Krankenlager – Monsterviren in der Unternehmerfamilie

Krankenlager

Wir stecken fest im Virenlager – Krankenlager. Es hatte die ganze Familie umgehauen, aber wir Mädchen haben in die vollen gegriffen. Wie das so ist als Unternehmerfamilie krank zu sein und wie das bei uns in den letzen Tagen hier lief, erzähle ich Euch heute.

Achtung – steckt Euch bitte nicht an, wer weiß welche Wege diese Viren so alles kennen…

Als selbstständige Familie ist es ein Graus krank zu sein. Das HomeOffice steht still. Weder Telefonate werden angenommen, noch Rechnungen bearbeitet und die Buchhaltung wartet auch geduldig darauf, das etwas passiert. Doch es passierte in den letzen Tagen nix.

Das Krankenlager beginnt

Seit Donnerstag krabbeln die Viren hier herum. Nachdem es den großen Jungen erwischt hatte, zogen wir anderen hinterher. Der Mann, der ein Immunsystem wie ein Baum hat, ist mega erkältet, konnte aber durch die Übernahme der Tagsschicht am Sonntag, in den Nächten Schlafen. Das ist sein Zauber: sich Ausschlafen. Ich habe keinen Zauber, ich nehme alles mit, was sich im Haus befindet. Und dieses Mal ist auch die Motte im Boot. Die Familie war das ganze Wochenende ein Krankenlager, doch wir Mädels gehen in die Verlängerung.

Krankenlager statt Familienunternehmen

Wenn eine Familie selbstständig ist, dann ist die Tatsache, dass einer oder mehrere krank sind, unerfreulicher den je. Zwar muss ich keinem Arbeitgeber davon überzeugen, das ich nun beim kranken Kind daheim bleiben muss, aber dafür gibt es hier auch keinen Ersatz. Für keine der Aufgaben. Der Mann schleppt sich zwar fieberfrei, zur Baustelle, fit ist aber auch etwas anderes. Ich bin zu nichts in der Large. Zum einen weil ich selber mit Fieber und Schüttelfrost kämpfe, zum anderen weil ich ein heißes Kind auf mir liegen habe. 

Tja, da bleibt dann nicht viel mehr, wie durchhalten. Prioritäten verschieben geht nicht, da wir gerade keine haben. Alle Gänge zurück und einfach durchhalten. Alle Märchen raus, den Fernseher an, den CD-Player her und sich und das Kind am Trinken halten. Wer mich kennt, der weiß wie schwer mir so was fällt.

Als Unternehmen ist das Krankenlager aber auch vor allem deswegen so anstrengend, da ich die sich türmende Arbeit im Büro sehe. Da ich das Telefon klingeln und den Anrufbeantworter abhören muss. Das der Mann nach seinem Tag auf der Baustelle hier zwei kranke Hühner im Bett liegen sieht und weder im Haushalt, noch im Büro oder gar in der Küche das Essen gemacht wurde. Als Unternehmerfamilie fühlt sich das alles nochmal anstrengender an, wie als ANgestellte – ich kann das vergleichen, ich hatte schon beides. Denn das schlechte Gewissen einem Arbeitgeber gegenüber ist eine andere Ebene, als zu wissen, das und was alles liegen bleibt…. und dennoch bliebt nichts, außer erst mal einen gewissen Grad an Gesundheit wieder einzigen zu lassen….

Dieses zum Nichtstun verdammt zu sein, das strengt ungemein an.

Irgendwie war früher weniger krank (es Kind) – darüber sinniert Christine Finke auf Mama arbeitet.de, woran das wohl liegen mag?????

Wie geht in damit um, wenn Ihr und der Nachwuchs krank seit? Habt Ihr da einen Notfallplan oder auch einfach durchhalten und aushalten?

In diesem Sinne ~ bleibt gesund und passt auf, das die Viren Euch nicht bekommen….

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Kategorie Familie

Hier schreibt JesS (33), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

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