Unsichtbar krank – Sonja und die Fibromyalgie

Bella und die Hashimoto Thyreoiditis Unsichtbar Krank Titel

Wieder erzählt mir und Euch jemand seine ganz persönliche Geschichte und wird damit ein Teil von  #unsichtbarkrank – gemeinsam machen wir unsichtbares sichtbar.

Heute habe ich die liebe Sonja zu Gast. Sinja lebt mit ihrem Mann auf einem kleinen Dorf in der Nähe von Salzwedel. Sie testet gemeinsam mit ihren Freundinnen verschiedene Produkte und hat der Fibromyalgie den Kampf angesagt. Wenn niemand sie ernst nehmen sollte, dann tut sie das eben.

Unsichtbar Krank – das Leben mit einer unsichtbaren Krankheit
Sonja und die Fibromyalgie

 

Unsichtbar krank – Sonja und die Fibromyalgie

Bild&Rechte: Sonja

Wer bist Du beschreibe Dich in ein paar Sätzen.
Ich heiße Sonja und bin 50 Jahre alt, habe 3 Kinder habe ich im Alter von 34 / 31 / 29. Wir wohnen auf einem ganz kleinem Dorf in Sachsen Anhalt wo wir uns vor 8 Jahren ein Haus gekauft haben.
Wichtig ist mir meine Familie und der Zusammenhalt von uns allen der Rest ergibt sich dann von alleine und passt

1 Welche unsichtbare Krankheit trägst du mit dir herum?
Meine Krankheit heißt Fibromyalgie ( Faser Muskel Schmerz )

2. Was hast du für Auswirkungen und sind diese bei jedem erkrankten Patienten gleich oder ähnlich??
Fibromyalgie ist eine chronische unheilbare Krank mit vielen Symptomen (Schlafstörungen Müdigkeit Magenschmerzen usw).
Es ist ein Schmerz der durch den ganzen Körper wandert mal hier mal da. Ich sage immer Muskelkater im ganzen Körper

3. Wie hast Du herausgefunden an welcher Krankheit Du leidest? War das auf den ersten Blick gleich ersichtlich oder musstest Du lange forschen bis klar war, welche unsichtbare Krankheit Dich nun auf Deinem Lebensweg begleiten wird?
Ich lebe seid gut 20 Jahren damit und bin von Arzt zu Arzt gelaufen bis vor 10 Jahren endlich eine Rheumatologin die Diagnose stellte.

4. Wie wirkt sich diese Krankheit in Deinem Alltag (und Dein Familienleben) aus. Orientierst Du Dich an der Krankheit oder orientierte Dein Alltag sich um sie herum – wie integrierst du beides?
Nachdem ich zur Reha war und ich leider feststellen musste das man die Krankheit nicht wirklich ernst nimmt, habe ich angefangen um zu denken. Ich habe die Krankheit ernst genommen, sie akzeptiert und ihr den Kampf angesagt. Seid dem komme ich damit ganz gut klar.

5. Wie reagiert Umfeld auf diese Krankheit?
Mit Unverständnis (du siehst gar nicht krank aus, man sieht dir doch nix an) schlimme Aussagen die mich immer wieder runter gerissen haben.

6. Wie kann Dein Umfeld – wie können Außenstehende Dir helfen?
Mit Verständnis, man mir zuhört und versucht Stress von mir fern zu halten.

7. Ich selber habe gute und schlechte Phasen – woran erkennen Außenstehende ob Du gerade einen „Schub“ heißt eine schlechtere Phase hast ohne Dich fragen zu müssen? Geht das?
Auch ich habe gute und schlechte Phasen. Wenn ich extrem ruhig werde und anfange mich zurück zu ziehen. Dann wissen sie es geht mir nicht gut und lassen mich in Ruhe oder kommen auf mich zu und reden mit mir darüber. Reden und alles los werden hilft sehr viel und ist wichtig.

8. Wie wird Dir geholfen? Hast Du gute Ärzte? Nimmst Du Medikamente und wie stehst Du alternativen Heilmethoden gegenüber?
Nach langem suchen habe ich mittlerweile eine gute Ärztin die diese Krankheit ernst nimmt
Nachdem ich 2 mal auf der Intensiv lag wegen Medikamenten nehme ich nur noch NSAR und habe eine ganze Zeit lang alternative Heilmethoden angewendet (Globoli, Schüßlersalze, Tinkturen, Reha, Sport).

9. Wenn ich Dir einen Tag schenken könnte, an dem Du nicht eine einzige Einschränkung und keinerlei Beschwerden hättest, was würdest Du machen?
Ich würde den ganzen Tag ausgelassen und entspannt mit meiner Familie verbringen.

10. Wie ist Dein Weg mit der Krankheit trotzdem ein erfülltes und glückliches Leben zu führen?? Hast Du dazu eine besondere Einstellung oder einen besonderen Umgang mit Dir???
Nach dem ich die Krankheit akzeptiert habe und offen darüber rede und gelernt habe nein zu sagen geht es mir ganz gut und kann mit der Krankheit leben.

 


Danke liebe Sonja für Deine ehrlichen Worte. Ich hoffe sie machen anderen erkrankten Menschen Mut. Mich haben sie sehr berührt.

Noch immer bin ich ganz überwältigt von der positiven Resonanz und auch den Offenheit. Euer Vertrauen ist unendlich wertvoll und ich ich fühle mich geehrt, dass Ihr es mir entgegen bringt.

Sonja findet Ihr auch ihrem Blog  Hexes Test und Wuselseite Twitter @hexe703 Faceboock: hexestestundwuselseite und Google+

Mein Raum – Eure Stimme – zusammen machen wir sichtbar was sonst keiner sieht.

Wenn auch Du mir nun Deine Geschichte erzählen möchtest; schreib mir gerne eine Email, denn nur mit Euch zusammen funktioniert es sie sichtbar zu machen unsichtbarkrank @ feiersun.de

 

In diesem Sinne ~ das Leben ändern können wir eh nicht, also machen wir doch bitteschön das Beste draus.


Folgende Artikel durfte ich schon in dieser wundervollen Reihe veröffentlichen:

 Unsichtbar krank – Tomma und Morbus Crohn -Special-
♥ Unsichtbar krank – JuSu und die Multiple Sklerose (MS)

♥ Unsichtbar krank – Saskia und die Angst- und Panikerkrankung
♥ Unsichtbar krank – Osteopenie – meine eigene Geschichte
 Unsichtbar krank – Steffen und Rheuma
♥ 
Unsichtbar krank – Chris und der Krebs
 Unsichtbar krank – Lisa und Asthma

Ich danke Euch für Euer Vertrauen!!

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Kategorie Unsichtbar Krank

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

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