Stockbrot – Lagerfeuerromantik für groß & klein

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Stockbrot kenne ich noch aus meiner Jugend und Kindheit. Gerade im Ferienlager haben wir das oft gegessen. Was mir als Kind gut schmeckte, das gebe ich gerne weiter, denn Liebe geht durch den Margen.

Ferienlagerzeiten. Fast jedes Jahr fuhren wir ohne Eltern in eine Jugendfreizeit. Zusammen mit vielen anderen Kindern oder Jugendlichen ging es fast immer auf einen Reiterhof. Natur, Pferde und die große Freiheit. Das war immer eine besondere Zeit, denn schließlich war das lange alles an Urlaub, was ich kannte.

An diese Wochen in den Ferien erinnere ich mich gerne zurück. Die Pferde, die Sterne, das Beisammensein. Die meiste Zeit verbrachten wir draußen in der Natur. Ich erinnere mich an das Knistern am Lagerfeuer, an die unheimlichen Geschichten und Musik. Im Ferienlager war immer alles besonders. Und wenn man mich fragt, wie Ferienlager schmeckte, dann denke ich sofort an Stockbrot.

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Erinnerungen erwachen, wenn man sie teilt. Also habe ich mein Stockbrot Rezept für Euch aufgeschrieben.

Stockbrot – Lagerfeuerromantik für groß & klein

 

Zutaten:

– 250 g Mehl (Weizenmehl Typ 550)
– 250 g Mehl (Weizenmehl Typ 1050)
– 1 Pck. Hefe (Trockenhefe)
– 20 g weiche Butter
– 1 Ei
– 1 TL Salz
– 1 Prise Zucker
– 300 ml handwarme Milch

– 125 g Speck
– 125 g geriebenen Käse
– 1 große Zwiebel
– Mehl für die Hände

Die Mengen reichen je nach Aufteilung für ca. 10 Personen / Stockbrote

Zubereitung:

Mein Rezept für Stockbrot ist ganz einfach. Alle Zutaten bis auf den Speck, die Zwiebel und den Käse gut verkneten und zu einer Kugel formen. Den Stockbrot Teig zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.

Den Speck und die Zwiebeln fein würfeln und in eine Schale geben. Auch den Käse in eine Schale. Wer mag kann die Schalen weglassen und gleich alles in den Teig kneten. Wir wollten aber gerne, dass jeder seine Mengen dosieren kann.

Den Stockbrotteig dann wie gewünscht portionsweise verkneten und in ca. gleichgroße Stücke teilen. Jeder kann nun sein Stück auf ca. 60 cm Länge rollen. Hände einmehlen nicht vergessen. Die Teigschlangen auf die Stöcke wickeln und nochmal kurz gehen lassen.

Wir hatten kein Lagerfeuer und daher jedes Stockbrot auf dem Grillrost liegen. Mehrfach gewendet waren sie nach ca. 20-30 Minuten goldbraun. An einem Lagerfeuer ist das natürlich noch romantischer, wenn jeder sein Stockbrot einfach über das Feuer hält.

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Stockbrot nennt man auch gerne Steckerlbrot, Knüppelteig, Knüppelknifte, Knüppelkuchen, Knüppelkuchenteig – ich nenne es einfach klassisch Stockbrot und meine Familie mag es sehr gerne. Gerade die Motte findet es ganz spannend und im Ofen kann man es auch super einfach zubereiten.

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Und ich mag es, wenn wir alle gemeinsam an einem Tisch sitzen. Gemeinsam Essen und Zeit verbringen.

Zum Nachmachen hab ich Euch wieder alle Zutaten und eine Kurzanleitung zum Download als Printable angehängt. 

Stockbrot – Rezept {Printable}

Erinnert Euch Stockbrot auch an Eure Kindheit? Erzählt doch gerne mal – lasst uns Erinnerungen teilen.

In diesem Sinne ~ liebe geht durch den Margen, Erinnerungen auch…

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Kategorie Rezepte

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

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