Dankbarkeit & Demut – unser achtzehntes Wochenende 2016

achtzehntes Wochenende 2016

Unser achtzehntes Wochenende 2016 erzählt von herbstlichen Wetter, von Regen und einer erkälteten Mama. Vom plötzlichen Frühlingserwachen und davon, das ich einfach über meinen Schatten gesprungen bin und dabei sogar noch etwas Gutes getan hab. Weil es so wichtig und manchmal so einfach ist. Weil es mit Dankbarkeit und auch Demut verbunden ist.

Unser unser achtzehntes Wochenende ist so durchwachsen wie es der ganze April war – hoffen wir auf alles neue im Mai.

Dankbarkeit & Demut

unser achtzehntes Wochenende 2016

  

Freitag – Herbststimmung

Uar, ich muss diesen Herbst loswerden – ich fühle mich schon wieder so uaaarrrr…

achtzehntes Wochenende 2016 Fr 03 Herbststimmung Ende April – ich mag nicht mehr, ich brauche Sonne.

achtzehntes Wochenende 2016 Fr 01Da helfen auch die bunten Socken der Motte kaum weiter.. ich fühle mich so bäääh… Ich ließ mir am Vormittag die Fußnägel machen – zeigen mochte ich sie aber noch nicht – ist zu kalt für ohne Socken…


achtzehntes Wochenende 2016 Fr 02

Wenn es draußen stürmt und mir ganz schön kalt ist, dann ist es einer dieser Tage. An Tagen wie heute, an denen sich die Arbeit eher vermehrt als abarbeiten lässt und es sich eher nach Herbst statt nach Frühling anfühlt, da genieße ich einen Mittagsmoment mit meiner Motte. Sie zeigt mir so oft, worauf es wirklich ankommt und was tatsächlich wichtig ist. Viel zu oft lassen wir uns von Pflichten und dem schnelllebigen Alltag in die Mühle der Aufgaben zwängen. Gerade nahm die Motte einfach meine Hand, nahm mich mit in ihr Zimmer und wollte einfach nur diese Hand halten. Weil sie es brauchte, weil ich es brauchte. Weil Kinder einfach wissen, worauf es tatsächlich wirklich ankommt….Während ich lerne genau dort einfach hin zu sehen, halte ich einfach Ihre Hand oder sie meine. Wir unsere.

Nach unserem Mittagsmoment war Spielzeit für die Motte angesagt. Ich fuhr sie zu ihrer Spielfreundin und ich arbeitete und bereitete Euch den Samstags-Artikel vor.

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Samstag – Herbsterkältung im Frühling

Ich fasse es einfach nicht – diese Viren…. heute hauen sie mich dann um, nachdem sie mich gestern schon genervt haben – da vermutete ich dann zu Anfang noch den Heuschnupfen…

achtzehntes Wochenende 2016 Sa 02 Mehr wie ein Buch angucken ging heute nicht. Der Mann übernahm sofort die Motte als er gegen 14 Uhr nach Hause kam und ich verkroch mich ins Bett.

achtzehntes Wochenende 2016 Sa 01 Am Abend hatte der Mann gekocht – ich schmeckte nicht viel, freute mich aber sehr.

achtzehntes Wochenende 2016 Sa 03

Mein Istagrambild dazu: Einziger kurzer Sonnenmoment heute… Beim Sonnenuntergang gab sie noch mal alles. Sonst versteckte sie sich eher zwischen Regenwolken und Schmuddelwetter. Passend dazu verbrachte ich dank dem weltbesten Mann den Tag an Mittags im Bett. Er war ab 14 Uhr voll für die Kinder und den Einkauf da. Manchmal frage ich mich ehrlich, was ich ohne ihn machen würde. Er hat zwar unter der Woche kaum Zeit und arbeitet eben auch Samstags, aber wenn er da ist, gibt er alles. Ein wahrer Traummann. Mein wahrer #Traummann.

Muttertag ist jeden Tag

Außerdem zeige ich Euch – da schon vorbereitet – Inspirationen für kleine Aufmerksamkeiten für den Muttertag. Klickt mal aufs Bild, dann kommt Ihr zum Artikel.

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Sonntag – Kinderhospiz Sternenbrücke

Zum Glück brachte der Mai nicht nur einen neuen Monats-Newsletter, sondern auch Sonnenstrahlen und diese ließen es mich wagen doch mit nach Hamburg zu fahren.

achtzehntes Wochenende 2016 So 01Bevor es aber losging ging, kam unsere Frisörin zu uns. Nach dem Schneiden machte sie uns Mädels noch schicke Flechtfrisuren.

achtzehntes Wochenende 2016 So 02Die Sonne war heute stark und vertrieb sogar meine Erkältung oder das Aspirin Complex war es, aber der Himmel sah traumhaft aus. Was es auch war, es hat mich unser achtzehntes Wochenende an einen besonderen Ort verbringen lassen.

achtzehntes Wochenende 2016 So 03 Es gab ein Eis in der Lieblingseisdiele.

achtzehntes Wochenende 2016 So 04Und dann trafen wir uns mit Tomma im Kinderhospiz Sternenbrücke – einem besonderen Ort. Einem Ort den ich niemals so fröhlich und lebendig am Tag der offenen Tür erwartet hätte.

Wenn eine Agenturlerin und eine Bloggerin sich einfach mal privat treffen, dann kommt auch schon mal so was dabei raus. Gemeinsam shooten wir für den guten Zweck im Kinderhospiz Sternenbrücke in Hamburg.
Weil Glück, Dankbarkeit, Demut und Freude so verdammt nah beieinander liegen. Danke Tomma für den echt schönen Tag und das mich dazu bringen, über meinen Schatten zu springen. 


achtzehntes Wochenende 2016 So 05 Meine Angst vor den eigenen Emotionen war überhaupt nicht gerechtfertigt. Und so verlebten wir einen tollen entspannten, lebendigen, sonnigen und fröhlichen Tag. Ich werde wieder kommen – und dann auch mal ins Haus hinein gehen. Schritt für Schritt.

achtzehntes Wochenende 2016 So 06 Den Weg zurück zu unseren Autos nahmen wir durch den Wald. Die Stimmung, das Licht – neue Energie liegt im Wald.

achtzehntes Wochenende 2016 So 07Waldliebe – leider ist in unmittelbarer Umgebung keiner – wenn doch und ich weiß nichts davon, bitte unbedingt Bescheid sagen!!!

achtzehntes Wochenende 2016 So 08Auf dem Heimweg wurden wir mit diesem Himmel belohnt. Belohnt dafür das ich einfach über meinen Schatten gesprungen bin und mich getraut habe. Ich hatte solche Angst vor meinen eigenen Emotionen an einem Ort zu sein, an dem Kinder sterben, das ich mich viele Jahre nicht traute am 1. Mai dorthin zu gehen. Doch gerade momentan wo mein Herz so offen und verletzlich ist, gerade in diesem Jahr hab ich mich überwunden und ich bereue es keinen Moment.

Dankbarkeit und Demut liegen nah beieinander. Ich bin so unendlich dankbar für ein gesundes Kind und habe zeitgleich eine panische Angst, das dies nicht immer so bleiben wird, das ich mich manchmal in meiner Angst verliere. In diesem Momenten danke ich dem Herrn Gott und bin demütig vor Dankbarkeit…..

 

 
Gibst es Dinge, für die Ihr Euch engagiert? Engagiert Ihr Euch lieber finanziell oder mit Euren Händen? Ich bin sehr gespannt wie das bei Euch so ist.

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In diesem Sinne ~ Dankbarkeit und Demut geben einander die Hände und ich sehe es als meine Pflicht an, aus Dankbarkeit Gutes zu tun – an vielen Stellen. Stellen die mich berühren.


vierzehntes Wochenende 2016 So 07Übrigens, ich nehme Euch im Alltag mit – auf Instagram, Facebook, Twitter und auch auf Snapchat. Dort könnt Ihr mich unter dem Namen feierSun.de adden oder Ihr scannt einfach das Bild hier ein.

Referenz Media Elern Print zweites Kind Partnerschaft Magazin

BTW. Ein Blick in die neue Printausgabe des Eltern-Magazines lohnt sich – da strahlt Euch jemand bekanntes entgegen…

Wie es dazu kam und wie der Stand heute ist, dazu bald mehr….

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Mehr Wochenenden in Bildern habe ich hier für Euch:

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Was andere Blogger am Wochenende mit ihren Familien oder auch allein gemacht haben seht ihr bei Susanne von Geborgen Wachsen

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Kategorie Leben

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

2 Kommentare

    • Liebe Sabine, warum klappt es denn in Deinen Augen nicht immer? Ich finde ja schon den Ansatz, den Versuche wunderbar. Ich kann auch oft nichts bewirken, aber muss es doch immer wieder versuchen. LG Jessi

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