Wir geben unsere Gene weiter – das Risiko hinter der Romantik

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Wenn Gene sich treffen, dann entsteht neues Leben. Wir geben unsere Gene weiter und können sie dabei nicht selektieren. Hinter der Romantik steckt eben auch immer ein gewisses Risiko, denn ein Baby aus dem Reagenzglas, das will doch in Wirklichkeit keiner.

Rein wissenschaftlich betrachtet ist das Wunder des Lebens nüchterner, als es manchen von uns lieb ist. Geben wir unsere Gene weiter, vermischen sich Genpole und formen ein neues Lebewesen. Was aus der DNA der Mutter und der des Vaters herausgezogen wird, das ist ein reines Produkt des Zufalls.

Wir geben unsere Gene weiter und leider nicht nur die Guten und die Vorbelastung bringe ich mit

Schon als Kind war ich Allergikerin. Neurodermitis war mein elementarster Ausbruch. Nach langem Forschen und Therapien und noch mehr Cremen war ich lange um einen erneuten Ausbruch herumgekommen. Bis zu meiner Teenagerzeit. Da wurde es richtig schlimm. Nach langen Behandlungen habe ich bis heute Ruhe gehabt. Doch im Laufe meines Lebens kamen andere Allergien. Heuschnupfen, eine Parfümstoffallergie und nach der Schwangerschaft die Laktoseintoleranz sind nur eine meiner Begleiter.

Natürlich machte ich mir daher Gedanken, was ich der Motte womöglich weitergegeben haben könnte. Was könnte im Säuglingsalter und was später ausbrechen? Ich konnte das Risiko nicht abschätzen diese Allergien möglicherweise weiter gegeben zu haben. Also ließ ich so wenig Risiko zu wie ich konnte und versuchte, die bestmöglichen Voraussetzungen zu schaffen. Ich stillte bis zu ihrem schlimmen Durchfall voll und dann gab ich Heilnahrung. Von da an begann ich zuzufüttern, denn ich vertraute meinem Körper nicht mehr und hatte das Gefühl, dass dieses Kind nicht ausreichend satt wurde. Leider hatte ich keine adäquate Beratung und ich würde heute, mit meinem heutigen Wissen, vieles anders machen. Doch bis zu diesem Zeitpunkt stillte ich und machte mir keinerlei Gedanken um Nahrung.

Wie können wir das Risiko vermindern, wenn wir unsere Gene weiter geben?

Durch meine Hebamme wusste ich aber bereits, wenn das mit dem Stillen nicht geklappt hätte oder irgendwann vorbei seien sollte, dann kam nur eine HA-Nahrung für uns in Frage.

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Hypoallergene Nahrung  wählt man zur Vorbeugung und nicht als therapeutische Lösung. Anhand der Familienanamnese – der Vorbelastung – lässt sich feststellen, ob ein Säugling ein Allergierisiko mit bringt. Mit wenigen Klicks können Eltern heute mit Hilfe des Aptaclub-Tools unterstützt werden, dass Risiko leichter einzuschätzen. Diese hypoallergene Milch (HA) ist nur vorbeugend und wird aus Kuhmilch hergestellt, die einer „Teilhydrolyse der Kuhmilchproteine“ unterzogen wurde. Bei der Hydrolyse handelt es sich um ein spezielles Verfahren, das die Spaltung der Proteinketten bei Erhaltung des Nährwerts ermöglicht. Damit verliert die Milch einen Großteil ihrer allergenen Wirkung. Mehr Informationen und die genauen Bestandteile finden Eltern im Hersteller-Ratgeber.

Verzweiflung und Demütigung – nach dem Stillen wuchs das Vertrauen langsam

Für mich war die Zeit des Zufütterns schwer. Ich versuchte es lange mit dem Stillen, doch nachdem die Motte abnahm wuchs meine Verzweiflung und Unsicherheit und wir wählten diesen Weg. Jeder Schluck, jeder Milliliter den sie mehr aus der Flasche trank, war eine Demütigung für mich. Ich war verzweifelt und fühlte mich nicht in der Lage, mein eigenes Kind zu ernähren. Der Herzensmann nahm mir diese Situation des „Fütterns“ nur all zu gerne ab, doch das linderte meinen Schmerz kein Stück. Ich war einfach froh, dass die Motte plötzlich das Zepter in die Hand nahm und uns ihren Weg zeigte. Mit nicht ganz zehn Monaten verweigerte sie die letze Falsche und stellte mich auf dem Weg dorthin vor allerlei Herausforderungen, denn plötzlich war ihr Tempo rasant.

Auch wenn ich heute vieles anders machen und mir mehr Unterstützung und Beratung suchen würde, war das genau unser Weg, der den wir mit der Motte gingen – ungeschönt und real. Nicht der Weg meiner ersten Wahl, aber der Weg, den sich das Leben für uns ausdachte und der uns ein Stück zu dem formte, wer wir heute sind.

Habt Ihr Eure Kinder gestillt bis die vom Tisch mit aßen und wenn nicht, welche Nahrung habt Ihr verwendet? Gab es Gründe für diese Entscheidungen? Erzählt mir gerne mal von Euren Erfahrungen.

In diesem Sinne ~ auch wenn ich mir selber einen etwas anderen Weg gewünscht hätte, ist die Motte doch heute ein fröhliches und gesundes Kind, ohne auch nur minimale Anzeichen von Allergien.

 

 – Dieser Artikel entstand in Kooperation mit Aptamil
– Meine Meinung bleibt davon unberührt! –

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Kategorie Familie

Hier schreibt JesS (32), die Mutter einer etwas anderen Familie. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und Kinderkleidung nehmen wir Euch mit auf unser Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

1 Kommentare

  1. ich bin froh das es diese nahrung gibt. ohne sie hätte ich angst gehabt meinem kind zu schaden. danke für diesen post. tascha

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