Alltagsdinge im Februar 2019

Zwischen Zahnarzt und Bett versuche ich den Laden hier am laufen zu halten und bin mir nicht sicher, wie viel ich heute überhaupt schaffen werde, denn eigentlich hatte ich das ganze hier ganz anders geplant….

Ein ganz normaler Tag in meinem Alltag aus meine Leben und dem HomeOffice.

Kennst du diese Tage, die irgendwie eine ganz eigene Dynamik übernehmen? So von ganz selbst? Tage an denen du ganz andere Dinge erledigen wolltest und zu nicht von deiner ToDoList kommst und trotzdem den ganzen Tag gewuselt hast? Ich glaube daran, dass wir alle diese Tage haben und das wir alle viel mehr schaffen, als wir selber wahrnehmen. Daher nehme ich dich regelmäßig mit und zeige dir meinen Tag voller Alltagsdinge.

Immer mal wieder lade ich Dich dazu ein, mir in den Alltag zu folgen. Das können ganz spannende Tage mit vielen Terminen, voller Kinderdinge oder ganz ruhige Tage mit viel Büroarbeit sein. Alles davon ist ok, denn alles gehört zu meinem Leben.

Mein Alltag ist kein Nine-to-Five-Job. Mein Alltag ist was er ist und ich versuche stehts das Gute in ihm zu sehen.

Alltagsdinge im Februar 2019

06:15 Uhr – kleine Arme kuscheln sich an meinen Rücken und ein kleiner Körper drückt sich mit den Worten „Mama ich hab gestern Abend auf dich gewartet“ an mich. Ich drehe mich um und kuscheln das Schulkind und sage noch total benommen das das gestern Beim Zahnarzt total lange gedauert hat. Ich erst kurz vor Zehn zu Hause war und er mir einen Zahn gezogen hat. Sie schaut meine Wange an und erschrickt und gibt mir einen Kuss auf die Nasenspitze.

07:00 Uhr – das gute an einem Schulkind ist, dass es sich schon weitestgehend selbstständig anziehen kann. Der Papa hatte ihr Schulbrote geschmiert und wir verbringen den Morgen ruhig – ohne viel Reden – aber mit viel Kuscheln. Mehr kann ich auch noch nicht.

07:45 Uhr – auch wenn das Schulkind erst um 8:00 Uhr los müsste, sie möchte gerne noch etwas Spielen auf dem Schulhof, also fährt sie etwas eher los. Warnweste an, Licht ans Fahrrad und los. Ich winke ihr hinterher und höre nur noch ein „Ich hab die lieb Mama“. Dabei muss ich lächeln – doch das tut weh.

08:00 Uhr – die Bettwäsche liegt schon in der Waschmaschine, also stelle ich sie an und mache etwas, was ich sonst sehr selten mache, ich wanke zurück ins Bett. Dort warte ich das die Schmerzmittel wirken, denn mein Kreislauf ist noch irgendwo vom Weg vom Zahnarzt gestern Abend nach Hause – aber noch nicht angekommen.

09:30 Uhr – ich sage Termine für heute ab. Ich möchte so wenig sprechen wie es geht.

10:45 Uhr – zur Kontrolle fahre ich nun nochmal zum Zahnarzt. Mir ist nicht wohl aber der Weg ist kurz und ich kann mir danach eine Suppe oder so kaufen, denn ich hab Hunger. Gestern Abend kein Abendbrot und heute noch kein Mut wegen der großen Wunde.

12:30 Uhr – endlich komme ich beim Zahnarzt raus. „Nur zur Kontrolle“ bedeute nur 10 Minuten Arztkontakt…. aber eben nicht nur 10 Minuten in der Praxis. Termin war um 11 Uhr.

13:15 Uhr – ich hab schell Suppe gekauft. Fertige. Aus der Dose. Ich hab einen Bärenhunger und merke wie mir langsam der Kreislauf weg kracht.

15:30 Uhr – huch, da war ich echt nochmal eingeschlafen. Zwischen Einschlafen und Aufwachen hatte ich noch ein paar Mail beantwortet und ein Konzept grob skizziert.

16:10 Uhr – unten poltert es. Das Schulkind kommt aus dem Hort. Sie hat keinen Schlüssel, aber kennt den Code der Garage. Das ist quasi ihr Schlüssel.

16:45 Uhr – nachdem wir geredet und gekuschelt haben, haben wir noch das neue Diktat geübt und gemalt. Sie ist so verständnisvoll.

17:30 Uhr – der Papa kommt nach Hause. Während das Essen im Ofen ist duschen die beiden und ich komme zwar zum Essen dazu, aber sitze erst noch nur dabei. Essen tut noch zu weh.

18:45 Uhr – wir klären noch den morgigen Spielbesuch und ich bespreche noch ein paar Materialien für den Workshop, den ich diesen Monat geben werde. Dazu zaubere ich dann am Abend noch einen Newsletter – schau also unbedingt morgen ganz früh in den Herzletter.

Ein sich bewegendes Bild, mit der Aufschrift "Newsletter - Meld Dich an - www.feiersun.de. Auf dem Bild sitzt eine Frau mit Hut und tippt in ihr Macbook.

Noch nicht angemeldet? Na dann aber los – alle HerzLetter Abonnenten bekommen die Infos als allererstes noch heute nacht

20:00 bis 23:00 Uhr – ich gehe nochmal Mails durch, bearbeite Bilder und schreibe dann noch den Newsletter. Er geht sogar schon raus, denn als Abonnent hast du absolut das Privileg Infos zuerst zu bekommen, so auch die Workshop-Infos und wie die daran teilnehmen kannst.

00:36 Uhr – auch wenn ich viel über Tag geschlafen habe bin ich irgendwie matschig. Die Schmerzmittel und der Kreislauf in Kombination mit dem eingeschränktem Essen machen mich kirre im Kopf, also versuche ich das nochmal mit dem Schlafen.

Verrate mir gerne in den Kommentaren, wie dein Tag so war und wann du in diesen Artikel reingeschaut hast. War er da schon fertig?

Wie war dein Tag heute? Hast du etwas besonderes gemacht?

In diesem Sinne – ein Tag ist, was ein Tag ist. Wir haben die Entscheidung in der Hand ob wir dabei lächeln oder grummelig schauen.

Alltagsdinge im Februar 2019 ist Teil der Aktion #wmdedgT beim Blog „Gut Gebrüllt“.

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Kategorie Leben

Hier schreibt JesS (33), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

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