Wochenende in Bildern 15. & 16. Juli 2017

Für dieses Wochenende fehlen mir ein wenig die Worte. Es verflog so schnell, dass wir es noch immer kaum realisieren können und halten uns daher an den schönen Momenten fest, ohne die traurigen aus den Augen zu verlieren.

Zwischen Gedanken und Unfassbarkeit.

Wochenende in Bildern
15. & 16. Juli 2017

Samstag – Austausch: Stammtisch

Am Freitag-Abend erreichte uns eine schreckliche Nachricht. Der Mann einer befreundeten Bloggerin, die ebenfalls zu unserem Stammtisch gehört, verstarb. Plötzlich. Unvorstellbar…. Ich überlegte kurz, ob wir den Stammtisch ausfallen lassen, aber wir entschieden uns für das Beisammensein.

Die zuvor gebackenen rosé-farbenen Kekse bekamen noch etwas Glitzerstaub.

Wir redeten viel. Auch über thematische Dinge, aber Maggy und ihr Tim waren dabei – in unseren herzen. #EinLichtfürTim (natürlich brannte die Kerze, aber es waren auch einfach Kinder dabei).

Dieses Mal erzählte uns Nele von Faminino und Finn von Blogmojo etwas über SEO. Sie hätten mehr Infos im Gepäck gehabt, aber wir hatten so unendlich viele Fragen an sie.

Auf dem Rückweg brauchten wir dann noch etwas freien Blick und so bewegten wir uns noch etwas am Anleger.

Dabei genossen wir die Abendsonne.

Und die Motte bat um die große Kamera. Ich war erst etwas skeptisch, war sie doch recht teuer und ist so schwer. Aber sie machte das gut und ich vertraute ihr. Außerdem wickelten wir das Band zwei mal um sie und wir übten ganz kurz das Festhalten. Zusammen.

Mottes neues Hobby: Mama fotografieren.

Tja und nun hab ich wohl einen kleinen Paparazzo…. Ich suche mal das Ladekabel der kleinen Kamera, die ich heute noch im Schrank fand…. hoffe ich kann zur Not eines nachbestellen.

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Sonntag – Schockstarre

Die Nacht war schrecklich. Das aus mehreren Gründen. Ich schlief erst gegen 4.50Uhr in der Früh auf meinem Sofa im Büro ein und wurde von Kopfschmerzen geweckt. Ich konnte kaum denken und die Nacht zeigte ihre Spuren.

Ich kann meine Gedanken kaum in Worte fassen, aber ich möchte auch nicht schweigen. Maggy muss nun unendlich stark sein und deswegen veröffentliche ich ein paar Gedanken und versuche Möglichkeiten zu finden, ihr zu helfen. Diese Hilflosigkeit ist immer so schlimm.

Es gibt Momente, in denen ist einfach alles egal. Alltagssorgen verlieren kurzzeitig ihre Wertigkeit und die Welt bleibt für einen Moment stehen. Stehen mit all dem Schmerz, all der Ungerechtigkeit und nichts davon lässt sich unter einem Filter verbergen. . . . Die Ungerechtigkeit steht mir ins Gesicht geschrieben. Ich kann kaum atmen, kaum denken und doch ist es nichts im Vergleich, zur wirklichen Ungerechtigkeit, in der sich meine geschätzte und wunderbare @Mamamulle gerade befindet. Ganz plötzlich und unerwartet muss sie sich und ihr Leben neu sortieren. Ganz plötzlich steht sie mit dem beiden Mädchen und ihren jungen Jahren vor den Trümmern ihres Lebens. Statt ihren Ehemann Tim in diesem Sommer ein zweites Mal zu heiraten, muss sie ihn, ihren Helden, ihren besten Freund, die große liebe ihres Lebens, den Vater ihrer Kinder zu Grabe tragen. . . Ich kann mir ihren Schmerz und die Verzweiflung nicht vorstellen. Doch bin ich davon überzeugt, dass sie es irgendwann schaffen kann aus den Trümmern ihres Lebens ein neues Fundament zu bauen. Für sich und für ihre Kinder. Für die beiden wunderbaren Mädchen. Sie hat eine starke Familie im Rücken. Aber es ist jetzt noch nicht Zeit dazu. Jetzt ist es Zeit zu trauern. Es ist Zeit zu weinen. Und ja es ist auch Zeit das alles ungerecht und gemein zu finden. Es ist Zeit zu schreien, wütend zu sein und das Leben nach Gerechtigkeit zu fragen. . . Mir bleibt nicht viel mehr als da zu sein . . Weiter im Kommentar ⤵️

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Die Motte spielte am Vormittag und ich versuchte mich zu sortieren.

Irgendwann verschwand sie mit dem Mann ins Schwimmbad. Mir was das recht.

Wenn der Kopf ganz viel Chaos hat, dann hilft es manchmal die Schubladen aus zu sortieren. Oder es lenkt zumindest ab.

Ich versuche seit dem Urlaub zu schreiben. Über ernste und lustige, über bunte und spannende Themen. Aber das Feld bleibt immer weiß….

Tja und nu sitze ich wieder hier, das Macbook auf dem Schoß und den Kopf voller Gedanken, die sich in meinem Kopf anfangen zu streiten. Jeder will seine Aufmerksamkeit und ich hasse diese Phase.

Wie geht Ihr mit schrecklichen Nachrichten um und mit diesem verdammten Gedanken-Chaos?

In diesem Sinne – haltet Eure Liebsten fest!

Achtung

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Kategorie Leben

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

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