Alltagsdinge im September 2017

Manchmal ist es gar nicht immer das Außergewöhnliche, was uns bei anderen interessiert. Manchmal ist es der einfache Alltag. Oft ist es das, was auch ich suche. Der Blick durch Schlüsselloch oder auch die ganz offene Frage: „Sag mal, wie sieht ein ganz normaler Alltag denn bei Dir so aus?“ Daher gibt es die Alltagsdinge und nehme Euch mit in meinen Alltag.

Ein ganz normaler Tag in meinem Alltag aus meinem HomeOffice.

Wieder nehme ich Dich mit in meinen Tag. Mein Alltag ist dabei weder besonders spannend noch besonders langweilig. Er ist was er ist und ich bin selber gespannt, was mich heute erwarten wird.

Also folgt mit in meinen Tag – einen Tag voller Alltagsdinge im September und vergesst dabei nicht, in Eurem Alltag auch die schönen Dinge zu sehen.

Alltagsdinge im September 2017

05:00 Uhr – Die Helligkeit weckt mich und der kalte Arm. Dabei bin ich überhaupt kein Frühaufsteher. Aber ich war nach der Elternbeiratssitzung gestern einfach auf dem Sofa eingeschlafen und mein Plan, noch dies und das vor zu bereiten und vor allem Rechnungen zu schreiben, ging nicht auf.

05:20 Uhr – Nachdem ich nicht wieder einschlafen kann, setze ich mich ins Büro. Noch bevor der Mann und die Motte aufstehen, schreibe ich noch einige Rechnungen. In der Stille gehen sie gut von der Hand. Aber das wird mich nicht ermutigen sonst so früh auf zu stehen.

06:30 Uhr – Während mein Mann schon zum Frühstücken nach unten geht, erschrickt mich mein Mädchen als sie sich plötzlich an mich schmiegt. Ich dachte ich sei allein und in der Stille des Morgens machte sie auch keinen Mucks. Wir kuscheln noch etwas und sie ergreift die Möglichkeit mit ihrem Papa zu frühstücken. Also kann ich ins Bad.

07:20 Uhr – Mit gepacktem Schulranzen laufen die Motte und ich zum Treffpunkt mit ihrer Freundin. Wir spielen Schnick Schnack Schnuck bis die Schulkammeradin kommt. Da ich es in den Storys auf Instagram teile, ermutigt es andere Kinder, dass auch zu machen. Ich liebe das Internet, denn die Eltern schicken mir die Videos und mein Herz tanzt.

07:35 Uhr – Die Mädchen ziehen fröhlich los zur Schule. Ich winke ihnen hinterher und freue mich: Heute ganz ohne Tränen. Die gibt es nämlich leider an Hort-Tagen. Bzw. gab es sie. Freitag und heute waren tränenlos und das freut mich sehr.

08:00 Uhr – Bevor ich mich an die Arbeit mache, schicke ich den Newsletter raus, ich hab eine Gewinnerin der  „L.O.L. Surprise!“-Bälle ermittelt.

08:20 Uhr – Ich beginne mit der Arbeit. Bzw. mache dort weiter, wo ich in der Früh aufgehört hatte. Es ist ein Hort-Tag und damit ein voller Arbeitstag für mich.

11:25 Uhr – Ein großer LKW bringt Ware. Nicht für die Firma, sondern Material für unseren Garten. Wir lassen unseren Garten einfassen bzw. umranden und ich freue mich sehr.

12:30 Uhr – Statt wieder zu vergessen, etwas über Tag zu essen, denke ich daran mir Ofengemüse zu machen. Also die ganz einfache Variante. Ich hab zum einen nix im Haus, schmeckt zum anderen aber auch super gut. Liegt nicht schwer im Margen und geht quasi von allein. Und noch besser, eine Portion ist für den Mann über geblieben. Das bedeutet heute muss ich nicht mehr kochen 😉

14:10 Uhr – Der Gartenlandschaftsbauer kommt vorbei und bespricht die nächsten Termine mit mir, nachdem er das Material gesichtet hat.

15.25 Uhr – Langsam schließe ich meine Aufgaben ab und schreibe einen Einkaufszettel. Denn dorthin werde ich dann noch mit der Motte fahre. Zum Einkaufen.

16.00 Uhr – Wenn die Mama zu früh ist. Die Kinder erzählen in der Abschlussrunde von ihrem Tag. Ich möchte nicht stören und stelle mich so hin, dass nur die Erzieher mich sehen, die Kinder aber ungestört weiter machen können. Es ist spannend.

16:15 Uhr – Die Motte und ich verlassen den Hort und fahren einkaufen. Ich freue mich gleich auf zu Hause, denn auch Mamas haben Kuschelbedarf.

Ein kleiner Einkauf zwischendurch

17:00 Uhr – Wie kann ein Mädchen beim Abendessen nur so viel erzählen? Aber es ist so schön wie es aus ihr heraussprudelt. Auch wenn unsere Ohren langsam klingeln, wir genieße es. Auch wie sie dabei strahlt. Heute gab es null Tränen. Das macht den Papa und mich froh und die Motte fröhlich. Manchmal klappen Eingewöhnungen super schnell und manchmal braucht sie einfach noch etwas. Die Zeit bekam sie und man merkt gleich wie gefestigter sie heute ist.

18:00 Uhr – Wer um 5 Uhr aufsteht, der sollte sich überlegen, wie lange er die Einschlafbegleitung machen möchte. Wir haben noch ein Buch aus der Schul-Bibliothek gelesen und erzählt und zack war ich eingeschlafen…. so ist das manchmal eben. Also wurde es eine kuschelige Nacht voller Schlaf.

Wie war Dein Tag? Was ist Dir besonders in Erinnerung geblieben? 

In diesem Sinne – Alltagsdinge im September sind das, was wir draus machen.

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Alltagsdinge im Septeber 2017 ist Teil der Aktion #wmdedgT beim Blog „Gut Gebrüllt“.
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Kategorie Leben

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

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