Welcome 2014

Nach Goodbye 2013 nun ein Welcome 2014

Die Sache mit dem Jahreswechsel – Vorsätzen und Gedusel nach dem Knallen zwischen dem Chaos

Nach einer Verabschiedung des alten Jahres sollte man das neue Jahr ja eigentlich auch begrüßen… nun ja, ich hab ja nicht hinterm Berg gehalten was ich von Silvester halte und da ich die Knallerei einfach verschlafen habe, fühle ich mich nicht so wirklich im neuen Jahr angekommen.

Hier geht es so weiter wie bisher – das Leben dreht sich und macht wenn es gerade mal wieder im Takt zu sein scheint wieder einen Spurwechsel… wir treten gerade sehr auf der Stelle und kommen kaum vorwärts, doch ein Zurück darf es nicht mehr geben – dafür haben wir nun schon zu hart gekämpft….

Und da ich Silvester im Allgemeinen nicht viel abgewinnen kann, kann ich den ganzen Vorsatzkram und „Dieses Jahr wird alles besser-Gedusel“ auch nicht viel abgewinnen….
Muss es denn wirklich einen bestimmten Tag im Jahr geben, an dem wir plötzlich übermotiviert unser ganzes Leben schirr einfach nur umkrempeln wollen?? Kann ich das nicht das ganze Jahr lang tun? Ich meine, ich mache mir mehrfach im Jahr Gedanken um die „Ist-Situation“ und ob ich mich in dieser gerade sehr wohl fühle oder doch etwas ändern möchte. Dieses krampfhafte „ich will nun alles ändern denn dieses Jahr wird mein Jahr“… alter Schwede bei so was könnte ich fast brechen….

Jaja, die fröhliche, chaotische, lachende JesSi kann auch anders… JA verdammt, dass kann sie und das nicht nur jetzt gerade. Ich bin ein recht positiver Mensch, doch auch hier ist nicht immer alles heiter und auch hier grummelt die Mommy mal ne Runde rum und das gar nicht zu selten…. natürlich gefalle ich mir selber wirklich besser wenn ich gut gelaunt und lächelnd dem Chaos entgegensehe, doch manche Situationen vertreiben selbst diese Einstellung und dann ist das auch gerade eben einfach so! Kann man blöd finden – ist aber einfach so!

Ich werde nichts ändern, was nicht eh schon fällig war geändert zu werden und in diesen Dingen kommt ein neues Jahr und Silvester gar nicht vor. Ich muss ehrlich gesagt gestehen, für mich ist das mit dem neuen Jahr noch nicht so greifbar. Hier ist es nicht kalt, kein wirkicher Winter (auch wenn ich den nicht mag und er laut Wetterdienst angeblich wohl doch noch kommen soll), es hab kein Feuerwerk – auch wenn ich kein Geld für so nen Kram ausgebe und vor den Knallern sogar ein Wenig Angst habe (einer wollte mal den Weg in mein Gesicht finden), dieser laute Brauch zeigt zumindest meinen Augen und Ohern das nun das neue Jahr in den Startlöchern steht… Doch hier ist es genau so bescheiden wir vor dem Jahreswechsel.

Unsere Neffen wissen noch immer nicht wie es weiter geht und somit hab ich noch einen der beiden als großen Jungen mehr und bin quasi plötzlich Mommy eines Teenagers und meiner Motte. Dem Jungen geht es natürlich alles andere als gut und doch gibt es sich irre Mühe und das Mottchen sagt schon „mein großer Buder“ zu ihm…. wir müssen abwarten bis zuständige Menschen aus dem Urlaub zurück kommen um zu erfahren, ob wir dem Jungen seinen größten Wunsch erfüllen können, ihm hier ein Zuhause bieten zu dürfen und zu wollen oder ob wir nur eine Durchgangsstation auf seinem weiterem Weg gewesen sind. Ich selber hätte gerne die Tendenz, ob es sich überhaupt „lohnt“ sich tiefere Gedanken zu machen und Zimmer für die nächsten Jahre umzugestalten oder ob das nur eine Übergangssituation ist…. (Ich meine gerade für mich wäre es eine elementare Entscheidung zwecks eventuellem zweitem Kind, Verantwortung, Teenagergedusel und und und, der Herzensmann sagte sofort das er hier bleiben soll, doch der ist den ganzen Tag außer Haus und ich bin hier und habe diese zusätzliche Verantwortung mit allem Drum und Dran….)…  Die Eltern machen dazu keine Aussagen (eigentlich machen sie gar keine Aussage und sind nur schwammig) und müssen wörtlich gezwungen werden mit in Krankenhäuser zu fahren denn trotz all meine Mühe und meines Engagement, zu einigen Dingen fehlt mir einfach das Recht zur Sorge….. Wut, Endtäuschung, Kränkung, Unverständnis sind nur wenige Dinge zwischen uns Erwachsenen gerade…

Dies war eines der Dinge, die mich in den letzten Wochen haben stiller werden lassen und das war manchmal auch besser so, denn sonst hättet Ihr eine sehr sehr sehr wütende JesSi kennen lernen dürfen, doch manchmal muss man vorsichtig sein damit, Dinge aus zu sprechen bevor andere Dinge wirklich geklärt und in trockenen Tüchern sind… Ich bin eine Vollbluttigermommy – Ihr könnt erahnen wie ich hier durchgetickt bin bei vielen Dingen und das just im Dezember – weil die fröhlichen Weihnachten ja auch vor der Türe standen… aber an dieser Stelle möchte ich mich nicht weiter aufregen – nur damit Ihr einen kleinen Einblick habt, es ein Bissel verstehen könnt und auch versteht, wenn ich hier und da mal von einer Person mehr schreibe.

Was ich an uns ändern möchte?? Was ich mir für dieses Jahr vorgenommen habe??

Eigentlich nix – eigentlich aber schon ein paar Dinge – aber ganz unabhängig von Silvester und wirklich muss ich mich nun erst einmal um andere wichtige Dinge kümmern, die einfach elementar entscheidend sind, wie es weiter geht. Erst dann kann und will und werde ich die anderen Dinge angehen die aber auch sehr allgemein gehalten und so unspektakulär sind….

Ich muss mich einfach nur danach dringend um meine Gesundheit kümmern denn die körperlichen und physischen Beschwerden werden einfach nicht weniger und behindern mich hier und da einfach zu sehr einen ganz normalen verrücken Alltag zu meistern…. Dazu brauche ich wohl hier und da mehr Zeit für mich – hahaha, nun fange ich das wirkliche arbeiten wieder an (zwar nur stundenweise auf dem Papier, doch in der eigenen Firma macht man immer mehr als man denkt weil man weiß ja für wen man es macht) und das mit dem Kind wird ja nicht weniger und schon gar nicht leichter…. Ich muss aber wieder regelmäßig zum Pilates gehen, was ich auch schon wieder sehr freudig mache. Ich möchte versuchen etwas Chaos aus diesem Blog zu nehmen – aber auch das ist einfach nur irrwitzig so lange das Chaos hier herrscht und einfach nicht zu bändigen ist, also müsst Ihr da noch durch und glaubt mit, für nicht ist es schwerer als für Euch, denn eigentlich mag ich unplanbares nicht und es macht mich schirr wahnsinnig wenn ich die Kontrolle nicht haben kann…. doch schon allein der Motte zu liebe bleibt mir nix anderes übrig als den Kopf oben und durch zu halten und nun ist da ja nun noch jemand, der mich braucht….

In diesem Sinne ~ Ihr sehr, das Jahr ging zu Ende wie das neue anfing und das ist nicht immer nur rosarot – doch wir Mütter wir schaffen das. Nicht allein weil wir es können, sondern weil wir es müssen!!

Eure

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Kategorie Gedanken

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

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