Zwischen den Jahren

Zwischen den Jahren Titel

Es gibt eine magische Zeit. Eine Zeit zwischen Alltag und Festlichkeiten. Eine Zeit in der wir zwischen Ende und Anfang schweben. Eine Zeit in der wir zwischen den Jahren kreisen. Das Alte noch nicht loslassen und das Neue noch nicht greifen können.

Die Tage zwischen den Jahren sind besondere Tage. Zwischen Ruhe und Besinnlichkeit. Nach dem Weihnachts-Wahnsinn und der Zeit des Zur-Ruhe-Kommen sind diese Tage alles andere als normal. Oft sind Eltern zu Hause, nehmen sich Zeit für andere Dinge, für die Familie, für Freunde. Wir erleben etwas altes, unabgeschlossenes und den Zauber des neuen – noch nicht begonnenen Jahres.

Zwischen den Jahren Stimmung

Die Zeit zwischen den Jahren

Der Weihnachtsbaum steht noch, die Geschenke werden fleißig bespielt und zwischen den Jahren finden wir oft Zeit für die Menschen, die man sonst nicht so oft sieht. Verwandte werden besucht oder besuchen einen und man findet nach den Feiertagen nicht zurück in den Alltag.

In diesem Jahr habe ich unendlich viel Arbeit zwischen den Jahren, doch ich spüre es ganz klar bei der Motte, so wie ich es auch als Kind empfand: Dieses Dazwischenstehen zwischen alten, unabgeschlossenen und neuen, noch nicht begonnenen. Wie der Nebel zwischen den Feldern, schleicht sich das alte Jahr davon und wartet darauf vertrieben zu werden, vom neuen.

Ich für meinen Teil bin müde des Alten und freue mich auf das Neue. Ich bin bereit für neues und möchte das Jahr 2015 in meine Erfahrungskiste packen, es betrachten und daraus lernen.

Es war ein schweres Jahr. Nicht weil es besonders hart war, aber wenn ich an das vergangene denke, dann fühlen sich meine Schultern schwer an. Schwer von der Last der Erfahrungen, der Freude, des neuen Wissens, des erlebten Jahres.

Aber es fühlt sich auch leicht an. Ich empfinde Erleichterung der Gewissheit unserer Familienkonstellation in der Ruhe einkehrt nachdem wir zusammengewachsen sind. Ich empfinde Stolz das erste Jahr komplett selbstständig und alleinverantwortlich mit dem Mann zusammen die Firma gerockt zu haben. Ich fühle mich gestärkt so tollen Rückhalt zu haben und zu wissen, meine Familie trägt uns alle.

Ich bin gewachsen – privat, beruflich und auch blogtechnisch und stehe heute selbstbewusst da als Frau, Mutter Pflegemutter, Ehefrau, WorkingMom und Bloggerin. Ich habe meine Leidenschaft zum kleinen Business gemacht und mir mit meinen eigenen Händen etwas aufgebaut.

Das Jahr ist vorbei und ich verabschiede es mit dem Wissen das in 2015 viel Schweiß, harte Arbeit und auch Tränen steckten. Es ist verantwortlich für einige Falten in meinem Gesicht und einer ganzen Portion mehr Erwachsensein als in den vergangenen Jahren. Ich habe etwas Leichtigkeit verloren, dafür sehr viel Verantwortung gewonnen. Glück erlebt und noch mehr Liebe erfahren. Ich habe viel gelernt und verfüge so über einiges neues Wissen und auch der Gewissheit, was ich alles erreichen kann und das meine Familie etwas anders, aber genau so perfekt ist.

Und als Krönung habe ich 2015 so hart an mir gearbeitet, dass ich ein verändertes Selbstbild habe – das haben mir ganz besonders wichtige Menschen in meinem Leben erleichtert. Menschen, die mich so nehmen, wie ich bin. Meine Herzensmenschen!

2015 war ein schweres Jahr, eines das schwer in Ordnung war.

Ich begrüßte das neue Jahr mit Freude, weil aus all diesen Erfahrungen, all diesen Erlebnissen wieder neues entstehen wird.

Begleitet Ihr mich weiter auf dieser Reise und wie war 2015 für Euch? Habt Ihr etwas besonders mitgenommen?

In diesem Sinne ~ damit etwas Neues beginnen kann, müssen wir etwas Altes verabschieden.

Goodby  2015 und herzlich Willkommen 2016

 Silvester 01

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Kategorie Gedanken

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

3 Kommentare

    • Vielen lieben Dank, es wird ein tolles Jahr, daran glaube ich feste. Aber auch ein Jahr des „Loslassens“. Mein großer Pflegejunge wird flügge und mit dem 18 Geburtstag „erwachsen“….
      Dir ein tolles neues Jahr, träume nicht – lebe!!! Das ist mein Credo für 2016!

  1. Liebe Jessica! Ich lese deinen Blog sehr gerne. Mich beeindruckt deine Lebensfreude und deine Sichtweise, die für mich beim lesen ein tiefes Verständnis und eine Leichtigkeit verbinden zu einem authentischen leben. Ich wünsche dir für das neue Jahr alles Gute und werde dich sicher auf deinem Blog begleiten. Ich persönlich habe aus meinen Erlebnissen im Jahr 2015 vor allem die Erfahrung mitgenommen, dass es in Ordnung ist wenn die Wunschvorstellungen und die Realität nicht immer übereinstimmen. Daher habe ich mir für 2016 „weniger Theorie und mehr Praxis“ vorgenommen. Dein Credo trifft diesen Gedanken von mir auch sehr gut. Das freut mich, denn ich finde sicher weiterhin viele Inspirationen hier bei dir. Vielen Dank dafür! Liebe Grüße, Isabella

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