Gutes tun muss nicht immer großes sein

Von dem Gefühl etwas Gutes zu tun aber das bitte nicht nur in der Vorweihnachtszeit!!

Gutes tun

Bild&Rechte: PublicDomainPictures / pixabay.com

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und genau so fällt uns alle Jahre wieder ein, dass wir vor Weihnachten noch einmal ganz viel Liebe versprühen müssen, könnten oder sollten. Eigentlich schade, denn das Jahr hat mehr als nur diesen einen Monat um den Gedanken daran zu haben, etwas Gutes zu tun. Die Gedanken zu disem Thema beschäftigen mich jedes Jahr wieder aufs Neue.

Gutes tun – es sind oft schon die kleinen Dinge

Man muss nicht immer große Beträge spenden. Stundenlang freiwillig arbeiten. Helfen fängt in unserem Alltag an und zwar genau da, wo unser Herz schlägt.

 

Ich habe nach der Schule damals nicht sofort eine Ausbildung gefunden. Also hab ich geschaut wo ich was machen kann und einen kleinen Job gefunden der mich davon abhielt, in Lethargie zu versinken wenn man wieder eine Absage ins Haus flatterte. (Zeugnis prima, Motivation da – aber das Leben scheint manchmal eben etwas mit einem vor zu haben).

In diesem Job kümmerte ich mich um Menschen aus meinem Stadtviertel. Ich kaufte für oder mit ältere Menschen ein wenn sie, den Weg oder das Gewicht nicht mehr schafften. Ich half im Haushalt bei Tätigkeiten für die sie eine junge Hand brauchten. Holte Rezepte ab oder war einfach nur die Begleitung für einen Gang in den Park oder auch zum Arzt. Manchmal saß ich auch einfach nur bei den Menschen und hörte ihnen zu oder erzählte von meinem Leben. „Du bist so jung, ich weiß gar nicht mehr wie das junge Leben ist, erzähl mir bitte davon“ sagte mal eine ältere Dame die nur noch sehr selten das Haus verlassen konnte. Oft war es einfach nur gut das diese Menschen wussten das ab und an jemand vorbei kommt und zu den einen ging man lieber hin und bei den anderen versuchte man es so zu tauschen das jemand anderes Lust dazu hatte. Ich half aber auch in Jugendeinrichtungen bei den Hausaufgaben oder betreute Kinder deren Mütter zum Deutschunterricht gingen. Dem ein oder anderen Kind hab ich sogar einige deutsche Wörter beibringen können.

Geben und Namen – es kommt nicht auf die Relation an

Es war wahrlich kein gut bezahlter Job und auch keinen, den man auf ewig machen konnte, aber er gab mir verdammt viel. Nie wieder habe ich mich so sehr auf die Menschen gefreut wie in diesem. Kein Job meiner beruflichen Laufbahn hat mich mit so viel Dankbarkeit erfüllt. So viel Respekt und Demut erlebte ich auf einen Schlag selten. Ich hatte damals sogar überlegt meinen Berufswunsch noch einmal zu überdenken und doch zum heimlichen vorherigen zurück zu kehren. Etwas im Sozialen Berich. Vielleicht Studieren? Doch die Streetworkerin oder mit Kindern aus schwierigen Familien arbeiteten Damals schreckte mich mein Helfersyndrom davon ab, leider hatte ich das Wissen von heute damals noch nicht, doch nichts passiert ohne Grund. Hätte ich mich damals umentscheiden, wer weiß ob ich dann heute den Job und das Leben hätte, den und was ich heute haben? Es ist gut so wie es war, nur manchmal gleiten meine Gedanken noch dort hin.

Gutes tun – das muss gar nicht schwer sein

Warum ich Euch von diesem kleinen Job erzähle? Weil Gutes zu tun ist gar nicht schwer sein muss. Ehrlich. Es müssen nicht immer Unsummen von Geld oder Sachspenden sein – das ist wichtig, aber dies sollten und müssen bitte die Menschen tun, die es können. Ich plädiere nur zum Spenden, wie man es kann. Man kann nur das geben, was man selber hat. Gutes zu tun ist kein Status oder eine Sache die man macht, weil man sie eben macht. Gutes muss aus dem Herzen kommen, erst dann ist es etwas wirklich gut! 

Gutes tun- Denken wir nicht nur zu Weihnachten an die, die das Leben nicht so sehr gesegnet hat

Momentan kursieren sie ja alle wieder rum die Spendenaktionen, die Aufrufe einmal im Jahr an seine Mitmenschen zu denken. Ich verurteile es nicht aber mir ist es wichtig zu sagen, dass die Menschen nicht nur einmal im Jahr unsere Hilfe brauchen!!Vor ein paar Tagen erreichte mich eine Email. Wirklich sehr nett geschriebene. Der Mensch der sie verfasste machte den Eindruck, sich tatsächlich mit meinem Blog auseinander gesetzt zu haben. Wir wissen alle wie selten das der Fall ist – daher war mein Interesse geweckt und ich schrieb ein wenig hin und her mit dem Herrn. Er erzählte mir von seiner Firma und was diese …

Zwischengedanke – manchmal läuft einem sogar gutes über den WegGutes tun

Die Firma wayfair verlost einen Gutschein im Wert von 500 € den man an eine Wohltätigkeitsorganisationen einer Wahl spenden kann. Dazu haben sie auf ihrer Internetseite eine kleine Auswahl und alle anderen Informationen. Ich selber versuche mein Glück und habe mich auch schon für eine Organisation entscheiden.Ich würde mich freuen, wenn auch Ihr Euch einfach mal einige Minuten Zeit nehmen würdet und Euch die Aktion anschaut. Man braucht nur seine Email-Adresse und die wenige Minuten Zeit. Wenn man Glück hat, kann man etwas Gutes tun, wenn nicht, dann hat man lediglich ein paar Minuten verschwendet. Klickt einfach auf das Bild und schon lest Ihr alles relevante.

Würde Ihr bei so was mitmachen? Tut Ihr gutes und das vielleicht sogar nicht nur zu Weihnachten? Erzählt mit gerne davon!!!!

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Ich stehe in keinerlei Verbindung zu dem Anbieter dieses Gewinnes, ich wurde lediglich auf die Aktion aufmerksam gemacht als Charity Kampagne und habe weder Geld noch anderweitige Entlohnung für diesen Artikel erhalten. Es war mir einfach ein persönliches Bedürfnis Euch diese Geschichte zu erzählen und von diese Projekt wissen zu lassen!!

 

In diesem Sinne ~ auch die kleinsten Dinge können großartiges bewirken denn klein gibt es beim Gutes tun nicht!

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Kategorie Gedanken

Hier schreibt JesS (33), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

1 Kommentare

  1. Nun, ich tue selbst schon Gutes (denke ich jedenfalls). Klar, vor Weihnachten kamen wieder vermehrt Spenden- und Sorgenaufrufe. Ich habe 5 Familien mit Kleinigkeiten unterstützt. Ich kannte diese Familien nicht vorher.

    Ehrenamtlich bzw. immer auf der Suche nach Spenden bin ich für den Kinderhospizdienst in Karlsruhe engagiert.

    Ob man etwas Gutes tut, weil man im Elternbeirat ist oder eine eigene Krabbelgruppe gründet, kann ich persönlich nicht sagen. Ich kann nur sagen, die Arbeit macht Spaß und ich mache gerne etwas mit Kindern, obwohl das nicht mein Hauptberuf ist.

    In diesem Sinne noch ein schönes (stürmisches) WE, liebe Jessica,

    lG Ivi
    Ivi bloggt gerade über Montags grüßt das Murmeltier – 1. KWMy Profile

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