Geschwisterliebe – das unsichtbare Band

 Vom Band zwischen Geschwistern – wie eine Mutter es erlebt und wie sie es täglich empfinden darf, diese besondere Geschwisterliebe

Bild&Rechte: Anja – Kellerbande

Geschwister halten zusammen,
geben sich die Hand um sich aneinander fest zu halten,
um sich nicht zu verlieren.
Sie sind wie ein Glied, aus dem selben Eisen geschmiedet,
aber trotzdem verschieden.
Manchmal ein ungleiches Paar,
aber. ein sich liebendes Paar
Auf ewig miteinander verbunden,
auf ewig eins.

Die liebe Anja vom Blog „Die Kellerbande mit Herz und Seele“ ist meiner Einladung einen Gastartikel bei mir zu platzieren gefolgt und hat mir folgenden berührenden Beitrag zugesandt. Meine Rubrik Kindermund hat sie zu den folgenden Zeilen zum Thema Geschwisterliebe inspiriert. Sie bloggt über ihren Alltag mit ihrem Räuber und ihrem Junikäfer – aber lest selbst, was sie Euch mit zu teilen hat – ich freu mich in jedem Fall über ihren Beitrag.


Hallo, ich bin Anja von der Kellerbande und gerne stelle ich mich erst mal kurz vor: Mit Herz und Seele berichte ich vom Familienbandenalltag oder speziellen Ereignissen. Mit 2 Kleinkindern ist immer was los.

Meine Vorgeschichte könnt ihr hier lesen. Umso mehr freuten wir uns über unser zweites Glück – den Junikäfer.

Der Räuber bekam schon früh meine Veränderungen in der Schwangerschaft mit. Das bedeuteten auch einige Veränderungen bei ihm. Ich konnte ihn bald nicht mehr tragen, was für ein einjährigen Räuber die größte Umstellung war. Treppensteigen haben wir früh geübt, damit es täglich besser klappte.

Als mein Bauch sichtbarer wurde, wuchs bei ihm das Interesse an dem Baby. Er kuschelte mit „dem Baby“ und gab viele Bussi auf Mamas Bauch. Er versuchte auch durch den Bauchnabel einen Blick auf das Baby zu werfen. Aber da war es nur dunkel.

Jeden Abend hob der Räuber mein T-Shirt hoch, schob die SS-Hose runter und gab seiner Schwester einen Schmatz.

Ich freute mich wie sehr er sich der Situation annahm. Gleichzeitig las man doch immer auch von anderen Reaktionen der Geschwisterkinder.

So gut wie es lief war ich sehr stolz auf meinen Räuber (und bin es heute immer noch!).

Er verhielt sich bei dem ersten Besuch in der Geburtsklinik fürsorglich und brachte seiner Schwester sogar ein Kuscheltier mit.

Erst nach ein paar Wochen ebbte die Euphorie etwas ab. Das Baby war ja immer noch da.

Papa konnte sich die ersten zwei Monate mehr um den Räuber kümmern. Zudem bekam er ein Laufrad, das ihn beschäftigte.

Aber so arg sich der große Bruder auch bemüht, der Junikäfer mag nicht mit seinen Autos spielen (fehlende Motorik in dem Alter) und mag die extra geteilte Brezel nicht haben (hmmm..ohne Zähne?). Zitat vom Räuber: „Mama Zähne rein machen. Jezz!“

Die kleine Schwester bekommt immer täglich Schmatzer auf die Wange und einen „Eskimokuss“ (Nase an Nase).

Eifersucht ist natürlich auch da und ab und zu ist der Räuber einfach bisschen zu grob zum zarten Junikäfer. Aber dann liegt es an mir die Situation einzuschätzen und erklärend einzugreifen.

Mein Wunsch ist es, das das Verhältnis zwischen den beiden so bleibt. Wir werden es sehen…..

Und ihr könnt es ebenfalls auf meinem Blog mitverfolgen.


 

Ich danke Anja für diesen Einblick in ihre ganz besondere Sicht der Geschwisterliebe. Ich kann mich „nur“ am Zauber der etwas anderen Geschwisterliebe erfreuen und diesen genießen – aber zu lesen wie es bei anderen ist, bestärkt mich darin, dass wir ganz normal ganz besonders ist.

 

In diesem Sinne ~ dieses unsichtbare Band kann man nicht sehen, dafür spürt man es um so intensiver!!

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1 Kommentare

  1. Pingback: Zu Gast bei….. | Die Kellerbande mit Herz und Seele

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