Goodbye 2013

Unser persönlicher Jahresrückblick des Jahres 2013

Ne. so wie das im ersten Jahresrrückblick alles steht, so kann ich es nicht stehen lassen – nenene, da muss ein anderer her – also tippsel ich noch was dahin….

Dieses Jahr war so voller Auf´s und Ab´s, dass es schwer wird es „zusammenzufassen“ oder gar ein wirkliches Resumé daraus zu ziehen, denn immer wenn wir denken, so nun haben wir es – dann spielt das Schicksal nochmal anders mit uns….

So begann der Januar sehr ungewöhnlich – der Herzensmann war noch krank, die Heilung und somit Einsatzfähigkeit seines Knies zog sich länger hin als gedacht und so hatte ich einen Hausmann und bin selber mehr Stunden arbeiten gegangen als uns allen lieb war.

Im Februar änderte ein einziger Anruf meine gesamte jobtechnische Geschichte, aber das stelle sich erst später heraus, denn wir hatten den Freitod eines mir so wichig gewordenen Menschen zu betrauern und glaubt mir, zwischen Akzeptanz, Trauer und Antwortsuche liegt eine Menge Wut….

Im März zogen sich verwirrende Gedanken weiter und weiter – sie wurden lange zu meinem ständigem Begleiter doch aufgeben gab es für mich nicht und das Mottchen trieb uns die Freude zurück in die Augen – welche wir während unseres Besuches in Berlin wieder und wieder fanden. Ostern im Schnee, so viel gesehen und so viel erlebt, es war eine schöne Zeit!

Lange haben wir uns Gedanken um Paten für unser Kind gemacht und der April brachte den perfekten Anlass unsere „Auserwählten“ zu fragen ob sie dieses Amt ausführen möchten – wir stellten als Hochzeitsgeschenk einen Antrag auf Patenschaft an Menschen, die unser Kind so sehr liebt und die unser Kind so sehr lieben!!

Im Mai schaute hier und da endlich mal der Sommer oder so was ähnliches vorbei – leider nur tageweise und wir machten unserer Tochter das bislang wohl grandioseste Geschenk – ihr geliebtes Trampolin!! Ich kann gar nicht in Worte fassen wie sehr dieses Kind es – wetter-unabhängig – liebt einfach nur drauf los zu hüpfen!! Und was es für uns für eine Freude ist, es an zu schauen!

Langsam wurde es spannend – spannender als gedacht, denn im Juni war es nur noch einen Monat bis zu unserem großen Tag – bis zum Tag an dem wir unseren Papa heiraten werden. Mein Kleid kam endlich an und überraschte mich noch viel mehr als ich fassen konnte, denn es war noch viel schöner als gedacht und einfach das perfekte Kleid für mich!! Da hat sich das Bibbern  gelohnt das ich mich noch so spontan umentscheiden hatte – und ja, verdammt, ich war soooo aufgeregt!!!!!!!!
Ich machte auch in diesem Monat meine ersten zaghaften Blogeinträge.

Der Juli stand ganz im Zeichen des Sommers und damit im Zeichen unserer Hochzeit!
Es war ein so wundervoller Tag – ich würde nicht viel anders machen und es war unser Tag, auch wenn viele alles oder vieles anders machen würden – wir haben unseren Tag geliebt und werden uns immer gerne daran zurück erinnern – in mir leben die Erinnerungen sehr auf und die fast neun Jahre des Wartens haben sich sozusagen „gelohnt“ denn ich hab den besten Mann und die grandioseste Tochter und das ist es was uns zu einer Familie macht!! Ein einziger wundervoller Tag – der viel zu schnell verflog!!

07julcollage
Gesine Xenia Photography ~ meine Zauberin der Emotionen!

Sommer Sonne Sonnenschein begleitete uns im August fast täglich – es war ein später aber ein schöner Sommer. Strandausflüge, unser Straßenfest, Besuche und die Hochzeit von unseren Lieblingsnachbarn wurden von hellen Strahlen begleitet und Mommy erfüllte sich einen lang ersehnten Traum. Ihre neue Kamera – von nun an war ich noch nerviger mit meinem Geknipse und tobte und tobe mich mit meiner kleinen Kamera aus….
Im August konnten wir nun auch das erste Jahr in unserem Haus – unserem Zuhause erleben. Es war anstregend, hart und so viel Liebe, Schweiß, Geld und auch Tränen stecken in unserem kleinen Häuschen, doch unser Haus ist nicht einfach nur ein Haus, es ist ein Ort für uns zusammen, ein Ort voller Liebe, Leben und Zusammensein – es ist ein Zuhause – unser Zuhause!!! Wir erfüllen es – denn die Seele eines Hauses sind seine Bewohner. Sie wohnen nicht nur in dem Haus, sie lachen und weinen, sie reden und schlafen, lieben und streiten in ihm. Sie geben den Mauern Persönlichkeit, Leben und eine Identität.

Der September, der eigentlich schönste Monat im Jahr verfluchte mich mit einer andauernden Erkältung und immer wenn ich dachte, nun geht es wieder kam ein Migräneanfall dazwischen und alles hat mich wieder zurück geworfen. Das Unbehagen auf der Arbeit machte sich auch immer breiter und ich stellte immer mehr fest, dass etwas gegangen war in diesem Umfeld, die Seele fehlte einfach plötzlich und ich dachte sehr oft an die Gründe….. Doch den Mottengeburtstag feierten wir wie es sich gehörte – mein Baby war nun wirklich kein Baby mehr – so rein gar nicht… .alles Babyhafte war verschwunden…. nun war und ist sie mein Mädchen…. und dieses Kind kann nicht nur ein bezauberndes Mottchen sein….

Ich hatte großes Heimweh und dachte, vielleicht würde es mir auch bald besser gehen, wenn ich einfach mal hier raus komme und plante eine Fahrt in mein Heimattal im Oktober. Es waren sehr sehr anstrengende, aber auch sehr sehr schönte Tage und wenn der Weg nicht soooo anstrengend wäre, ich würde öfter fahren, doch allein ist schon allein die Fahrt eine Anstrengende Sache und dann lohnt sich ein reines Wochenende nicht – da müssen dann schone in paar Tage zwischen liegen…..
Als wir dann nach zehn tollen anstrengenden Tagen wieder kamen wurde aus unserem Bauland nun endlich ein Garten – ich war so glücklich und freute mich über jeden kleinen Grashalm der wuchs. Ich sehe das Mottchen im nächsten Sommer schon über den Rasen flitzen ohne dabei umzuknicken oder in Disteln zu treten – ein schönes Bild!!!!

Im November konnte ich endlich meine Geburtstagsgeschenk einlösen und mein Herzensmann begleitete mich auf ein Kontert meiner Lieblingsband – Inga und Tommy rockten in alter Manier den Abend und ich fühlte uns endlich mal wieder als Mann und Frau – als Paar und nicht nur als Mama und Papa. Es war schön einfach einen einzigen Abend mal nur ausgelassen zu sein!
Jobtechnisch veränderte ich mich so, dass ich einfach keine Seele mehr in der Beschäftigung finden konnte – die war bereits im Februar gestorben und kam für mich einfach nicht wieder. Das Pflichtgefühl und das Zusammenhaltenwollen hielt mich noch so lange, doch nun wo mein Vertrag eh auslief, da war ich einfach froh als es vorbei war. Ich war lange nicht wegen dem Verdienst da, doch nun war der Spaß so weit weg das ich es nicht mehr einsah für so wenig Geld so viel Zeit mit meinem Kind her zu geben!
Außerdem gibt es einen Herzensmann mit einer Firma und seine wundervolle Bürozauberin wird bald ihre wohlverdiente Rente genießen und da ich Kauffrau bin werde ich lieber meine Zeit und meine Kraft in unsere eigene Firma stecken! Und mehr Zeit mit meinem Kind verbringen!

Der Dezember war der turbulenteste  Monat des ganzes Jahres – gefühlt. Hier hat sich so viel getan in so kurzer Zeit das ich noch immer nicht weiß in welchem Rhythmus unser Lebenstakt schlägt, aber langsam finden wir zurück. Weihnachten machten wir uns so schön wie es eben ging und wir überraschten uns selber wie schön wir es uns machen konnten… Silvester war ich mal wieder krank – ist ja schon nix neues mehr und was soll ich sagen, es fühlt sich noch immer nicht nach einem neuen Jahr an. Ich schlief gegen zehn ein und wunderte mich um zwei in der Nacht das wir noch immer nicht Silvester hatten – mal sehen wann auch ich im Jahr 2014 ankommen werde…..

In diesem Sinne ~ auf ein wie auch immer neues Jahr – mal sehen welche Hürden wir wieder überwinden sollen, welche Freuden wir erleben dürfen und wie oft Auf´s und Abs aufeinanderfolgen werden….

Eure

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Kategorie Gedanken

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

1 Kommentare

  1. Wundervoller Beitrag, und du hast echt viel erlebt 2013 🙂 und danke für die topen Bilder, man kriegt echt das Gefühl dich kennenzulernen 😉

    Liebe Grüße, Janina

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