Alltagsdinge – (k)ein ganz normaler Arbeitstag

normaler Arbeitstag_Alltagsdinge - (k)ein ganz normaler Arbeitstag

Immer wieder Fragen mich die  Leute „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag so im HomeOffice?“. Manchmal ist es schwer für andere zu verstehen, was ich so den ganzen Tag anstelle, wenn es doch nach außen so scheint, als sei ich den ganzen Tag zu Hause. Heute erzähle ich Euch einfach mal, was ich an so einem normaler Arbeitstag anstelle.

Zwischen Arbeit, Telefonie, Planung und dem Monatsabschluss nehme ich Euch einfach mal einen Tag lang mit… 

(K)ein normaler Arbeitstag

heute ist kein normaler Arbeitstag – heute ist ein voller Arbeitstag, denn die Motte ist bei ihren Großeltern und so hab ich den ganzen Tag zum Arbeiten, planen und wuseln… Das ist nicht jeden Tag hier so, denn sonst hab ich die Motte ab Mittag zu Hause…. Aber starten wir von vorn.

Um kurz vor sieben klingelt mein Wecker. Ich genieße die letzen ruhigen Minuten. Dann husche ich ins Bad, stelle das Handy ins Regal und mache YouTube an. Es ist kurz nach sieben. Waschen, Zähneputzen, Schminken und Haare stehen auf dem Programm. Ja ich mach das täglich. Unterschiedlich in seiner Intensität, aber ich mag es einfach mich von YouTubern berieseln zu lassen und dabei zurecht zu machen. Man will die Kinder ja nicht erschrecken als Mombie.

Um kurz nach halb acht schleiche ich dann ins Mottenzimmer. Zu „You are my Sunshine“ kletter ich die Leiter des Hochbettes hoch und wecke sie. Die Motte reckt sich und während ich ihren Rücken krabbele grinst sie vor sich hin. Wir beide lieben solche entspannten Morgende und Zeit um eine Runde zu kuscheln ist immer. Fluchs springt sie hoch und von der Leiter direkt in meine Arme. Dann sitzen wir auf dem Boden – nicht lange aber sehr intensiv sitzt sie auf meinem Schneidersitz und wir tanken einander für den Tag auf. Wenn sie dann wirklich wach ist, dann fällt Ihr sein, dass sowohl Sport ist und auch Opa sie abholt. Da geht dann das Anziehen ganz fix.

Dann  geht´s ab in die Küche,dann  schmiere ich ihr Brot für den Kindergarten, sie isst ein Stück Obst dabei und trinkt einen Schluck Milch. Richtig frühstücken möchte sie erst im Kindergarten. „Mit Mama kuschel ich lieber, im Kindergarten esse ich mit meinen Freunden“. Für mich ist das ok, ich hab auch nicht gleich nach dem Aufstehen Hunger.

Dann geht es in den Kindergarten. Erst trödelt sie noch beim Anziehen, dann freut sie sich und hüpft fröhlich in die Gruppe. Einen Kuss für Mama und schon werde ich „rausgeschubst“. Ich winke und gehe.

Zu Hause angekommen gibt es dann erst mal Frühstück für mich. Ich sitze im Monatsabschluss und muss voran kommen – ich hab heute viel auf dem Plan und doch kommen wieder viele andere Dinge dazwischen. 

Telefon – Planungen – Stammtisch – Auskünfte

Um 9:45 Uhr telefoniere ich mit Katarina von Blogprinzessin.de. Wir besprechen unseren nächsten Stammtisch. Praktisch wenn man „mal eben bei seiner Freundin und Kollegen im Nachbarbüro anrufen kann“. Unsere Büros trennt nur die Elbe…. leider. Wir überlegen an den Themen herum und machen uns Gedanken. Dann klingelt das Telefon wieder um 11:00 Uhr. Meine Nachbarin hat Fragen zur neuen Kaffeemaschine. Sie macht sich Gedanken um verschiedene Betreuungsmodelle – doch ich muss sie unterbrechen, denn ich bekomme eine Nachricht, dass mich noch jemand anrufen möchte. Ich war mit Lisa von StadtLandMama zum telefonieren verabredet. Warum, dass verrate ich an dieser Stelle noch nicht. Nur so viel – die Zeit verging wie im Flug und unser Telefonat ließ sich nur von ihren Kindern beenden, so viel hatten wir zu erzählen. Während ich telefoniere und mich mit Lisa in alle Richtungen austausche, nehme ich ein Paket für meine Nachbarin an, welches sie bei mir abholt und sortiere die Kassenbelege für die Buchhaltung. Kaum aufgelegt, kommt der Mann der Nachbarin vorbei. Er sucht auch eine neue Kaffeemaschine und sah sich unsere an. Sie gefällt ihm. Wir kommen ins Quatschen. Über Kaffee und Zucker, die Arbeit und die Kinder. Er „leiht“ sich die Maschine aus, will sehen, wie sie auf seiner Arbeitsplatte wirkt. Räumliches Vorstellungsvermögen ist eben doch nicht immer Männersache. Ich lache und schnell bringt er die Maschine zurück.

Ich telefonioere wieder und suche hecktisch mein Portmonee. Ich brauche es, es ist unauffindbar. Nach einem Schock finde ich es dann. Es lag nehmen mir. Auf dem Schreibtisch… vor meinen Augen – klar das ich das ganze Haus danach absuchte… so kann ich das Event für den kommenden Montag vorbereiten.

Dann kommt der Mann nach Hause, ich erzähle ihm vom Telefonat mit Lisa, er freut sich und ist ganz gespannt. Ich lege drei Zähne zu – schmeiße schnell eine Maschine Wäsche an die ich irgednwann zwischendurch sortiert habe und tippe sortiere die Rechnungen und Beläge in die Buchhaltung. Während der Mann Kontoauszüge für mich holt teilt mir die Motte mit, lieber bei Oma und Opa zu Abend zu essen. Der Mann freut sich und kümmert sich um das Abendessen. Ich schließe den Monatsabschluss fast ab – am späten Abend dann ganz.

Nach dem Essen spielen die Motte und ich dann noch und bauen uns unseren eigenen Karnevalszug aus Duplo und Lego Friends Figuren und so – ich erzählte ihr in der Zeit von den Zügen in NRW – irgendwann nehme ich sie mal mit und zeige ihr echtes Jecken, noch reichten die Partys im KiGa und das große Tanzen in der Sporthalle. Während der Papa die Motte ins Bett bringt hüpfe ich wieder zum Schreibtisch. Ich beende den Monatsabschluss, sortiere die vielen Notizen des heutigen Tages und tippe diese Worte. Husche zur Motte und versuche das sie in den Schlaf findet – sie ist so müde und findet nicht zu sich.

Endlich war die Motte eingeschlafen – sie brauchte tatsächlich noch ganz viel Nähe und Konktakt – manchmal führt der Weg zu einem Selbst eben doch über die Mama.

Dann kam der große Bruder des großen Jungen noch vorbei – der Mann und ich redeten über kommende Projekte und über bestehende Sehnsüchte. Über Wünsche und Möglichkeiten und über uns…..

Das war mein Tag am Freitag den 05.02.2016 – was habt Ihr so angestellt und gefällt Euch so ein Tagebuchbloggen? Findet Ihr ausgereifte Artikel schöner oder gefällt es Euch auch einfach mal mit den den Alltag zu kommen?? Schreibt mir das unbedingt in die Kommentare.

In diesem Sinne ~ (k)ein ganz normaler Arbeitstag, ein Tag in meinem Leben.

Um nichts mehr zu verpassen, trage Dich in den Newsletter ein.
Kategorie Leben

Hier schreibt JesS (33), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

1 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

CommentLuv badge