Eine Heimreise steht bevor… unser Abschied

Unser Abschied - Tollabox

Es ist Zeit Goodby  zu sagen und daher haben wir noch ein paar Worte zum Abschied – außerdem mussten wir es der Motte auch irgendwie beibringen…

Es war ab zu sehen, wir haben noch bis zur letzen Minute Hoffnung gehabt, aber pragmatisch gesehen – weil ich pragmatisch ja so unendlich gut kann – war es vorher zu sehen und doch traf es den ein oder anderen. Und dabei kann ich mir den Schlag von Béa und ihrem Team gar nicht vorstellen – ich will aber ich kann nicht reell. Haben sie doch all ihre Liebe und all ihr Herzblut in dieses Projekt gesteckt. Ich stehe noch immer hinter der Idee und dem Konzept und hinter dieser Frau, doch gibt es manchmal einfach einen Punkt an dem alles ausgeschöpft ist und dann ist es Zeit sich zu verabschieden. Wunderbar hat Béa es immer mit der Transparenz gehalten und so lass ich ihren etwas anderen #regrettingmotherhood und ja, was soll ich Euch vormachen – Tränen kullerten über meine Wangen. Ich war traurig und in Gedanken in Berlin.

Doch mein nächster Gedanke galt den Kindern. Béa kommt wieder auf die Beine. Sie bekommt von uns allen viel Kraft und was auch kommen wird, sie hat eine wahnsinnige Community hinter ihr stehen – und so viele sind zu so viel bereit – das wird gerockt!! Aber wie erklären wir es den Kindern. Ich kann da nur für meines sprechen und irgendwie ergab sich das am Montag Abend von ganz allein.

 

Unser Abschied – eine kleine spontane Geschichte für, mit und von der Motte:

Die Heimreise steht bevor – die Tollas verabschieden sich…

Mottchen sieht die Tollabox freut sich und möchte sie gleich aufmachen, soll aber eigentlich ins Bett. Beim Umziehen fragt sie dann „Mama, wenn wir zusammen diese aufmachen, dann mach ich mit dem Papa wieder die nächste auf und danach die dann mit dem Opa vielleicht ja, weil der findet die auch immer ganz spannend die Sachen die ich ihm dann erzählen kann.“. Ich muss schlucken. Irgendwann muss ich es ihr erzählen, irgendwie wird sie es eh mitbekommen. „Mama warum wirst Du denn so ruhig und traurig?“ Verdammt dieses Kind bekommt auch alles mit, selbst den Bruchteil einer Sekunde. „Weißt Du meine Motte“, sage ich ruhig und schaue sie an, „die Tollabox, die kommt bald nicht mehr. „Mama nein warum das geht doch nicht, die kommt doch immer zu den Kindern nach Hause. Die kommt von der Béa aus dem Tollalabüro und die kennt den Weg Mama, das weiß ich doch“. Ich schlucke wieder wenn ich dieses Kind zwischen Überzeugung und leichter Aufregung ansehe. Ich kann kaum so schnell denken wie die Geschichte hier einfach ihren Lauf nimmt, denn was soll ich einer dreieinhalbjährigen von Insolvenz und Geldern erzählen – realistisch ja, aber altersgerecht bitte und ich will ihre Phantesie nicht ankratzen. „Mottchen weißt Du, die Tollas reisen ja immer in der tollen Box und die haben schon so viele Abenteuer erlebt, mit den ganzen Kindern auf der Welt, die müssen irgendwann ja auch wieder nach Hause.“ Gespanntes Zuhören. Große erwartungsvollen Augen schauen mich an. „Motte woher kommen die Tollas weißt Du das noch von der letzen Geschichte?“, frage ich sie. „Mama klar, das weiß ich doch schon lange, die kommen von der großen Aaaaaaaahhaaaaaaaaa (ausgesprochen mit weit auseinander gerissenen Armen und offenem Mund und Augen) und reisen dann zu Béa in das Büro und dann haben sie einen Auftrag und den erledigen sie dann auf der ganzen Welt.“ Die Motte ist ganz aufgeregt. „Mama das weißt Du doch auch selber das hören wir doch immer wieder und Du erzählst es immer und das steht doch auch in den Büchern und dem Papa hab ich das doch auch schon erzählt. Das weiß doch nun auch schon jeder.“ Jaja, dieses Kind ist mein Kind, hört man, sieht man, weiß man. Ich hole Luft und erkläre weiter (irgendwie alles ohne wirkliches Nachdenken, es geschieht einfach so): „Genau mein Schatz und die Tollas haben schon so viele Abenteuer erlebt, die müssen irgendwann ja auch mal wieder nach Hause und da bleiben. Weil sie leben ja auf dem Tollastern.“. Ja Mama vielleicht haben sie ja auch Heimweh oder müssen sich mal lange ausruhen. Aber können die uns dann noch besuchen kommen?“. Ich lächele, „ja mein Schatz, die können in all unsern Geschichten die wir haben wieder kommen und die wohnen ja in unseren Herzen eh und die verschwinden nicht einfach, es wird nur keine neuen Abenteuer und damit keine neuen Boxen mehr geben, verstehst Du das?“, Mottchen rennt in ihr Bett wült und holt LumLum hervor „schau Mama ein Tolla-Kuschltier lebt ja sogar bei mir und die beschützt mich und die hab ich so lieb lieb die LumLum weil die ist so voller Herzliebe, wie die Béa“. Jetzt wische ich mir eine Träne lächelnd aus dem Gesicht, ich wollte doch nicht vor ihr weinen, doch sie brennt gerade so sehr voller Liebe. Da macht mich auch irgendwie glücklich. So glücklich das ich sie einfach drücke. Dann flüstert die Motte mir eine Frage ins Ohr „Mama kann ich vielleicht nur die neue Geschichte heute aus der Tollabox haben, die möchte ich heute Abend gerne hören? Mit Dir!“. Wie könnte ich ihr diesen Wunsch heute abschlagen?? Also gehen wir ins Büro öffnen die Box, doch statt der Geschichte blitzt und etwas anders entgegen. Es ist gelb und bringt die Motte zum Stahlen – zum Glühen. Sie reißt Kess aus der Verpackung drückt mich und ruft „Danke Béa, danke Tolla. Danke das ich die Kess haben darf, die kann nun zu meiner LumLum und dann kuscheln wir zusammen.“ Ich laufe lachend hinter ihr her. Wir lesen unser Buch und reden über den Tag und was sie alles erlebt hat und was sie noch alles vor hat. Das sie Kess morgen doch gleich Opa zeigen muss. Wir genießen die Nähe zum Runterkommen beide. Als wir die Geschichte anmachen kuschelt sie mit den beiden und liegt in meinem Arm. Ich hab noch irre viel im Büro zu tun, doch ich genieße diesen Augenblick. Selbst als die Motte schon schläft höre ich die Geschichte zu Ende und danach sehe ich meine kuschelnde Motte an, ganz nah…..

So viel Phantasie, so viel Liebe und Leidenschaft – das hast Du geschaffen Béa!!

Du fragtest in Deinem Artikel ob es richtig war sein Business so sehr zu lieben, ich sage JA denn diese Liebe hast Du transportiert und hättest Du es distanzierter und kühler, professioneller behandelt, dann hätten das viele Menschen gespürt. Nennt mich naiv, nennt mich romantisch oder einfach nicht perfekt businesslike aber ich glaube daran, dass man Liebe mit Liebe erreicht. Leider stellt Lien auch immer ein Risiko dar – welches sich aber fast immer einzugehen lohnt.

Ich weiß das Thema wird in den nächsten Tagen hier weiterhin sehr präsent sein und wir werden viel darüber reden – das braucht die Motte und das bekommt sie auch. Aber nun scheine ich einen Weg gefunden zu haben, ihr das begreiflich zu machen.                         So sah ich am Ende der Geschichte die kleinen Tollas vor meinem geistigem Auge wie ein letztes Mal aus der Box hinaus schauten und winkten – auf dem Weg nach Hause zurück zum Tollastern.

Unser Abschied - Tollabox Phantasie

In diesem Sinne ~ Superhelden, Indianer, Unetrwasserwelten, Kreativideen, Entdecker, neue Welten, tolle Experimente und vieles mehr haben Menschen begeistert und dafür sind wir einfach DANKBAR!!!!!!!!!!!

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Kategorie Familie, Gedanken

Hier schreibt JesS (33), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

4 Kommentare

    • Ich beschließe nun, dass das ein Kompliment ist – dafür kann ich andere Dinge gut! Herzlichkeit – Empathie und so…. vielleicht nicht die perfekten Eigenschaften (natürlich hab ich mehr als diese) um eine steile Business-Karriere zu starten, aber das will ich ja eh nicht. 😀

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