Verzicht

Verzicht

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Vom Verzichten und was manchmal wirklich dahinter stecken kann

Jede Mama – vor allem aber ein Großteil der Frauen – verzichten / verzichtet, ganz klar, aber gerade in unserer doch anderen Situation scheint niemand zu sehen, auf was ich verzichte und vor allem, was es für mich bedeutet

Nein nein nein, ich will das hier gar nicht tippseln, aber es will einfach aus mir raus – und eigentlich will ich auch gar nicht jammern, aber manchmal – manchmal hab ich einfach Angst das mir die Kräfte ausgehen und das darf es doch einfach nicht…. also schnell den Frust von der Seele tippsen und hoffen das es ganz schnell besser wird – oder Hilft naht!!

Wir Menschen verzichten alle. Die einen mehr die anderen weniger. Die einen auf Schlaf, die anderen auf Luxusgüter. Wer hier wie etwas werten möchte, den bitte ich einfach nicht weiter zu lesen, denn hier geht es einfach nur um meine persönliche Empfindung und heute einfach nur um meine persönlichen Gefühle als Momentaufnahme!! 
Ich bin weder undankbar noch gierig in dem was ich möchte, ich bin einfach nur an einem Punkt angekommen, in dem ich nicht anders mit mir umzugehen weiß, denn jammern und heulen hab ich schon hinter mir….

Das eigene gewohnte Leben // Wohnort 

400 Km zog ich wegen meinem Mann hier her, damit das Familienunternehmen weiter in der Familie bleiben kann – ist das denn nichts wert? 

Mein ganzes Leben gab ich für meinen Mann auf! Ja, ich tat es gerne und aus Überzeugung, doch ich kann nicht mal eben mit einer Freundin nen Kaffee trinken gehen oder mich auf einen Plausch mit ihr treffen. Selbstverständlich wusste ich das, doch manchmal macht es mir einfach zu schaffen. Und eine Anerkennung ab und an darüber würde meiner Seele besser tun als über Nichtigkeiten zu streiten.

Berufliche Orientierung

Ich verzichte mich selber beruflich zu entwickeln. Hab nach der Ausbildung zwei Unternehmen gehabt (davon ein 400 €-Job in der Elternzeit) und wage nicht mal dran zu denken, ob und wie ich mich beruflich weiter orientieren könnte, ich nehme einfach den Job in der Firma meines Mannes an, arbeite mit dem Kind auf dem Schoss oder zu den unmöglichsten Zeiten wenn sie schläft und das ganze im Familien-Wahnsinn inklusive in alles integrierter Schwiegereltern.

Das Herauskommen

Durch das Home-Office hab ich keine Gelegenheit hier einfach mal raus zu kommen. Wenn andere sich fertig machen und in´s Büro oder wohin auch immer fahren, machen sie sich fertig und kommen raus. Ich kann im Schlabberlook zwar auch an einem Sonntag arbeiten wenn der Mann das Kind bespaßt, aber ich hab niemals eine Kollegin mit der man in der Pause mal quatschen kann, niemals Kunden oder andere Menschen Aug in Aug die mal nix mit dem eigenem Familienwahnsinn zu tun haben und deren Gesprächsthemen nicht nur um Kleinkinder oder Teenager handeln.
Außerdem ist es hier auf dem Dorf nicht mal eben um die Ecke um in die nächste Kleinstadt zu kommen nur um mal zu Bummeln oder ein Eis essen zu gehen….


Meine Freundinnen // Freunde

Ja, auch  wenn alle sagen wahre Freundschaft übersteht auch diese Entfernung, es haben sich schon so viele Freundschaften auseinandergelebt. Hier oben komme ich mir sehr abgeschottet vor man kennt zwar viele Menschen aus dem Dorf, aber ich bin eben auch nicht die Mama, die sich auf den Spielplatz stellt und mit den anderen Drofmuddis den neusten Tratsch und Klatsch austauscht. Tratsch kommt hier irgendwie kaum an (wohnen wohl zu weit unten im Wohngebiet) und die so kinderreiche Gegend – einer der Gründe warum ich mich hab breitschlagen lassen im gleichen Ort wie Schwiegereltern leben zu bauen – merke ich nur selten, denn die beiden Spielplätze sind grundsätzlich eher leer und wir allein dort – Unabhängigkeit von Uhrzeit und Wetter.Hier ist es unheimlich schwer in diese Kreise rein zu kommen und langsam gebe ich es auch auf.
Wie sehr mir aber Freundschaft in dem Sinne fehlt wird mir momentan ganz schmerzlich bewusst nachdem ich die Liebe und Herzlichkeit und Freundlichkeit meiner lieben gerade frisch Verheirateten Freundin empfangen durfte. Ich danke ihr so sehr für diese schönen Momente, doch macht es mir gerade sehr zu schaffen, dass ich einfach viel zu weit weg wohne als sie einfach spontan zu sehen. Spontan diese Herzlichkeit zu tanken….

Mein eigene Familie

Genau so wenig wie ich mal eben mit einer Freundin losziehen kann, kann ich es mit meiner Mutter. Auch wenn wir schon immer ein etwas anderes Verhältnis hatten, sie ist meine Ma und sie akzeptiert es, ihr Enkelkind so selten zu sehen. Allein das würde ich ihr anders gönnen, doch leider schaffe ich es nicht all zu oft runter und das wir in Zukunft auch noch weniger werden – wo wir wieder beim beruflichen Verzicht sind – aber sie bekommt es leider auch nicht auf die Kette hier hoch zu kommen.

 

Mein eigenes Auto

Bescheuert daran zu denken, doch am Samstag-Abend ist es mir mal wieder sehr bewusst geworden… 
Aus Kostengründen, aus Gründen der Umwelt zuliebe und weil wir einfach kein zweites Auto mehr brauchten, hab ich mein eigenes Auto aufgegeben und wir haben uns ein gemeinsames gekauft. 

Ich fahre es zu 90% weil mein Mann mit dem Firmenbus den ganzen Tag unterwegs ist, aber wehe es ist was damit, dann ist er recht schnell mürrisch und was wäre im Falle eines Falles? Ich könnte hier nicht mal eben einfach weg aus dem Dörfchen….

Verzicht

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Unabhängigkeit

Mein Mann ist mein Mann, der Vater unseres Kindes und mein Chef. Auch wenn nur auf dem Papier, aber auch auf dem Papier gehören ihm Grund und Boden und auch auf dem Papier gehören ihm die meisten Möbel, denn ich hab beim Umzug damals alle meine aufgegeben – schon in Wuppertal hab ich vieles gelassen, aber hier im Haus haben wir uns bis auf das Kinderzimmer komplett neu eingerichtet und das einzig von mir mitgebrachte Schlafsofa gehört nun dem großen Kind.

Doch ich meine gar nicht diese materielle Abhängigkeit – auch wenn das mit dem Haus gerade hier auf dem Dorf echt nerven kann wenn alle von R´s Haus sprechen…..

Mein Selbstbewusstsein

Fragt mich nicht wo es geblieben ist, aber es ist einfach auf einmal futsch. Hab ich doch letztens noch so gestrahlt, dann sind es heute nur noch Momentaufnahmen oder die aufgemalte Maske die ich trage… ich fühle mich nicht nur unwohl, ich weiß auch manchmal nicht mehr was ich wert bin – bescheuerte Phase gerade….

Ich scheine mich gerade irgendwo verloren zu haben und muss mich ganz schnell wieder finden bevor mir die Kraft ausgeht…..

Meine Hobbys und Träume

Für beides bleibt einer jeden Mama wenig Zeit, doch wenn man sich zeitweise nur rumärgern muss und so wenige Kontakt zur Außenwelt hat, dann hängt man diesen doch noch ein Bissel hinterher….

 

Und mein Momentan wohl größter Verzicht – der war mir selber gar nicht so bewusst, bis diese Worte hier auf dem Bildschirm entstanden:

Ein leibliches zweites Kind – der größte Verzicht

Der wohl mit schwerste Verzicht, wie mir immer bewusster wird. Auch wenn ich immer sagte, „ich bringe erst mal ein Kind auf die Welt und schaue dann weiter“ und ich momentan weder körperlich (gesundheitlich) noch psychisch oder gar raum-technisch wüsste wohin mit noch einem kleinen Menschen, so hat man mir diese Entscheidung einfach abgenommen und genau das stört mich.

Erst war mein Körper für mein Empfinden noch nicht wieder in der Large, denn diese beschiedene Osteopenie macht mir mein Leben stellenweise schon sehr schwer und erfüllt es mit Schmerzen doch wird das Mottchen ja auch größer und kann langsam echt auch verstehen wenn ich sie nicht ständig tragen kann. Sie streichelt dann immer meinen Rücken und sagt das sie laufen kann weil Mama aua Rücken hat <3.
Aber ich würde so gerne noch einmal so wunderschön und rund sein, nochmal die Tritte in meinem Bauch spüren und das Wunder, dass in meinem Körper ein Leben entsteht, fühlen. Ich würde so gerne nochmal entbinden, selbstbestimmter die Geburt erleben und stillen – ich möchte so gerne nochmal stillen. Zwar möchte ich jetzt das alles aber noch kein zweites Baby – das ist zeitlich gerade schwer, aber mir wird wohl jetzt gerade erst bewusst das die Entscheidung für den großen Jungen wohl eine Entscheidung gegen ein Baby ist und das ist schwer.
Noch schwerer ist allerdings das dies niemand sieht und somit auch niemand (an)erkennt.

IMG_0182Logo-Kopie_zps255a9119Wisst Ihr was – wenn Ihr bis hier her gelesen habt, dann scheint Euch echt was an mir zu liegen… ich denke wenige Menschen würden irgendwelche langen Texte so einfach bis zum Ende lesen, grade wenn er so voller Jammer ist wie dieser. Ich bin nicht so der Jammer-Mensch und brauche auch eigentlich nicht diese Anerkennung und eigentlich will ich das gerade gar nicht schreiben, doch irgendwie weiß ich gerade keinen Anderen weg damit um zu gehen.

Ihr wisst, hier ist es oft fröhlich und lustig und witzig, immer herzlich und das Chaos haben wir irgendwie gepachtet, aber das Leben ist nicht nur lustig und rosig und lächelnd. Es gibt eben genau so auch diese Momente und sie waren schon immer ein Teil von mir – ich hab mich bislang nur noch nicht getraut, sie zu verbloggen (daher seit bitte gnädig mit mir und schluckt ShitStorm in diesem Fall einfach runter – bringt Euch nix und mir noch viel weniger.

Ich danke Euch das Ihr es bis hier her geschafft habt und hoffe das Ihr mir auch noch treu bleibt, wenn ich nicht nur vom Positiven berichte. Denn momentan habe ich mehr solcher nicht-positiven Gedanken nur fehlte mir bislang der Mut zur Veröffentlichung dieser…

 

In diesem Sinne ~ wenn man nicht weiß wohin, ist die Wahl des Weges nicht einfach…
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Kategorie Familie, Gedanken

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

24 Kommentare

  1. Meine Liebe,

    das war mutig – und die Sachen auszusprechen/aufzuschreiben kann eine Menge für Dich bewirken. Toll gemacht!

    Diese Gefühle kenne ich sehr gut, wie Du weißt. Ich wünschte, ich könnte sie Dir abnehmen, sie sind so schwer zu tragen 🙁 Aber es gibt ein „Danach“ und es ist schön. Ehrlich. Ich drücke Dir die Daumen, während Du Deinen Weg suchst und bin immer da, wenn Du eine Zuhörerin brauchst.

    …wenn Du magst, bringe ich Dir am Samstag ein Buch mal mit, hat mir bei einigen Sachen echt die Augen geöffnet…

    • Danke meine liebste Finnmarie!! Das Buch nehme ich gerne an – momentan greife ich nach jedem Strohhalm und hoffe das die Zeit schnell vorüber geht bis zum Termin im nächsten Monat… Samstagabend hätte bei Euch fast das Telefon geklingelt – aber der Mut, der war einfach nicht da…. doch zu wissen das ich immer auf Euch zählen kann, dass hilft wirklich sehr!!!
      Dankeschön!!!!!

    • Sind immer da, wirklich. Ruf an, komm vorbei (wenn Du Dich in mein Chaos traust).

      Es ist schwer, so vieles aufzugeben – das habe ich ja auch schon alles hinter mir und wie gesagt, weil ich immer gesagt habe: „ist super, ganz praktisch, dass ich das so machen kann, alles prima“ anstatt zuzugeben, dass es verdammt hart war, musste alles zusammenbrechen, bevor ich meinen Schmerz zugegeben habe. Toll, dass Du das schon vorm Abgrund tust! Es ist stark von Dir, er ist mutig Hilfe zu suchen. Es ist toll, es anzugehen und sein Gesicht auch ohne Maske zu zeigen.

      Du bist mutig. Du bist stark.

      Wir lieben Dich so wie Du bist und wissen, dass Du viel tust und gibst und selber voller Liebe und Begeisterung steckst. Es kommt auch wieder an die Oberfläche, die echte Freude und Begeisterung. Und bis dahin darfst Du des Kämpfens müde sein, Du darfst Dich ausruhen. Du darfst auch mal schwach sein und nicht alles schaffen. Das dürfen alle. Sogar Mütter.

      Knutsch!

  2. Ein wirklich toller und ehrlicher Post. Ich finde es richtig, dass man sich mit seinen Sorgen auseinandersetzt. Es ist schwer in einer Beziehung oder im „wahren“ Leben noch einen Platz für sich selbst und seine Persönlichkeit zu finden… :/
    Bei mir steht auch bald ein Umzug an und ich habe vor allem Angst, von dem du berichtet hast.

    • Hab keine Angst, erwarte das Spannende… hier ist es nun auch schon fünf Jahre her und ich glaube einfach, dass ich des Kämpfens sehr müde geworden bin.
      Erst der Umzug hier her, dann das Leben so weit weg von all meinen Lieben, der währende Schwiedereltern-Kampf, der Hausbau, die Selbstständigkeit, das Alleinsein, der Kampf um und nun mit dem großen Jungen… ich hoffe so sehr das ich einfach nur erschöpft bin und bald wieder strahlen kann….. „es gibt immer ein Danach “ – das sagt oben die Finnmarie ja schon und ich ersehne das „Danach“

      Liebsten Dank für Deinen lieben Kommentar

      JesSi

      Ach und nochmal an alle – ich bin nicht grundsätzlich unzufrieden mit meinem Leben – aber nach Hoch´s kommen eben auch Tief´s und bereut hab ich den Umzug noch niemals, nur ärgert es mich gerade das das so überhaupt nicht anerkannt wird und nichts zählt.

  3. Danke für deine Ehrlichkeit JesSi 🙂 Ich glaube, damit haben viele Mamas zu kämpfen: die Selbstaufgabe und die ist in deinem Fall ja noch richtig heftig – du hast alles aufgegeben und lebst in der Familie deines Mannes und alles was du anpackst wird irgendwie geschluckt und gehört nicht ganz dir. Das ist vielleicht ein Punkt: du brauchst etwas, das nur dir gehört und mit dem du Anerkennung bekommst. Vielleicht doch irgendwie selbstständig machen? Oder musst du in dem Familienbetrieb arbeiten? Und das mit dem Kinderwunsch würd ich an deiner Stelle mit dem Mann mal ganz offen bereden. So ganz arm scheint ihr ja nicht zu sein und ein Kind kann sich ja zB auch das Zimmer mit dem Mottchen teilen 😉 oder erstmal 2, 3 Jahre bei euch im Zimmer schlafen 😉 Nicht aufgeben bitte!! Dicken Knutsch <3 Janina

    PS: Bloggen ist ja auch was eigenes – und immerhin warst du schon in der Brigitte Mom 🙂 Weiter so!! Und vielleicht lernen wir uns ja bald mal kennen 🙂 ElternBloggerCafé in Berlin ist übrigens am 21.9. halt dir das Wochenende mal frei!

    • Liebe Janina,
      ach, das ist alles kurrios manchmal. Ich meine, ich will in keinstem Falle so klingen, als würd eich nicht wissen was ich alles hab – und allein meine Familie zu haben und die schmerzfreien Tage dazwischen mit der Gesundheit meiner Lieben, dass ist schon verdammt viel und das weiß ich auch sehr zu schätzen.
      Ich arbeite ja im Familienbetrieb, aber irgendwie bin ich doch die „dazugezogene“ und das nicht nur im Dorf -die „Außenstehende“ die sich zwar auf Deutsch gesagt, den Arsch für den großen Jungen und die ganze Familie aufreißt – so intensiv macht es keiner – und doch bleibe ich die „Außenstehende“….
      Du kennst mich durch das bloggen, ich lache eher und wenn ich ehrlich bin – die Maske setze ich nicht ohne Grund jeden Morgen auf und ich würde mir eher den Arm abhacken als zuzugeben das ich nicht mehr kann, aber gerade habe ich Angst vor dem Moment, an dem ich wirklich nicht mehr kann….
      Was, was nur mit gehört und das ich Anerkennung bekomme – ich frage mich gerade ernsthaft wann ich das noch machen soll – auch wenn meine ganze Hoffnung auf dem Kindergarten liegt, so wird das Kind wohl auch noch krank werden und so… aber ich hab den Kopf nie lange im Sand und schon erkannt, dass wenn nix hilft einfach Hilfe her muss – aber da wären wir wieder bei der Geschichte mit dem Armabhacken bevor…..

      Ich nehme Deinen Knutsch an und bin einfach nur froh das hier niemand negativ auf diesen Post reagiert – vielleicht sollte ich momentan froh sein, dass der Blog noch so miniklein ist *lach*

      Liebste Grüße an Dich und die Terrornudel
      JesSi

    • Ich glaube, Du solltest mal eine große Portion Selbstsicherheit bekommen *SChwupphierhastdusie*, denn Dein Blog ist einfach herzerfrischend, mit jedem Post, den Du schreibst! Da brauchst Dir keine Gedanken machen, dass jemand etwas Dummes denkt darüber. Und wenn,…jeder hat ja auch eine andere, eigene Meinung.

  4. Liebe Jessi,

    Zweifel gehören immer dazu und doch verstehe ich dein Dilemma.
    Diese „Abhängigkeit“ vom Mann, das Dorfleben, der Wunsch nach einem zweiten Kind, dies alles kommt mir sehr bekannt vor. Ich weiß nicht recht was ich dir raten soll. ..
    Ich denke wichtig ist das dein Mann anerkennt was Du für ihn aufgegeben hast. Das er hinter dir steht und wertschäzt.
    Du solltest zusehen mal Abstand zu gewinnen von diesem Dorftrott. Das keinen einen irre machen – i know.
    Du darfst dich selbst nicht aus den Augen verlieren trotz der Kinder und der Arbeit. Ich weiß das ist leicht gesagt…einen ultimativen Tipp habe ich nicht. Aber lass es raus schreibe dir den Frust von der Seele und wegen dem Kinderwunsch sag niemals nie ♡

    • Genau! Ich hatte Dir ja zu dem Post schon geschrieben, schließe mich aber Winterbaby Flocke an. Und Du selbst schreibst ja auch, dass nach den Hoch´s auch mal Tief´s kommen müssen. Du schaffst das und denke immer dran, Hilfe auch anzunehmen. Das ist das Wichtigste, auch wenn man hierzu erst einmal über seinen eigenen Schatten springen muss. Und wenn es nur der Telefonanruf bei einer guten Freundin/Freund ist oder das Getippsel hier. Danach geht es einem meistens schon etwas besser 😉

  5. Lass dich einfach mal in den Arm nehmen und drücken!
    Ich kann viele Gedanken von dir verstehen, den ein oder anderen Gedanken auch nicht, aber das ist ja immer so.
    Wichtig ist, wie du es schon geschrieben hast, dass du dir im Klaren bist, warum sich gerade alles nicht so rosig anfühlt, dein Selbstbewußtsein leidet usw. Nur mit dieser Erkenntnis kann man etwas ändern. Und dabei ist egal ob man etwas an der Situation oder an der Einstellung dazu ändern will.
    Ich drücke dir alle Daumen!
    LG
    Nora

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  7. Fühl dich erstmal ganz fest gedrückt! Ich kann mir gut vorstellen, dass es schwer ist, so fremdbestimmt leben „zu müssen“, auch wenn man sich irgendwie selbst dafür entschieden hat ^^*

    Bzgl Blogparade: Gern darfst Du das Logo mitnehmen und über einen Backlink würde ich mich sehr freuen <3
    Liebe Grüße,
    Missi von Himmelsblau

  8. Wow, ich sitze gerade auf Arbeit am Schreibtisch und mir fließen die Tränen!! Ein wundervoll ehrlicher und mutiger Post – ich vermute es geht unglaublich vielen Frauen grnau so wie dir, aber die wenigsten habrn den Mut,es zuzugeben ! Danke für diese Worte! Ich würde dir so gerne schreiben, dass ich das perfekte Gehrimrezept kenne, um aus dieser Situation rauszukommen oder sie zu ändern. Leider kann ich nur das hier sagrn: Es ist dein Leben. Jeder Tag ist eine bewusste Entscheidung und diese kannst du ganz allrine treffen. Du bist stark, viel stärker als du denkst! Du bist so stark, dass du einem kleinen Menschen das Leben zeigen und beibringen kannst. Du bist so stark, dass du nebenbei noch einen Job machen kannst – und einen tollen liebevollen Blog schreiben! Nur DU managst jeden Tag deine Familie und leistest dabei Großes! Du bist wertvoll, du bist liebenswert und begehrenswert! Du bist wunderschön und du bist es wert, glücklich zu sein! Mach dir das jeden Tag bewusst, du bist wundervoll und einzigartig! Schlechte Gefühle lässt du nicht an dich heran, neee, DU entscheidest dich für das Glück! Du stehst morgens auf und bist glücklich, du suchst dir eine Sinnerfüllung, wenn dir der Sinn fehlt. Du alleine, du kannst und schaffst das! Denn DU bist absolut großartig und schlechte Gefühle sind es gar nicht wert, dir den Tag zu vermiesen!

    Ich würde ja jetzt noch schreiben, dass ich dir die Daumen drücke und dass ich dir alles Gute wünsche, aber ich bin mir ganz sicher, dass du es packst, aus dieser Phase wieder herauszukommen und etwas findest, was dich glücklich macht und erfüllt – neben der Familie 😉

    Ich drücke dich aus der Hauptstadt! !

    Michelle

  9. Hallo meine liebe,

    Ich habe das ganze auch bis zum ende gelesen und habe schon bemerkt das es nicht alles rosig ist als wir bei euch waren .
    Ich bzw. wir glauben trotzdem das du ganz tief in dir versteckt noch stärke hast die du wiederfinden wirst.
    DU hast dich nie unterbekommen lassen und stehst …auch nachdem was alles in der Vergangenheit passiert ist.
    das du dich jetzt bewusst für ein großes Kind entschieden hast , heißt nicht das du nicht noch einen Wurm bekommen kannst, klar jetzt gerade nicht greifbar, aber warte ab 😉

    Gib die Hoffnung niemals auf, es wird toll werden 🙂

    Wenn was ist du kannst auch mich jederzeit anrufen auch wenn ich weit weg bin … zuhören klappt immer!

    LG aus Essen
    Jenny und Tobi

  10. Jetzt hab ich einen Kloß im Hals! Sehr bewegend und ehrlich geschrieben. Respekt für den Mut. Ich hoffe die Situation wird für Dich bald besser und zumindest einige Deiner Verzichte lösen sich in neue Möglichkeiten auf!
    Lieben Gruß, Wiebke

  11. Liebe Jessi,
    ich bin über Janinas Wochenzusammenfassung hier gelandet und echt berührt. Ich hatte zwar schon ein paarmal so zwischendurch auf Deinen Blog geklickt, aber wenn ich schon lese DIY, denke ich schnell, ach so, wer dafür Kapazitäten hat, versteht mich sowieso nicht. Bitte entschuldige … So kann man sich täuschen. Ich finde Deinen Eintrag sehr ehrlich, sehr mutig und irgendwie auch ermutigend, denn mir eht es auch so. Ich hab auch das Gefühl, dass nichts, aber auch gar nichts von mir übrig ist, seitdem ich Mama bin. Es ist so ärgerlich, dass Du weggezogen bist!!! Gleichgesinnte in der Nähe hätte ich so gerne!
    Liebe Grüße aus dem Tal,
    123frei

    • Ich werde heute Abend leider erst dazu kommen allen zu Antworten – aber Du kommst nicht aus meinem Heimattal – neeeeee – das wäre doch zu kurrios.

      Ich kann das verstehen und so viel ist in der DiY-Sparte auch nicht drinnen – nicht so viel wie ich es gerne hätte, denn das Mottchen hat auch gute Phasen – genau wie ich sie auch habe.

      Solltest Du aus dem Tal kommen, welches ich meine, dann bist Du recht weit oben auf meiner „Will-ich-treffen-Liste“ wenn ich das nächste mal unten bin – und das mit der Janina muss ich auch noch irgendwie hinbekommen die mal zu treffen.

      Ja, es ist nicht einfach hier – aber wir schon in meiner Antwort auf einige Eurer Kommentare – ich hab mich von Herzen dafür entschieden und mein Mann versucht mir hier echt einiges zu bieten denn von einem eigenem Haus träumt ein NRW-Mädchen nicht mal, doch manchmal – da hab ich einfach Heimweh und alles ist blöd.
      Dieses Mal war es besonders heftig – das heftigste Mal nach fünf Jahren hier oben….

      Liebste Grüße
      JesSi

    • Ja, gerne! Sag Bescheid, wenn Du auf Heimatbesuch bist! Ich meinte auch gar nicht, dass Du die Entscheidung, da hin zu gehen, nicht aus tiefster Überzeugung getroffen hast. Sorry wenn das so rüberkam. Ich kann nur von mir ausgehen. Ich fühlte mich schon während zwei Jahren damaliger Beziehung in einer österreichischen Regionalmetropole furchtbar gefangen, was Konventionen und Anderssein und Meinungen angeht. Aber was weiß ich schon von Deinem Lebensumfeld! Ich kann mir kein Urteil erlauben, war eher von eigenen Ängsten geleitet …
      Liebe Grüße
      123frei

      P. S. Test: Sagt Dir einer der Begriffe was? Atta-Dösken? Der Samba? Der Laurenz?
      Bingo, oder?

  12. Oh ich will Dich einfach mal aus der Ferne drücken. Weil ich Dich so gut verstehen kann! Nein, das hat nichts mit undankbar oder so zu tun, jeder der sowas behauptet kann da gar nicht mitreden. Es gibt Tage, da erträgt man das besser und an manchen Tagen ist es schwerer. Bei uns ist es ganz ähnlich, es sind 1200 km und ein anderes Land, was ich aufgegeben hab um meinem Mann zu Folgen. Und ich höre oft wie gut ich es doch haben muss, weil ich am Meer wohne und die 3 Jahre hier nicht arbeiten muss. Das ist alles richtig, aber Heimweh und Einsamkeit kennen viele nicht. Ich finde es toll, wie Du das ehrlich schreibst. Und auch die Sehnsucht und Trauer um
    ein weiteres Kind. Lass Dich nicht unterkriegen- auch wenn das leicht gesagt ist. Zweifel gehören wohl dazu- zu jedem Opfer und Verzicht. Sei ganz lieb „aus weiter Ferne“ gegrüßt!
    Tanja

  13. Puh. Ich habe schon immer geahnt, dass es richtig war niemals von daheim wegzuziehen. Aber seit ich Deinen Post gelesen habe, weiß ich auch, wo die Ängste saßen. Ich könnte mir einfach nicht vorstellen ohne meine Familie, meine Freunde, meine Arbeit, meine Kollegen, meine Isar, meine Berge, mein München zu leben. Gar niemals nicht und für nichts auf der Welt.
    Sehr mutig von Dir, von „daheim“ weg zu gehen.
    Du hast ein Pflegekind angenommen? Das ist im trotzigen Teenageralter?
    Du bist ja noch nicht so alt… mit Mitte, Ende 30 kann man heute noch locker Kinder bekommen. Lass Euch einfach noch etwas Zeit.
    Ich drück Dir die Daumen, dass Du einen sinnvollen Faden in Deinem Leben findest, der Dir nicht nur Kraft raubt sondern auch neue Energien bringt. LG Sunny

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