Wochenende in Bildern 16. & 17. September 2017

Manche Dinge sieht man auf den ersten Blick, andere erst, wenn man den Menschen etwas länger kennt und wieder andere noch später. Etwas zu sehen ist manchmal auch ein Prozess. So ist das mit den Menschen und dem Leben.

Mein Wochenende mit Menschen und dem Leben an einem besonderem Ort zwischen besonderen Gedanken.

Wochenende in Bildern
16. & 17. September 2017

Samstag – Cuxhaven

Manche Orte sind besonders. Cuxhaven ist einer davon. Bereits im letzten Jahr war ich hier. Damals nicht weniger auf der Suche und doch in diesem Jahr nicht mehr nur als Teilnehmerin, sondern als Teil der Leitung bzw. ihre Unterstützung und wenn es so sein soll, werde ich auch im nächsten Jahr wieder da bei sein. Wenn es so sein soll.

Morgengedanken. Statt wie sonst immer aus zu schlafen hab ich mich etwas früher aufgemacht und hab meine Gedanken sortiert. Ich hab die Aussicht genossen und die Sicht einfach auf mich wirken lassen bevor es los ging mit dem Tagesprogramm.

Während der Veranstaltung machte ich keine Bilder. Ich hatte mein Handy sogar nicht in der Hand. Da war ich vollkommen mit dem Kopf, dem Herzen und meiner Aufmerksamkeit bei den Menschen um mich herum.

Aber am Nachmittag hatten wir etwas freie Zeit. Zeit für Gespräche und Bilder und Ideen.

Eine der Ideen war es, über die Salzwiesen zum Wasser zu laufen. Während wir im letzten Jahr zum Besucherzentrum fuhren, stapften wir in diesem Jahr über diese Wiesen und im Wasser und wollten das Meer sehen. Riehen und spüren.

Und wenn ich die Kamera schon mal dabei habe, dann mache ich auch direkt ein paar Bilder. Dafür lege ich mich auch gerne mal hin oder verbiege mich. Denn die Perspektive kann manchmal viel bei einem Bild ausmachen 😉

Muscheln, Schlick, Watt und Steine waren aber alles, was wir vorfanden. Dann was war nicht da? Genau, das Wasser. Trotzdem genossen wir die Weite und die Luft und irgendwie auch den Umstand genau miteinander dort zu sein.

Die Salzwiesen waren noch super saftig, denn das Sturmtief einige Tage zuvor hatte das Wasser sehr nach getrieben und auf dem Weg liefen und viele Krabben über den Weg.

Weite, Leben und diese Farben.

Das Leben meint es ganz schön gut mit mir in den letzten Wochen und Monaten und doch bin ich mir bewusst, wie hart mein Weg war. Mein Weg war volle mit Steinen und manchmal wusste ich kaum etwas anderes zu tun, als mit ihnen um mich zu schmeißen. Aber etwas aus ihnen zu erbauen, scheint mir der richtigere Weg zu sein. Diese Erkenntnis war ein Prozess und ich glaube das letzte Jahr war ein elementarer Schritt auf ihm.

Zurück bei der Gruppe begann ein intensiver Abend. Mit Musik und Menschen. Mit Berührungen im Herzen und ganz ganz vielen Emotionen.

Sonntag – zurück nach Hause

Unterwegs zu sein ist spannend und ich liebe es. Aber manchmal sind die scheinbar „entspannten“ Ausflüge die anstrengendsten. Denn die Intensität stellt sich erst in dem heraus, was man an einem scheinbar entspanntem Ort macht und welche Wege man geht.

Das schöne mit den Menschen ist doch, dass wir manchmal mehr durch sie über uns erfahren, als es auf den ersten Blick scheint.

Die Anstrengungen des Wochenendes stehen mit definitiv ins Gesicht geschrieben und doch möchte ich es Euch zeigen, denn es zeigt auch, wie glücklich ich bin. Glücklich diesen Weg gegangen zu sein und glücklich weitere Steine abgegeben und Schritte gegangen zu sein.

Für den ein oder anderen ist ein Schmetterling ein Schmetterling – für eine besondere Person und mich wird ein Schmetterling nie mehr nur ein Schmetterling sein und das ist wundervoll.

Was so schön scheint ist eigentlich ein Schädling – aber wir lernen ja niemals aus und die Neugier brachte uns dazu, heraus zu finden, was uns da so über den Weg gelaufen ist. Ne nicht gelaufen. Wir sahen das Blatt an einem Baum und mussten unbedingt wissen, was es ist. Weißt Du es?

 

Nun sitze ich in meinem Bett. Vor einer Stunde wäre ich noch fast auf dem Sofa eingeschlafen und doch kam ich nicht wirklich zur Ruhe. Also schaue ich nun noch eine Folge Netzflix und dann schließe ich die Augen.

Was tust Du mit Steinen, die Dir in den Weg gelegt werden? 

In diesem Sinne – wenn wir Menschen auf unseren Wegen treffen, lernen wir etwas über sie. Aber auch über uns und das ist oft das spannendste.

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Kategorie Leben

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

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