Mein Mann kann….

Heute hab ich wieder die tolle Simone zu Gast. Simone erzählt Euch heute von ihrem Mann – also ihrem (Bald-) Mann, denn diesen heiratet sie in knapp vier Monaten. Und das nimmt sie zum Anlass zu erzählen, warum sie einfach nicht mehr ohne ihn kann.

Mein Mann kann…..
(oder auch nicht)

Liebe Mädels,

wir wissen ja wie es ist: Wir können einfach nicht ohne unsere Männer. Also irgendwie könnten wir schon, aber wir müssen es uns einfach eingestehen, es gibt Dinge, die können einfach nur Männer. Und das wird wohl auch immer so bleiben!

Da ich in vier Monaten heiraten werde, dachte ich mir, ich erzähle euch einfach mal, warum ich nicht ohne meinen Bald-Mann kann. Und für mich ist das nochmal so eine Auflistung, damit ich mal wieder sehe, dass ich den Richtigen heirate 🙂

Ohne ihn gäbe es meinen wunderbaren kleinen Mann nicht. Fakt!
Er ist ein klasse Papa und redet schwäbisch mit unserem Kleinen. Das kann ich nicht! Ob das gut oder schlecht ist, wird sich noch herausstellen.

Mein Liebster ist eine große Hilfe im Haushalt. Gläser und Teller werden leer gemacht und stehen gelassen, ich muss sie nur noch wegräumen. Er trägt seine Klamotten und wirft sie in den Wäschekorb. Ich muss sie nur noch waschen und bügeln. Er hat ein ausgeklügeltes Einräum-System für unsere Spülmaschine. Ich muss vor dem Einschalten nur noch umräumen. Er schmeißt Müll in die Mülleimer. Ich muss ihn nur ab und zu daran erinnern, den Müll mit runterzunehmen. Und vor allem: Er bedankt sich immer für meine Hilfe!

Er ist ein toller Handwerker. Wenn ich Hilfe brauche in so Handwerksdingen, kriege ich sie. Manchmal dauert das ein paar Tage oder Wochen, aber ich kriege seine Hilfe. Und im Moment renoviert er fleißig unser Haus. Das würde ich ohne ihn niemals alleine schaffen!

Er kocht. Ja genau, richtig gelesen, ER KOCHT! Und zwar verdammt gut. Meistens bin ich diejenige, die darüber nachdenken muss, was wir essen aber das ist dann im Nachhinein nicht schlimm, weil er ja kocht 😉 Die Küche sieht zwar danach aus wie sonst was und das wird dann meistens mir überlassen, aber das mache ich dann freiwillig. Ihr wisst ja, Spülmaschinensystem und so…

Er kann ziemlich gute Fragen stellen. Am liebsten sind mir die Fragen, die er sich eigentlich selbst beantworten kann oder bei denen ich mich frage:“Wir wohnen seit drei Jahren hier und du fragst, wo sich das Kabel befindet?“.

In Technikdingen ist er super. Sobald etwas mit unserem W-Lan nicht funktioniert und er ist gerade im Internet unterwegs, wird sofort nach der Ursache gesucht. Schließlich ist so ein W-Lan ja lebensnotwendig, man könnte ja echt viel verpassen. Er hängt auch gerne mal 30 Minuten in der Warteschleife von unserem Internetanbieter, um sich unter anderem die Warte-Musik anzuhören. In der Zeit kümmere ich mich meistens um so Handwerksdingens, um die er sich seit drei Tagen nicht kümmern kann. Macht nix – selbst ist die Frau!

Er organisiert fleißig mit mir unsere Hochzeit. Das sieht dann meistens so aus, dass ich eine Idee habe und ihn frage, ob das okay ist und zu 98% kommt ein „Ja, passt!“. Ist schon echt super, wenn wir uns da immer einig sind. Wir sind halt ein tolles Team.

Auf dem Fußballplatz blüht er immer so richtig auf, vor allem dann, wenn seine Jungs spielen. Er wird dann so richtig laut und schreit Dinge „rüber“, die oft nicht so ganz jugendfrei sind. Deshalb kann ich das hier nicht so ausführlich beschreiben. Ich muss aber sagen, dass ich das voll unterstütze und dahintersteht. Die Gegner sind nämlich immer blöd. Und die Schiris pfeifen auch immer für die Anderen. Und wenn sie mal stolpern, wälzen sie sich so sehr auf dem Gras, dass man meinen könnte, ihnen wäre ein Bein abgerissen. Da schreit mein Liebster immer zu Recht ein „Stand auf, des isch koi Liegewies‘!“ rein. So geht Fußball. Unsere Lieblingsbeschäftigung am Sonntag. Raus gehen und Kreisliga-Fußball gucken.

So, ich habe nun ein bisschen einen Einblick in unseren Beziehungs-Alltag gegeben. Auch wenn es in meinem Text anders rüberkommen mag – mein Schatz ist und bleibt meine beste Wahl. Niemand ist perfekt, auch er nicht. Und wenn er mich täglich auf die Palme bringt, dann soll es so sein. Ich trage meinen Verlobungsring mit Stolz und kann es kaum erwarten, den Ehering zu tragen.
Wenn ich ihn mit unserem Sohn sehe, bin ich glücklich. Ich bin mir sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und bin mir sicher, dass wir das mit der Spülmaschine auch irgendwann hinkriegen werden.

Ich sehe schon, bei der nächsten Haushalts-Diskussion wird er mir genau das an den Kopf werfen. „Schatz, du hast aber in deinem Beitrag geschrieben, dass es halt so ist, wenn ich dich auf die Palme bring‘ und ich nicht perfekt bin“! 🙂

Bis zum nächsten Mal, passt auf euch (und eure Männer) auf,

Signatur - Gastartikel - Simone

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Kategorie Familie
Autor

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