20 Tatsachen über das Leben einer Soldatenfamilie

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Familienleben kann so unterschiedlich aussehen. Das finde ich jedes Mal so spannend. Das Familienleben als Soldatenfamilie erscheint für ganz viele total anders. Wie anders es wirklich ist, erzählt uns heute Tanja in ihren 20 Tatsachen über das Leben einer Soldatenfamilie.

20 Tatsachen über das Leben einer Soldatenfamilie

Tanja ist die Frau eines Soldatens. Sie ist 28 Jahre alt und wohnt vor den Toren Hamburgs. Nachdem sie sehr jung Mutter geworden ist, war sie lange Zeit alleinerziehend. Bis sie sich in ihren Soldaten verliebt hat. 2014 begann das Abenteuer Soldatenfamilie zu dritt – der Soldat, ihr kleiner Prinz und Tanja. Als MTA für Radiologie im Krankenhaus und bloggt seit knapp einem Jahr. Zwischen Vollzeitjob im Krankenhaus, das Bundeswehrleben ihres Freundes sowie der Schulalltag ihres Sohnes vereinbart sie tagtäglich.

20 Tatsachen über das Leben einer Soldatenfamilie

mit Tanja

  1. Das Kasernen-Leben wirft manchmal alles über den Haufen. Besonders meine Dienste im Krankenhaus müssen dann schnell um koordiniert werden oder die Oma muss einspringen.
  2. Grade wenn der Mann wieder auf Lehrgang ist, verlagert sich die Familienzeit auf das Wochenende und man nimmt die gemeinsame Zeit einfach intensiver wahr.
  3. Die Wäsche muss definitiv bis Sonntagabend fertig sein, egal was am Wochenende los ist! Es lebe die Erfindung des Trockners =)
  4. Die Angst vor Auslandseinsätzen ist immer vorhanden – bis lang aber noch ganz weit weg – zum Glück.
  5. Ein weiter Heimweg nimmt ziemlich viel Zeit in Anspruch, doch umziehen ist einfach keine Alternative für uns. Dem Kind die Freunde und Hobbys wegnehmen geht einfach nicht.
  6. Trotz wenig Zeit zusammen, bleibt immer noch Freiraum für jeden von uns. Er geht zum Sport und ich blogge oder bin mit meinen Freundinnen unterwegs.
  7. Familienfreundlich wie der Bundeswehr-Slogan ist, ist dieser Arbeitgeber absolut nicht, wenn die Frau auch berufstätig ist.
  8. Verabschiedungen sind wesentlich emotionaler und wichtiger geworden, als noch vor ein paar Jahren – bedingt auch durch den 1 ½ Stunden Fahrtweg zur Kaserne.
  9. Der Mann hat immer schon Freitagmittags Feierabend.
  10. Die Umstellung die Woche manchmal alleine einzuschlafen, ist wirklich schwierig und bringt die eine oder andere schlaflose Nacht mit sich.
  11. Der Kampf um die Playstation (zwischen Mann und Kind) ist besonders groß, wenn es auf Lehrgang geht.
  12. Der Mann sieht in Uniform einfach wundervoll aus (nur die Schuhe könnte der Bund ändern – da gibt es wirklich schönere Modelle)
  13. Die Haare müssen im Einheitsschnitt sein und der Bart sollte kurz gehalten werden, laut Aussage vom Mann. Immerhin keine Glatze =)
  14. Vermissen wird oft groß geschrieben.20 Tatsachen über das Leben einer Soldatenfamilie
  15. Die Küche bleibt häufig in der Woche kalt – der Mann isst in der Kaserne, das Kind in der Mensa und ich in der Krankenhauskantine
  16. Auf Grund des Jobs von IHM, gibt es für mich große Einschränkungen für meinen Blog
  17. Die Tankrechnung ist neben der Miete die höchste monatliche Ausgabe – Jeden Sonntag wird für die Woche getankt und zwischendurch gefühlt noch 3 Mal.
  18. Für jeden Begriff gibt es eine Abkürzung, was sich manchmal interessant darstellt bei unseren Konversationen, besonders wenn ich mit meinen medizinischen Begriffen kontere.
  19. Die Umstellung von Kasernenleben/Bundeswehr-Leben in die “freie“ Wirtschaft ist alles andere als einfach und ziemlich belastend – Alternative Berufssoldat!
  20. Ein Familienleben wie jedes andere auch, organisiert, abgesprochen und aufeinander abgestimmt, chaotisch – einfach lebens- und liebenswert

Tanja findet Ihr auf ihrem Blog NordlichMom und auf Facebook auf ihrer Page.

 


Früher malte ich mir immer aus, wie es wohl sein würde, wenn man so ganz besonders ist. Ich suchte quasi immer irgendetwas, was mich besonders machte. Dann wurde ich Pflegemutter. Vom Schicksal dazu gebracht und mir wurde klar, wir alle sind so besonders, wie wir nur sein können.

Haben Eure Männer oder habt Ihr nicht alltägliche Berufe?

In diesem Sinne – Herausforderungen die uns stärken sind gut. Sie halten die Spannung in unserem Leben. 

 

Die Begeisterung für die 20 Tatsachen reißen nicht ab. Wie sehr wir uns darüber freuen, könnt Ihr Euch kaum vorstellen. An so vielen Stellen erweitert sich unser Horizont oder bestätigen sich eigene Gedanken. Dank dieser Serie. Danke das Ihr sie liebt – danke das Ihr mitmacht. Mein Herzensprojekt!

20 Tatsachen über LOGOMach mit:  Wenn auch Ihr Lust habt bei der Serie #20Tatsachenüber dabei zu sein, dann schreibt mit gerne eine Email an 20Tatsachen[ät]feiersun.de.

Weitere Tatsachen findet Ihr auf dem Blog wie die 20 Tatsachen über die Entwicklung von Kindern oder über Attachment Parentingund in 14 Tagen geht es bei der lieben Dani weiter und in vier Wochen vielleicht mit Dir, bei mir. Bis dahin klickt Euch gerne durch alle spannenden Beiträge der 20 Tatsachen-Reihe.

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Kategorie 20 Tatsachen

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

10 Kommentare

  1. Mein Mann kommt auch aus einer Soldatenfamilie und ich muss sagen, dass ich echt frohl bin, dass bei uns im Alltag alles zusammen abläuft und man nicht immer Angst vor einer Versetzung haben muss. Hut ab! LG, Christiane

  2. Wow, wie spannend. Danke für diesen emotionalen Beitrag! Hut ab!

    Ich freue mich auf weitere Berichte! Die Blog-Reihe ist sehr schön liebe Jessi! <3

    Liebe Grüße,
    Mihaela

  3. Wow – respekt! Ich könnte das glaub ich nur ganz schwer. Ich bin da einfach viel zu ängstlich und kann zudem auch überhaupt nicht gut „allein“ sein. Da wären die Ängste doppelt groß!

  4. Ich hatte einen dicken Kloß im Hals, weil mich diese Folge sehr an unser letztes Jahr erinnert hat, bei dem Chris ein halbes Jahr nur an den Wochenenden nach Hause kam. Ich bin sehr froh, dass diese Zeit vorbei ist und ziehe meinen Hut vor jeder Familie, die so eine Situation für unbestimmte Zeit erleben muss/will. Ich wünsche Tanja alles Gute und habe mich gefreut mal wieder einen 20 Tatsachen-Beitrag zu lesen. Ich mag die Reihe auch sehr <3

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