Wenn Du etwas hast, was Du der Welt zur Verfügung stellen willst, ist es unerlässlich, dass andere Menschen überhaupt wissen, dass es dich und dein Angebot, deine Mission gibt! Dafür brauchst du Mut zur Sichtbarkeit.

Wenn eine Kundin oder ein Kunde weder dich noch dein Angebot kennt, kann er sich weder dafür noch dagegen entscheiden. Denn machen wir schluss damit das nur Männer laut trommeln und Frauen alle ruhig und zurückhaltend sind. Die passende Portion Mut dazu teile ich in diesem Artikel, in meinen 5 Tipps für mehr Mut zur Sichtbarkeit für Frauen mit dir.

Um sichtbar zu werden brauchst du Sichtbarkeit. Du musst präsent werden und dich  sichtbar machen.

Besonders Frauen, fällt genau diese Sichtbarkeit schwer. Nicht jeder von uns ist für den Mittelpunkt oder gar die Bühne gemacht. Es gibt den Typen Menschen, der will sich nicht wichtig, nicht groß machen oder auffallen.

5 Tipps für Mut zur Sichtbarkeit

In diesem Beitrag werde ich 5 Tipps für Mut zur Sichtbarkeit mit Frauen teilen, die sich und ihr Angebot sichtbar machen wollen. 

Dabei kannst du schon mit kleinen Schritten anfangen und dich langsam weiterentwickeln. Wichtig ist nur, dass du weißt, jeder Schritt, den du gehst, wird dein Leben verändern. Ich habe den Prozess von der absoluten Niedergeschlagenheit hin zur erfolgreichen Unternehmerin selbst durchlaufen und mich Schritt für Schritt in meiner neuen Rolle eingefunden.

Tipp 1: Langsam sichtbar werden

“Wenn du es eilig hast, gehe langsam.” Dieses Zitat von Lothar M. Seiwert ist ein Klassiker. Das japanische Originalzitat heißt übrigens: „Wenn du es eilig hast, mache einen Umweg”.

Geh also in deinem Tempo. Das kann rasent schnell oder eben langsam sein. Mut bedeutet nicht zu rasen! 

Du musst nicht gleich mit 100km/h durch die digitale Welt brettern und kannst z.b. statt direkt mit Live-Videos erst mit Grafiken arbeiten und dich dann zu Fotos hinarbeiten um mehr Mut zur Sichtbarkeit zu entwickeln. Selbst bei den Fotos kannst du langsam gehen und erst mit Sinnbildern und dann mit Bildern von dir arbeiten. 

Selfie like a Portrait z.B. ist ein Kurs um dich selbst zu zeigen, aber da fangen wir auch nicht mit dem Posing an.

Tipp 2: Erinnere dich daran, warum du für dein Thema brennst.

Gerade Frauen haben oft das Gefühl, nichts wirklich herausragend zu können. Obwohl sie eigentlich davon träumen, z.b. neben der Mutterschaft  etwas auf zu bauen, trauen sich aber nicht. Dabei hat ein sehr großer Teil von ihnen sehr wohl Wissen oder eine besondere Fähigkeit oder genau die tolle Idee! Ihnen fehlt nur etwas Mut zur Sichtbarkeit.

Frag dich einmal: Über für welches Thema könnte ich dich nachts um drei wecken und du könntest mir umgehend davon erzählen, weil du so begeistert davon bist? Über welches Thema kannst du stundenlang sprechen, weil es dich so begeistert? Oder auch; in welchem Bereich wirst du oft um Rat gefragt? Wo wird dein Wissen gebraucht und hilft anderen weiter? So findest du heraus, wofür du brennst und legst deine Stärken frei und der Mut zur Sichtbarkeit ist nur noch einen Steinwurf entfernt. 

Tipp 3: Step by Step - teile dein Ziel in Meilensteine

Ich gehe sogar noch weiter: Teile deine Meilensteine in Etappen und diese in Tagesziele auf. Mach deine Ziele erreichbar indem du sie begehbar machst. 

Nehmen wir z.B. eine Webseite. Da gibt es so viele Dinge an die man denken muss und nein, einige davon kannst du nicht immer nach und nach machen. Dafür habe ich ein Workbook und einen Schritteplan mit dem ich Arbeite und an dem sich meine Kundinnen und Kunden langhangeln können. 

Oder bei der Erstellung von Content-Plänen fangen wir auch nicht erst mit dem Jahresplan an, sondern loten erstmal das Ziel aus. Das ist überhaupt das wichtigste: hab dein Ziel im Blick und frage dich bei allem was du tust: zahlt es auf mein Ziel ein? Bringt es mich ein Stück weiter in die Richtung? Denn alles was wir tun machen wir mit Spaß, nicht zum Spaß!

Und psssst, aber ich weiß welche Umwege sich lohnen und welche du dir sparen kannst ;)

Lass dein Leidenschaft sichtbar werden und bekomme die Aufmerksamkeit die du wirklich verdienst!

Jess

Tipp 4: Vergiss Perfektionismus - better done than perfect!

Ich kenn den Druck und den Berg der sich vor dir auftürmt und die Starre in die du dann geraten kannst. Die ist blöd und hat viel mit unserem Hang zum Perfektionismus zu tun. Ums Ausprobieren wirst du eh kaum herumkommen und daher ist das Bewegen wichtiger wie die Perfektion! 

Oft glauben wir Frauen, dass uns die Zeit fehlt, um diese eine bestimmte Idee umzusetzen oder das wir noch nicht bereit, die Kinder zu klein oder die Form noch nicht perfekt ist. In Wahrheit ist die Idee jedoch schon lange bereit für die Öffentlichkeit und viele Frauen verlieren sich im Perfektionismus. Dies führt aber ins Niemals – denn was ist schon perfekt? Perfekt zu sein, würde bedeuten, dass etwas abgeschlossen ist. Und das ist im Business selten der Fall.

Das einzige Training gegen den Perfektionismus ist, dass du einfach mal mit der ersten Version rausgehst. Das lässt sich auch im Kleinen, z.B. bei Instagram-Stories, üben: Anstatt ein Video wieder und wieder aufzunehmen, postest du einfach mal die erste Version. Das spart nebenbei auch Zeit! Und nicht vergessen: eine Story ist nach 24 Stunden wieder weg.

Tipp 5: Sei einfach DU - Verstell dich nicht

Wenn du weniger versuchst an den Perfektionismus heran zu kommen, bist du in der Regal auch authentischer. Tatsächlich ist es so, dass eine Aufgabe umso schwerer fällt, je mehr du dich dabei verstellen musst. Zudem hältst du es sowieso nicht lange durch! Wir wollen irgendwann an den Punkt kommen mehr in unserer Kraft zu arbeiten und das meine ich überhaupt nicht esoterisch, sondern wenn ich mehr von dem mache, was mir Freude macht, dann fühlt sich Arbeit irgendwann weniger an wie Arbeit, sondern gibt mir sogar Kraft, weil sie mich glücklich macht! 

Ja, wir Frauen neigen oft dazu, anderen Menschen gefallen zu wollen und sich an sie anzupassen. Das sind uralte Glaubenssätze die sich über Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte in unsere DNA gefressen haben. Dabei ist es gerade deine eigene Persönlichkeit, die Unternehmer:innen von anderen unterscheidet: Menschen kaufen von Menschen und in der Regel wollen die Menschen immer mit den Menschen zusammenarbeiten, die echt und sympathisch sind und die sich nicht verstellen. 

Extra Tipp: Vorbilder: Erlaube dir, Vorbild zu sein und such dir selbst Vorbilder

Ja, noch sind wir Pioniere auf diesem Weg und es kostet unseren Mut zur Sichtbarkeit. Nicht nur was das Online-Business, sondern auch was Frauen angeht, die in ihrer Stärke arbeiten wollen angeht. Und doch gibt es sie schon, die Frauen, die vor uns die Wege gegangen sind. Such dir Vorbilder. 

Mir selber viel das auch nicht immer leicht mit der Sichtbarkeit und auch wenn ich das an anderer Stelle weiter ausführen werde, ich wollte mal so unsichtbar sein, dass ich unter einer so starken Sozialphobie litt, dass ich das auch fast gar nicht mehr und wenn nur unter allergrößter Anstrengung verlassen konnte. Ich war housebound. Was mir daraus geholfen hat? Etwas wofür ich brannte: das Bloggen und als ich das erste mal vor 500 Menschen sprach oder allein in ein Flugzeug stieg, fühlte ich mich wie die Königin der Welt. 

Du siehst also, ich weiß das es schwer sein kann, das es Angst macht und das Sichtbarkeit Überwindung kostet und doch würde ich dir jeder Zeit dazu raten zu starten! 

In meiner Welt gibt es viel weniger Ellenbogen und mehr Empowerment und ich glaube daran, dass eine Welt, in der Frauen für sich einstehen, für ihre Themen brennen, sich real zeigen und damit authentisch sind, rockt. Frauen dürfen ihr Business auf weibliche Art aufbauen, in ihrer Kraft arbeiten, so arbeiten, dass gerade ihre Arbeit ihnen Kraft gibt und dadurch nicht nur mehr Weiblichkeit sondern auch mehr Liebe, Sanftmut und Verständnis (und weniger Putin ) in diese Welt kommen kann.

Daher möchte ich nicht nur am Weltfrauentag dich zur Mut zur Sichtbarkeit aufrufen, sondern immer. Aber gerade am Internationalen Frauentag der ein ein Tag ist, an dem auf Gleichberechtigung und Frauenrechte aufmerksam gemacht werden soll daran erinnern, dass wir die Vorbilder unserer Kinder sind. Unserer Töchter und auch Söhne! 

5 Tipps für Mut zur Sichtbarkeit von einer Frau für Frauen

Was du heute für deinen Mut zur Sichtbarkeit tun kannst: Trau dich einfach!

Hiermit meine ich nicht „einfach durch die Angst zu gehen“ oder “Augen zu und durch” sondern vielmehr “better done than perfect!”. 

Lauf nicht blind in jede Idee hinein, aber wenn du dir im klaren bist, wo dein Ziel ist, trau dich und geh los.

Das kannst du, wie vorhin schon erwähnt, im Kleinen üben: Eine Instagram-Story, einen Post für den Feed oder einer das Vorstellen deiner Idee einer kleinen Gruppe.

Wichtig ist es auf jeden Fall, dass du deine Komfortzone kennst, aber mutig genuf bist, immer ein Stück weiterzugehen. Denn dein Business aufzubauen, ist nicht nur Business-Entwicklung, sondern auch Persönlichkeitsentwicklung. Sobald du dich als UnternehmerIn weiterentwickelst, wird auch dein Unternehmen das tun.

Und mein Extra-Extra-Tipp für alle, die schon einige Schritte weiter gegangen sind ist: Such dir eine Gruppe.
Gemeinsam geht es sich immer leichter. Da gibt es viele Angebote für Teilbereiche oder den kompletten Business-Aufbau bzw. der Business-Weiterentwicklung.

Was ist dein liebster Weg in die Sichtbarkeit?

In diesem Sinne - beginne heute. Was macht dich happy? Und schreib nur einen einzigen kleinen Post darüber. JETZT!

Von Herzen,

Jess

Dieser Blogartikel ist mein Beitrag zur gemeinsam entwickelten Blogparade zum Weltfrauentag – Frauen und Mütter im Business von Lena Busch  entstanden.

Der jährliche Internationale Frauentag erinnert uns deutlich daran, dass wir immer noch in einer Welt leben, die frei von Ungleichheit, Vorurteilen, Stereotypen und Diskriminierung ist. 2022 ist das Jahr von #BreaktheBias und es könnte nicht aktueller sein. Frauen sind in vielen Ländern noch immer bewusst und unbewusst von Entscheidungsformen und Machtpositionen ausgeschlossen. Es ist diese Denkweise, die sich ändern muss, und das Hervorheben und Angehen dieses Problems ist ein guter Anfang.

Mut zur Sichtbarkeit - 5 Tipps für Frauen und ihre Sichtbarkeit

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4 Antworten

  1. Langsam sein und es einfach tun! Danke Jess, fürs erinnern! Sichtbarer werden und sichtbarer sein ist und bleibt meine Challenge und ich kann sagen, es wird. Immer ein bisschen mehr und manchmal wieder zurück, dafür danach umso weiter voran.

  2. Ich denke dieses sich nicht in die Sichtbarkeit trauen kommt bei uns Frauen ganz oft von unserer Erziehung.
    Wir haben gelernt "lieblich, bescheiden und rein" zu sein, "nicht wie die stolze Rose, die immer will bewundert sein".
    Wenn wir das verinnerlicht haben, fühlt es sich sehr seltsam an, sich selbstbewusst auf Social Media und in Live -Videos zu zeigen.

    1. Oh ja definitiv. Und deswegen ist es an der Zeit etwas dagegen zu tun. An der Zeit einen Mittelweg zu finden. Man kann sich ja nicht nur in Live Videos zeigen. Man kann anfangen mit Grafiken, dann geht man über zu Fotos, die man ja vorher gut auswählen kann. Es gibt so viele individuelle schöne Wege, diese wunderbaren Rosen ans Licht zu bringen. Ich möchte so viele Rosen blühen sehen. Dafür tue ich was ich tue. Danke Du ROSE!

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