meine Empfehlung →
Das wichtigste Argument gegen Perfektionismus
 
Du kannst dein Setup jederzeit verbessern. Du kannst einen bereits veröffentlichten Kurs mit schlechtem Ton nicht rückwirkend besser klingen lassen. Fange jetzt an, mit dem, was du hast. Bessere es danach aus.
 

Video · Welches Equipment du wirklich brauchst

Du willst das nochmal kompakt sehen? Hier das komplette Video

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Mehr Informationen

Häufige Fragen zum Minikurs-Equipment

Ich hab hier einmal häufige Fragen zusammengefasst (die ich jeder Zeit ergänzen kann)

Ja. Aktuelle Smartphones haben Kameras, die für Onlinekurse mehr als ausreichen. Entscheidend ist, dass das Gerät stabil steht (Stativ), der Ton extern abgenommen wird (Mikrofon) und die Beleuchtung stimmt. Mit diesen drei Punkten schlägt dein Smartphone viele günstige Webcams.

 

Ein Ringlicht funktioniert, hat aber einen Nachteil: Es erzeugt einen kreisförmigen Reflex in den Augen, der als unnatürlich wahrgenommen wird. Gerade bei Brillenträger:innen wird das schnell zum Problem.

Zwei seitliche Leuchten erzeugen ein weicheres, natürlicheres Bild. Wenn du bereits ein Ringlicht hast, nutze es – neu kaufen würde ich es nicht gezielt.

Für Screencasts mit Gesichtsbild reicht Zoom bereits oder Loom. Für reine Video-Aufnahmen vor der Kamera brauchst du keine Software – direkt mit Kamera oder Smartphone aufnehmen, dann schneiden. CapCut (kostenlos) oder DaVinci Resolve reichen als Schnittprogramm für den Einstieg.

Für reine Screencasts – also Bildschirm aufnehmen mit deiner Stimme – brauchst du kein Video-Setup. Ein gutes Tischmikrofon am Schreibtisch reicht. Kein Stativ, kein Licht, keine Hintergrundplanung. Das macht Screencasts technisch zum einfachsten Format für deinen ersten Minikurs.

Nein. 1080p ist der Standard für Onlinekurse. 4K-Videos sind größer, brauchen mehr Speicher und längere Upload-Zeiten – ohne dass deine Kundin beim Ansehen einen Unterschied bemerkt. Nimm in 1080p auf.

 

Ein Tischmikrofon steht vor dir auf dem Schreibtisch – ideal für Screencasts und Aufnahmen, bei denen du dich wenig bewegst. Ein Lavaliermikrofon wird am Körper befestigt und nimmt den Ton direkt am Mund ab – ideal, wenn du vor der Kamera stehst oder dich frei bewegen willst. Kabellos (z.B. DJI Mic Mini) gibt dir dabei die meiste Freiheit.

Du brauchst nichts kaufen. Auf dem Mac reicht QuickTime Player — kostenlos, vorinstalliert, kann Kamera und Bildschirm aufnehmen. Auf Windows eignet sich das Snipping Tool (Windows 11, vorinstalliert) für Bildschirmaufnahmen oder die Kamera-App für reine Videoaufnahmen. Wer Talking Head und Bildschirmaufnahme kombinieren will, nimmt Zoom — kostenlos, für Mac und Windows, und du kennst es sowieso schon.

Dein Setup steht. Die Ausrede gilt nicht mehr.

Ich höre den Satz in verschiedenen Variationen:

„Ich kann noch nicht aufzeichnen, ich brauche erst noch eine Kamera.”

„Ich warte noch auf das Mikrofon.”

„Wenn das Licht besser ist, fange ich an.”

Das ist Bullshit. Freundlicher formuliert: Das ist Aufschieberitis mit Produktionsqualität als Feigenblatt.

Die Ausrede „ich hab das Equipment noch nicht” gilt nach diesem Artikel nicht mehr. Du weißt jetzt: Smartphone plus kabelloses Mikrofon unter 100 Euro plus zwei Tageslichtbirnen auf Augenhöhe. Oder zur Not packst du deinen PC vor ein Fenster. Das ist ein Setup. Das reicht für einen ersten Kurs, der deine Kundinnen abholt, wenn der Inhalt sitzt.

Was zählt: dein Setup steht, bevor du anfängst. Nicht perfekt. Steht. Dann setzt du dich hin und nimmst auf. Die Ausrede „Jess, ich kann noch nicht” zählt in meiner Welt nicht. Du hast jetzt die Liste. Du weißt, was du brauchst. Vielleicht hast du das ein oder andere sogar schon. Und wenn nicht: die günstigste Variante kostet dich weniger als ein Mittagessen auswärts pro Woche.

Equipment ist nie der echte Grund, warum ein Kurs nicht entsteht. Es ist meistens die Angst davor, gesehen zu werden. Und die löst kein Mikrofon. Aber das ist ein anderes Thema für eine andere Session.

Fazit

Weniger Equipment, mehr Kurs

“Fang an, bevor du bereit bist.”

be BOLD

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Jess Schonk feierSun Business- und Sichtbarkeitscoach
Über die Autorin Jess Schonk

Mit über 10 Jahren Erfahrung im Online-Business entwickelt sie individuelle Strategien für Unternehmer:innen, die ihr Business auf- oder ausbauen wollen. Sichtbar, strategisch und nachhaltig erfolgreich. Ihr Ansatz verbindet Coaching und Umsetzung so, wie es kaum jemand sonst macht. Strategie mit Discokugel. 🪩

Mehr über Jess →

Strategie. Sichtbarkeit. Leidenschaft.

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