Heiraten und so…

Heiraten und so, ein Thema wie es schöner nicht sein könnte hat Simone heute im Gepäck. Heiraten und so – genau das hat sie in wenigen Wochen vor und heute nimmt sie uns mit in ihre Vorbereitungen. Erzählt von ihrem ultra-romantischen Antrag und verrät uns sogar etwas über die Art der Hochzeit.

Heiraten und so ich würde es immer wieder genau so tun, wie wir es vor drei Jahren gemacht haben – immer wieder genau diesen Mann an genau diesem Tag genau so….

Letze Woche nahm ich Euch mit in einen Teil unserer Hochzeit vor drei Jahren und teilte unsere Traurede mit Euch. Heute plaudert Simone ein Bisschen zum Thema Heiraten und so….  denn dieses Thema, dieses heiraten und so, das ist ein tolles Thema!


 

Heiraten und so – bei Simone wird es langsam ernst

Wir Frauen sind ja, was das Heiraten betrifft, die größten Träumerinnen. Am liebsten alles in weiß, mit vielen Pferden, einem Chor und einem Blumenteppich… mindestens! Und das alles natürlich ohne nervige Planung, sondern per „Fingerschnips“. Ja, Träumerinnen halt!

Bei uns ist es in vier Wochen soweit (oh mein Gott!) und ich möchte heute mal erzählen, wie alles begann und was wir alles hinter uns und noch vor uns haben.

Der Antrag

Nein, ich habe nichts geahnt. Ich war nur ein paar Wochen vorher etwas skeptisch, weil er sich plötzlich für meine Ringe interessiert hat, aber da wir erst darüber gesprochen haben, dass Heiraten erst mal nicht in Frage kommt, war das auch nicht weiter komisch.

Da kam also der Tag, an dem liebe Freunde von uns geheiratet haben, es war ein wunderschönes Fest mit einem wunderschönen Brautpaar und irgendwann spät am Abend stand dann das Brautstrauß-Werfen an. Die Schwester der Braut kam auf mich zu und wollte unbedingt, dass ich mit komme. Das war schon komisch, da ich sie gar nicht so gut kenne und mir darauf keinen Reim machen konnte. Aber egal, ich ging mit. Sie wollte mich dann nach vorne quetschen aber ich fand, als die fast Größte von allen sollte ich mich eher im Hintergrund halten (ich erfuhr im Nachhinein, dass es damit zu tun hatte, dass die Braut ihre Brille nicht auf hatte und mich nur durch ihre Schwester anvisieren konnte. Auch gut!). Die Musik ging los, die Jungs zählten von zehn runter und statt zu werfen, drehte sie sich um, lief direkt auf mich zu, nahm mich in den Arm, gab mir ihren Strauß, drehte mich um und da kniete er auch schon!

Die Planung

Ein paar Tage nach dem Antrag habe ich mich hingesetzt und erst mal aufgeschrieben, wen wir einladen würden. Geschätzt waren ca. 60 Gäste, heraus kamen etwas mehr als 90.

Dann überlegten wir natürlich, wie und wo wir feiern wollen. Da für uns eigentlich nur eine Trachtenhochzeit in Frage kam, musste auch die Location irgendwie dazu passen. Ich wurde schnell fündig und rief an und fragte nach einem Termin im Spätsommer bzw. September / Anfang Oktober 2016. Wir hatten gerade Anfang September 2015 und die Dame am Telefon sagte nur: Der früheste Termin wäre Mitte April, ansonsten erst wieder Mitte Oktober. Das war uns zu früh bzw. zu spät. Egal, wir wollten uns das trotzdem anschauen und machten einen Termin. Wir sind dann also dahin, liefen in diesen Raum und wussten „Das ist es!“, noch bevor sie das Licht angemacht hat. Sie hat uns angeboten, doch einfach an einem Freitag zu heiraten und schlug uns einen Termin vor. An diesem Tag hat auch mein Liebster Geburtstag und nach kurzer Überlegung reservierten wir. Wir waren uns sicher, dass wir genug Vorlaufzeit haben und wer kommen will, der kann auch kommen. Auch an einem Freitag!

Wir schauten uns noch eine weitere Location an, die sich aber relativ schnell erledigt hatte, weil sie einfach nicht an die Andere herankam. Also riefen wir die Erste an und sagten fest zu. Endlich, der Termin stand fest.

Standesamt und Kirche

Da gegenüber unseres Festortes eine Kirche ist, fanden wir die Idee, in dieser zu heiraten, total gut. So kann man nach dem Gottesdienst ein Stück zu Fuß gehen und ist dann schon da. Die Kirche war an unserem Tag noch frei und somit auch schnell reserviert. Leider haben die keinen Pfarrer und somit musste ich mich selbst darum kümmern.

Ich rief also unseren Gemeindepfarrer an um ihm zu sagen, dass er uns an diesem Tag trauen darf, allerdings in einer anderen Kirche. Die Kirche war kein Problem, nur leider ist er da im Urlaub. Er machte mir auch gleich „Mut“ und meinte, es sei sehr schwer, im August jemanden zu bekommen. Na super….

Meine Mama suchte daraufhin im Internet und fand in unserer Stadt einen Dekan, der den Gottesdienst auch in Gebärdensprache durchführt. Das war mir wichtig, da es in meinem Familien- und Freundeskreis Hörgeschädigte gibt und ich unbedingt wollte, dass sie den Gottesdienst voll mitbekommen. Ich fragte nach, er sagte zu und somit war auch das erledigt.

Eigentlich wollten wir ja das Standesamtliche ein bis zwei Wochen vorher schon machen, aber da wir an einem Freitag kirchlich heiraten, bietet es sich an, an diesem Tag auch die standesamtliche Trauung gleich morgens zu machen. Auch den Termin konnten wir reservieren. Das alles passierte zum Jahresende 2015.

„Kleinigkeiten“

Mein Hochzeitsoutfit wurde dann im November schon gekauft, die Einladungen gingen im Dezember raus und das Gröbste war geschafft. Aufgrund unseres Hauses und des Umzugs lag die Hochzeitsplanung erst mal auf Eis.

Mittlerweile waren die Zimmer für die Übernachtungsgäste reserviert. Leider mussten wir das Hotel wechseln, was für uns eine große Aufregung war, aber diese hat sich Gott sei Dank schnell gelegt. Es war für uns sehr ärgerlich und wir haben kurz überlegt, die Hochzeit auch an einen anderen Ort zu verlegen, aber das hätten wir zeitlich einfach nicht hinbekommen. Wir haben uns auf eine Lösung geeinigt und die Leitung kam uns mit einem anderen Service entgegen.

Ab April ging es dann an die (viiiiiiielen) Kleinigkeiten. Gastgeschenke, Gästebuch, Ringkauf, Besprechung mit dem Fotografen, Schuhe kaufen (was für ein Stress!), Probefrisur, Probeschminken, Schneiderin und Tischplanung. Telefonieren hier, telefonieren da, Hochzeitstorte, Hochzeitskerze, Brautstrauß, Deko… Es ist schon echt der Wahnsinn, was diese Kleinigkeiten alles kosten. Ich glaube, so viel habe ich im Versandhandel noch nie bestellt. Eigentlich sollte ich so langsam mal einen Gutschein bekommen von denen!

 

Der Mann und das Kind haben ihre Outfits nun auch seit 3 Wochen und ich darf meins am 28. Juli bei der Schneiderin abholen.

Unsere Junggesellenabschiede haben wir beide schon hinter uns. Sie waren grandios! Jetzt kann es also ernst werden.

 

Tja, nun sind es noch vier Wochen! In diesen vier Wochen wird es noch darum gehen, die Gastgeschenke fertig zu machen, die Namensschilder zu schreiben, uns um den Hochzeitstanz zu kümmern und alles, was die Location von uns haben muss, abzugeben. Die kümmern sich nämlich um die Deko und um alles, was mit der Location zu tun hat. Eigentlich wollte ich das ja selber machen, aber im Nachhinein bin ich da ganz froh, dass mir das abgenommen wird.

 

Ich hoffe, ich konnte euch ein bisschen was erzählen und vielleicht etwas zu eurer Hochzeit bzw. der Planung beitragen. Dass ich nicht so in die Details gehen konnte, versteht ihr sicher. Es gibt sicher den ein oder anderen Gast, der hier mitliest und es wäre schade, schon vorab alles zu verraten. Nach der Hochzeit gibt es dann den ausführlichen Bericht, am besten einfach mal vorbeischauen bei mir!

 

Ich hoffe, es wird alles so, wie wir es uns vorstellen und wir werden einen wunderschönen Tag mit unseren Familien und Freunden haben.

Macht es gut und bis bald,Signatur - Gastartikel - Simone

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Kategorie Familie
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1 Kommentare

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