Jeder braucht jemanden, der hinter einem steht

Jeder braucht jemanden Titel

Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau und umgekehrt aber eben auch…

feierSun.de ist mein Blog, der Blog von JesSi Ca – einer Mutter, Pflegemutter, einer schreibverrückten und emotionalen Frau. Aber es ist eben auch ein Familienblog und so gehören sowohl die Kinder als auch der Mann irgendwie ja doch auch hinein.

Mein Mann schmunzelte oft über mein Geblogge – er verstand es nicht, er versteht es noch immer nicht, aber er merkt mittlerweile das ich es liebe und freut sich für mich über meine Erfolge. Er sieht das etwas zurück kommt – und dabei ist es ihm egal ob Geld, Produkte, tolle Einladungen und Erlebnisse oder einfach mein Glück. Er sieht wie viel die Motte und ich erleben und wie sehr sie sich freut, wenn etwas neues hier eintrudelt oder wir uns auf ein neue Abenteuer machen. Wie sehr sie strahlt, wenn sie Glücksfee spielen darf. Wie viel ich lerne, sich mein Horizont erweitert und das alles in seiner Summe macht ihn glücklich, weil es uns glücklich macht.

Es könnte auch Stricken sein. Welches Hobby ich gewählte hätte und wenn ich toll nähen könnte und damit einen kleinen Shop füllen würde – es wäre ihm recht, wenn ich glücklich damit bin. Wenn meine Prioritäten immer richtig liegen und sollten sie sich mal heimlich verschieben, dann ist er da, um sie wieder ein Stückchen zu schieben. Ich bin das Herz – er der Verstand.
Ich verstecke den Mann nicht, doch es ist sein Wunsch am Rande zu bleiben.

 

Zwei Welten

Der Mann versteht das ganze Social-Media-Blogger-Internet-Ding nicht zu sehr. Er hat auch schlichtweg wenig Interesse daran. Er schaut gerne mal auf Facebook was die Menschen so treiben oder auf Ebay ob er ein Schätzchen finden kann (die Schallplattensammlung sollen ja das Wachsen nicht ganz aufhören), aber meist nicht mal täglich. Er ist einer der wenigen Menschen die ich kenne ohne Smartphone. Er will gar keines. Er hatte eines, das ging aber schneller kaputt auf der Baustelle, als er gucken konnte und findet Smartphones daher unpraktisch. Nichts für ihn. Er kann es weder verstehen das sich jemand für unser Essen noch für unser Leben interessiert. Aber es ist ok für ihn. Er zieht klare Grenzen und lässt mir viel Freiraum.

Der Mann ist eher einer, der was mit den Händen macht. Dieses virtuelle ist einfach nicht sein Ding. Er pflastert Auffahrten, baut Häuser, schleppt Holz, baut Spieltürme auf, kümmert sich um den Garten. Geht auf den Spielplatz, bringt Fahrradfahren bei….. das kann er grandios und das tut er gerne.

Es ist ein Bisschen wie mit der Firma – ersteht auf der Baustelle und macht, ich sitze zu Hause und schreibe Rechnungen, mache Buchhaltung – eben alles administrative – so wohl Firmentechnisch als auch privat.

 

Nebenrolle mit Einfluss

Der Mann, der Herzenmann, mein Ehemann, der Papa oder einfach Ronny – er ist irgendwie eine Randfigur des Blogs und doch ist er mehr. Eine Nebenfigur mit Einfluss und noch mehr Rückhalt.

Er hält mir den Rücken frei, sowohl für dringen zu schreibende Rechnungen als auch für Artikel. Er setzt die Prioritäten ganz klar in den Fokus und erinnert mich gerne daran, wenn ich mal dazu neigen sollte diese verschwimmen zu lassen.

Er freut sich für und mir und macht mittlerweile schon – wenn er denn mal fotografiert – hier und da auch blogtaugliche Bilder. der Mann ist mein Lektor und mein Berater bei der Bildauswahl. Er hat mehr Einfluss als er denkt in dem was und wie ich schreibe. Er weiß was ich kann, weiß was ich liebe und doch hat erst ein einziges Mal einen Artikel zensiert, einen ganzen Absatz haben wir raus geworfen. Im Artikel über die schlechte Mutter in mir akzeptierte er die ursprüngliche Überschrift “Ich bin eine schlechte Mutter“ einfach nicht. Eine Tatsache die er nicht akzeptieren konnte und wollte. Er konnte nicht ertragen und nicht akzeptieren das dort steht, dass ich eine schlechte Mutter bin, denn seinen Augen bin ich alles andere als das. Erstmal diskutierten wir über ein Artikel. Nicht über die Satzstellung sondern über den Inhalt und ich bin dankbar dafür. Dankbar für seine Meinung dankbar dafür das er definitiv nicht sieht das ich eine schlechte Mutter bin, denn ich bin die Mutter seiner Kinder.

 

Dies ist mein Blog, meine Spielwiese, mein Reich und er gehört dazu – wie im normalen Leben, im realen Leben. Er hält sich im Hintergrund auf und ist doch immer da. Immer da immer nah aber das Rampenlicht ist nicht seins.

Jeder braucht jemanden

Nach zehn Jahren noch mein Traummann mit stetig wachsender Liebe und noch immer Kribbeln im Bauch!

 

Ich das Herz – er der Verstand!

Tatsächlich ist er viel rationaler. Ich nicht, daher bin ich das Herz und er der Verstand. Wir entscheiden viel gemeinsam und bei allen Freiheiten die ich habe diesen Blog zu gestalten würde ich nie über diese Grenzen hinaus gehen – weder bei ihm noch beim großen Jungen (der darf nämlich auch schon einiges mit entscheiden und steht lieber am Rande des Blogs, eben neben seinem Best Buddy, neben seinem Pflegevater).
Verstand und Herz – zusammen ergeben wir ein wundervolles Team.

Jeder braucht jemanden

Was wäre ich nur ohne diesen tollen Mann, der mir immer den Rücken frei hält und was wäre er nur ohne mich, die ihm genau so den Rücken stärkt? In den letzen zehn Jahren hat er so einiges mit mir mitgemacht – so wie ich mit ihm und doch kribbelt es heute noch immer in unsern Bäuchen – nach allem oder gerade sogar trotz allem…. zusammen wachsen zusammen leben – Familie werden.

Jeder braucht jemanden

Jeder braucht jemanden, der hinter einem steht und ich hab da jemanden ganz besonderem!!!

 

Welche Rollen spielen Eure Männern in Euren Leben? Habt Ihr auch ganz eigene Bereiche oder seit ihr immer gemeinsam an allem dran?

 

 

In diesem Sinne ~ Liebe und Dankbarkeit für die Liebe und den Rückhalt gebühren meinem Herzensmann!! Den wichtigsten Mann in meinem Leben!!!

Diese Gedanken entstanden durch die Blogparade #maennerrollen von  die sich auf ihrem Blog „Das frühe Vogerl und die fabelhaften Veränderungen„, wo denn die ganze Männer hinter den meist bloggenden Müttern stecken – hier ist es – der tollste Mann hinter meinem Blog.

 

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Kategorie Familie, Gedanken

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

6 Kommentare

  1. Hallo Jessi,

    eine wunderschöne Liebeserklärung an Deinen Mann! Das berührt.

    Was die digitale Welt angeht, ist auch mein Mann „abstinent“. Er hat nichtmal einen Facebook-Account. Aber er unterstützt mich mit meinem Blog. Wenn ich zweifel oder ungeduldig bin, dann bringt er mir meine Ruhe wieder. Dafür eröffne ich ihm anderen Bereiche, auch eben die digitale Welt. Er findet es spannend was ich tue. Dennoch wäre es nie was für ihn. Wir teilen viele Bereiche wie z.B. das Reisen, Essen ausprobieren, Freizeitgestaltung. In anderen Bereichen sind wir verschieden. Er liest praktisch nie Bücher, guckt keine Serien und hat keine Ahnung von Filmen. Alles Dinge, die ich liebe. Meine Kenntnisse im Bereich Sport, Geographie sind dafür oft unzureichend. Wir ergänzen uns gut. Und ich mag es, dass wir uns so auch immer was zu erzählen haben. Er vervollständigt mich und ich ihn und ich bin dankbar dafür, dass wir zueinander gefunden haben!

    Liebe Montagsgrüße,
    Gordana

    P.S. Ich mag Dein neues Design sehr gern!

    • Ach meine liebe Gordana, was für herzerwärmende Worte – danke danke danke!!
      Das macht den grauen Montag gleich viel viel heller!!
      DANKESCHÖN!

  2. Liebe Jessi,

    es freut mich, dass Du so eine schöne und unterstützende Partnerschaft erlebst. Nicht wenige Frauen haben diesen Rückhalt aber leider nicht. Leider hat nicht jeder jemanden, der hinter einem steht. Daher musste ich schlucken, als ich diesen Artikel las. Den Frauen, denen es ähnlich geht, möchte ich aus eigener Betroffenheit sagen: Ihr könnt Euch auch selbst den Rücken stärken und andere Unterstützung suchen bei Familie und Freunden. Aber zuallererst solltet Ihr gut zu Euch selbst sein. Ihr seid keine halben Portionen, weil Ihr keinen Mann im Hintergrund habt, der zu Euch steht und Euch unterstützt.

    Herzliche Grüße
    Rona

  3. Meiner ist ähnlich gestrickt ; – ) als ich 2011 die Hirnblutung hatte und danach linksseitig gelähmt war, wäre ihm nicht im Traum eingefallen,sich zu verziehen, wie es einige andere Patientinnen in meiner Klinik erleben mussten. Im Gegenteil, er steht hinter mir, er macht mir Mut, er erledigt den rechtlichen und bürokratischen Kram (Krankenkasse, Rentenversicherung, Rehas, etc etc…. ), er bringt mich dazu, längere Strecken zu laufen, als ich mir zutraue – überhaupt verdanke ich ihm, dass ich überhaupt wieder laufen kann! Er ist der wunderbarste, loyalste uns liebenswerteste Mann der Welt! <3 <3 <3

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