20 Tatsachen über das Bloggen im BerlinerKinderzimer

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Wilkommen zu einer weiteren Runde „20 Tatsachen über“ – die Beiträge trudeln hier herein und wir freuen uns sehr über den Anklang. Heute stelle ich Euch Nadine aus dem Berliner Kinderzimmer vor, eine wirklich tolle Person.

20-Tatsachen-über-das-Bloggen-im-BerlinerKinderzimerDas Berliner Kinderzimmer unter der Leitung von Nadine mit ihrem Mann und dem Rübchen lernte ich auf der BlogFamilia kennen – eine äußerst sympathische Person diese Nadine . Sie schreibt kunterbunt darüber, was ihr so vor die Nase fällt – das ist sehr bekannt, denn oft geht es mir auch genau so und das Festlegen auf ein bestimmtes Thema – das machen viele andere schon, da kann man schon mal einfach loslegen und auf sein Bauchgefühl hören. Daher findet man im Berliner Kinderzimmer allerlei spannendes, alltägliches, gedankliches und manchmal liebenswert chaotisches zum Lesen und schauen.

20 Tatsachen über das Bloggen im BerlinerKinderzimer

  1. Wie es dazu kam:
    In meinem alten Job habe ich unter anderem Kram viel Pressearbeit gemacht, Newsletter geschrieben und ge-layoutet, Pressemitteilungen verfasst und die Webseite gefüttert. Mir hat das immer Spaß gemacht – besonders der gestalterische Teil. Als der Arbeitsvertrag auslief mit der Bundestagswahl 2013 habe ich lange nichts Neues gefunden…irgendwann gab es den Anstoß. Ich habe mein Herz in die Hand genommen und mich entschlossen: jetzt machste das, was du gut kannst und gerne tust. Schreiben, gestalten, fotografieren und ääh, Onlineshopping. Vom Bloggen hatte ich ungefähr so viel Ahnung wie die Kuh vom Sonntag. Aber Neuland habe ich schon immer gern betreten…
  2. Warum ein Mamablog?
    Offensichtlich fallen einem immer hundert Sachen ein, über die man schreiben kann, wenn man eine kleine Rübe hat. Vom beknackt gebauten Bahnhof Friedrichstraße bis hin zur breifreien Ernährung…und eben weil mir ganz schnell Themen einfallen, kann ich die auch ganz schnell
    verwursten. Ich hätte auch gern über politische Themen oder mein HerzundSeele-Gebiet der Literatur geschrieben…na, vielleicht in ein paar Jahren.
  3. Vorbilder?
    A Cup of Jo. Die Mischung aus persönlichem und Magazinformat mag ich. Und die Berlin Mitte Mom wegen ihrer Authentizität und Warmherzigkeit, die durch den ganzen Blog strömt.
  4. Bloginhalt?
    Ich schreibe über das, was ich zu verschiedenen Themen denke. Und weil ich liebe, im Netz nach schönen (Kinder-)Sachen zu suchen, teile ich mit den geneigten Lesern meine Beute. Aber ich will auch raus gehen aus meiner Perspektive, andere porträtieren, andere nach ihrem Wissen fragen. Mich interessiert das – deswegen lese ich auch so gerne Blogs.
  5. Bilder vom Kind und Persönliches im Blog?
    Zunächst finde ich, dass jeder seinen Weg gehen soll – die einen zeigen ihre Kinder, weil die ganz selbstverständlich Teil des Blogs sind, andre halten die Minis lieber im Hintergrund. Ich habe mich bildertechnisch gesehen für letzteres entschieden. Ich mag sie nicht so in die Öffentlichkeit ziehen, deshalb ist sie auf den Fotos eigentlich nicht gut zu erkennen. Ihr Name
    bleibt Tabu. Persönliches…ja, einerseits schon. Die Briefe ans Rübchen sind sehr persönlich, ebenso wenn ich über Erlebtes schreibe und welche Gedanken ich mir dazu mache. Allerdings verläuft meine Grenze zum Privatleben etwas weiter weg als bei anderen Bloggern. Zum Großteil, weil ich nicht zum Beispiel für das „Wochenende in Bildern“ zwei Tage mit gezückter Kamera rumlaufen will. Das nervt die Familie und es macht mir die Zeit, die wir am Wochenende miteinander haben, ein Stück weit kaputt, weil ich die Bloggerbrille aufhabe, nach Motiven suche und ganz grässlich
    unspontan werde. Bloggen darf nie ein Muss werden, sonst gehen meine Lust und meine Kreativität flöten.
  6. Wünsche für den Blog?
    Diskussionen! Vielleicht habt ihr schon ein paar meiner Meinungsbeiträge gelesen, „Arbeitnehmama“ oder „Warum Gleichberechtigung Quatsch ist“. Ich würde mir mehr kontroverse „Gespräche“ wünschen via Blog. Ich mag auch mal auf den ersten Blick unpopuläre Standpunkte vertreten, weil ich finde, dass gerade in Bezug auf Vereinbarkeit immer nur eine Meinung vertreten wird, ohne andere Aspekte zu berücksichtigen, die Eltern vielleicht nicht gefallen. Wenn wir alle was ändern wollen an der Arbeitswelt, müssen wir aber auch über genau diese nachdenken. Ich mag lieber ein bisschen kantig als weichgespült sein.
  7. Zukunft?
    Ja, die wünsche ich mir sehr für das Kinderzimmer. Ich hätte gern in ein paar Jahren eine ordentliche Reichweite, ja ein bisschen Knete verdienen wäre auch nicht schlecht. Und ich träume von einer Kooperation mit einer Fotografin/Autorin, die ich aber leider beileibe nicht bezahlen kann….
  8. I like:
    Ich freu mir nen Besen, wenn jemand im Blog kommentiert. Und wenn jemand sagt: „Ich hab bei Dir gelesen..“ ist Feuerwerk im Gemüt.
  9. No like:
    Wenn alles, was keine Mainstreammeinung ist, herabgesetzt wird. Persönliche Beleidigungen in Kommentaren, oder die Unterstellung, man sei keine gute Mutter, wenn man nicht xyz macht/tut/denkt. Und Mommy Wars sind sooooo albern!!
  10. Kommerzialisierung und Kooperationen:
    Finde ich an sich legitim! Gerade wenn man das Bloggen auch als (Neben-) Beruf begreift – und es ist eine Meeenge Arbeit, bis alles so easy und hübsch aussieht. Aber: man darf sich nicht kaufen lassen! Ich stehe Einzelprodukttests sehr kritisch gegenüber. Ich suche mir lieber Firmen
    und Produkte aus, die ich selber gut finde und frage, ob sie sich eine Kooperation vorstellen können. Manchmal schreibt mir auch jemand, der gerne werben will – in einem von 10 Fällen finde ich das dann auch gut. Es wird aber immer klar sein, wenn ich für etwas Geld/Dinge bekomme. Ich bin nicht scharf drauf, einen Kinderwagen geschenkt zu kriegen.
  11. Von wo aus?
    Berlin – am mittendrinsten. Aber ich sitze nie im Oberholz! Esstisch, Küchentisch und heute Balkon, von wo aus ich dankenswerter Weise das Wlan der Nachbarn hacken darf.
  12. Bloggerfeindlich?
    Die Wäsche!! Die Spülmaschine!! Legosteine unterm Tisch!! HungerDurst – ich geh schnell was essen/einkaufen/ kochen. Ich ruf mal meine Beste an. Betten abziehen. Arzttermin. Schuhkaufdrang.
  13. Bloggerfreundlich?
    Kaffee, freundliches, aber nicht supertolles Wetter. Die Bloggercommunity, die unterstützt, motiviert und lustig twittert. Und das Rübchen mit ihren Lebensweisheiten. Keine Termine.
  14. Fazit bisher?
    Ich hab festgestellt, dass es zum einen Riesenspaß macht und ich wirklich jeeeeden Tag dazu lerne. Im letzten Sommer hab ich noch sehr oft „ok google“ sagen müssen….widdschett?? Wasn ditte? Und dass so eine Seite kontinuierlich Futter braucht und die halbe Miete ein gutes Netzwerk ist, gehört auch zum Lernprozess. Ich hab soo viele tolle Leute kennen gerlernt und bin fasziniert von all der kreativen Energie, die aus allen sprüht! Und ich habe wirklich das Gefühl, dass wir Blogger, Mompreneure etc.,
    zusammen etwas verändern können, dass das Leben mit Kindern besser macht – eine veränderte Arbeitswelt zum Beispiel. Zusammengenommen haben wir doch mehr Leser als einige große Zeitschriften. Wir können auch Meinung abbilden und auch Meinung machen. Und das alles frei – frei von finanziellen Interessen, frei von chefredakteurlichen Leitlinien oder
    Anzeigenkunden. Mitten aus dem Leben, um mal eine Phrase zu benutzen.
  15. Technik?
    Nichts auf der Welt hasse ich so sehr wie Technik. Ich bin eine von denen belächelten Fräuleins, die für den Kauf eines Schleppis in einen Elektromarkt gehen und eine beleuchtete Tastatur cooler finden als kryptische DDRRAMDings…es muss funktionieren, Herr Verkäufer, sonst nix. Ich habe ein Hassliebeverhältnis zu meinem Drucker, der die Tinte wahrscheinlich heimlich wegsäuft und ich nach ungefähr elf Ausdrucken von Rücksendeetiketten und Bahntickets für trülfhundert Euro neue Tinte kaufen muss. Und der Knaller sind Computerforen, wenn man mal nicht versteht, warum der Akku nicht lädt oder irgendwas nicht so läuft, wie man es sich vorstellt…
  16. Offene Tabs?
    Es ist zugegebenermaßen seeeehr unübersichtlich. Heute: Berliner Kinderzimmer – EmailPostfach – Facebook – Twitter – Google Maps – zwei verschiedene Zeitungsartikel aus FBLinks – ein Visitenkartenversand – Zalando – Nieselpriem – Deutsche Bahn – verschiedene 12 von 12s.
  17. Treuste Leserin?
    Meine Mama <3
  18. Der Traumarbeitsplatz?
    Irgendwann hätte ich gern ein Arbeitszimmer mit Erker, in den hinein ich einen Schreibtisch bauen würde. Der Blick sollte ins städtische gehen (Variante a) oder aufs Meer (Variante b). Ich hätte gern einen großen Bildschirm, immer gut gespitzte, weiche Bleistifte, diese niedlichen
    sternförmigen Büroklammern, ein bisschen schöne Mucke leise im Hintergrund, und eine schwere Tür, die ins Schloss fallen kann. So wie diese Eisenkellertüren müsste es sich anhören, rumms. Dann ist die Welt draußen und der Kopf frei. Dazu noch eine Couch und die Gaggia. Fertig ist das Paradies
    18. 19. 20. Jetzt sind mir die Fragen ausgegangen. Dafür drei Fotos.

    20-Tatsachen-über-das-Bloggen-im-BerlinerKinderzimer

    Bildrechte: Nadine vom BerlinerKinderzimmer

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    Bildrechte: Nadine vom BerlinerKinderzimmer

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    Bildrechte: Nadine vom BerlinerKinderzimmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und, habt Ihr alles über Nadine gewusst?? Habt Ihr einen schönen Einblick in das Berliner Kinderzimmer bekommen? Ich hab mich sehr gefreut das sie mitgemacht hat und wer noch möchte, kann sich gerne bei uns melden und wir finden gemeinsam Termin und Thema.

 

In diesem Sinne ~ schauen wir weiter über den Tellerand und erfreuen uns an den tollen Menschen die hier mitmachen. Danke dafür!!! Und nun ab ins Berliner Kinderzimmer!!


 

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Kategorie 20 Tatsachen

Hier schreibt JesS (32), (Pflege-) Mutter, Autorin und selbstständige Unternehmerin. Zwischen Pflegschaft, Elternsein, Gedanken, LifeStyle und der Liebe zur Fotografie nimmt sie Euch mit auf das Abenteuer Familienleben. Mit viel Herzblut, Authentizität und noch mehr Liebe zu den Dingen die sie tut.

2 Kommentare

  1. I ♥ Nieselpriem bei den offenen Tabs :o)

    Und jetzt geh ich mir mal das Berliner Kinderzimmer angucken…

    Tolle Reihe – Danke und alles Liebe,
    Nadine

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