Sicherheit im Internet

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Bild&Rechte: sharpemtbr-pixabay.com Sicherheit im Internet

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Muss ich das Internetverhalten meines Kindes überwachen?

Nachdem das Internet aus dem täglichen Leben so gut wie nicht mehr wegzudenken ist, interessieren sich auch Kinder in einem immer früheren Stadium für dieses Medium. Während im Fernsehen und Rundfunk darauf geachtet wird, dass jugendgefährdende Inhalte nur zu späten Sendezeiten ausgestrahlt werden, bietet das Internet rund um die Uhr eine große Zahl von Inhalten an, die für Jugendliche und erst recht für Kinder nicht geeignet sind. Dieser Tatsache müssen Eltern beim Heranführen ihrer Kinder an das Internet Rechnung tragen.

Das Internet gemeinsam erkunden

Unverzichtbar ist vor allem, das Kind zu Anfang nicht vor dem Rechner allein zu lassen. Denn auch wenn Spiele sicherlich ein guter Weg sind, einem Kind die Verwendung von Tastatur und Maus näher zu bringen, sollte es von Anfang an lernen, dass es sich bei einem Computer nicht um ein reiner Spielgerät handelt. Gerade für Schulkinder hat das Internet in vielerlei Hinsicht Inhalte zu bieten, die die Wiederholung und Vertiefung des Lehrstoffs deutlich vereinfachen. Statt mit reinen Verboten zu operieren, was das Nichtaufrufen bestimmter Inhalte betrifft, ist es in der Regel zielführender, Kindern die für sie interessanten Möglichkeiten im Netz aufzuzeigen und ihre Entdeckungstouren von Anfang an in die für Minderjährige passenden Bahnen zu lenken.

Kein zufälliges Verlaufen mehr im Netz

Gleichwohl sollten die Gefahren kindlicher Neugier nicht leichtfertig unterschätzt werden. Außerdem kann im Internet oftmals bereits ein kleiner Buchstabendreher in der Suchmaschine auf Abwege führen. Um diese Möglichkeiten auszuschließen, macht es Sinn, die heimischen Zugänge zum Netz für den Gebrauch von Kindern entsprechend technisch abzusichern. Hierfür steht eine ganze Reihe unterschiedlicher Kinderschutzprogramme zur Verfügung. Zum Teil können diese sogar kostenlos aus dem Internet herunter geladen werden. Eine dieser Gratislösungen ist „Kinderserver„. Dieses Tool verhindert die Anzeige von Inhalten wie Facebook oder Google im Browser. Die Seiten des Kinderkanals oder die Kindersuchmaschine FragFinn können dagegen aufgerufen werden. Damit trifft „Kinderserver“ eine Vorauswahl an Seiten, die für Kinder geeignet und interessant sind. Bei älteren Kindern ab etwas dem zwölften Lebensjahr ist ein derartig weit reichender Schutz in der Regel nicht mehr notwendig. Jedoch sollten auch für diese Kinder gewalttätige oder plakativ sexuelle Inhalte nicht aufrufbar sein. Diesem Prinzip folgt das Tool „JuSProg„. Der Name ist eine Abkürzung für Jugendschutzprogramm und drückt damit klar aus, dass es primär nicht für Kinder sondern für Heranwachsende gedacht ist.

Wieviel Überwachung ist richtig?

Bei beiden Programmen können mittels Eltern-Passwort bestimmte gesperrte Inhalte individuell frei geschaltet werden. Wird dies im Einzelfall auch gemacht, bedeutet dies einen wichtigen Vertrauensbeweis für das Kind. Überhaupt ist die Frage, wie weit die Kontrolle von Kindern und Jugendlichen in Bezug auf das Internet gehen sollte. Ein ständiges Über-die-Schulter-Schauen würde man auch selber als störend empfinden. Auch die Kontrolle des Browserverlaufs sollte in der Regel nur dann erfolgen, wenn ein begründeter Verdacht besteht, dass die Nutzung des Internets durch das Kind sich in eine falsche Richtung entwickelt. Insofern ist in Sachen Internet das gleiche gefragt wie in der Erziehung im allgemeinen: ein gutes Augenmaß.


Auch wenn ich diesen Text nicht geschrieben habe ist mir die Sicherheit im Internet schon wichtig und schon  jetzt machen wir uns Gedanken darüber wie sehr wir die Sicherheit und Kontrolle bei der Motte später in die Hand nehmen werden. Wie wir es beim großen Jungen machen, können wir ja an anderer Stelle erörtern, wobei wir da ja 15 Jahre lang keinen Einfluss drauf hatten.

 

{Sponsored – Text} Dieser Artikel wurde mir vom Expertenteam des Themenbereichs Internetsicherheit von Netzsieger.de zur Verfügung gestellt und die Bereitstellung des Artikelplatzes honoriert.

Wie handhabt Ihr das mit der Sicherheit im Interner und Euren Kindern?????

 

In diesem Sinne ~ Sicherheit im Internet ist kein Thema mit dem wir zu früh beginnen können.

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1 Kommentare

  1. Die Große verbringt noch nicht viel Zeit im Internet und wenn sind wir dabei. Die Seite von der Sendung mit der Maus ist bei ihr hoch im Kurs. Aber auch wenn sie größer ist, werden wir schon darauf achten, dass sie einen angemessenen Umgang mit dem Internet lernt.

    Aber ein Kommentar zum Einleitungssatz brennt mir noch unter den Nägeln: Ich bin mir gerade nicht sicher, was alles zu jugendgefährdenden Inhalten gehört, aber allein schon das Nachmittagsprogramm von Kabel 1 finde ich mehr als unpassend und zwingt einen als Eltern, genau darauf zu achten, was die Kinder schauen. Einfach zappen, wie ich es früher gemacht habe, würde ich mein Grundschulkind heute sicher nicht mehr lassen!

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